Mau-Mau

Eva hat mir erklärt, wie das mit dem home schooling funktioniert.

Ich hab’s nicht kapiert. Ich hab gesagt, das muss sie mit ihrer Mutter machen, wenn die aufhört zu kotzen. Wir haben stattdessen einen halben Tag im Salon Memory und Mau-Mau gespielt und die andere Hälfte Segelboote, Obstbäume und Haie gemalt.

Ich glaube, alle Eddings sind jetzt leer.

Mein Kopf auch.

Zwischendurch sind wir immer mal an Deck und schauten nach Joana und dem Muttertier.

Mama kotzt noch. Joana kümmert sich. Wenn ich eifersüchtig werden könnte, würde ich glatt eifersüchtig werden!

Aber Gabby hat sich – glaube ich – in mich verliebt: „Wenn ich nicht diese ekelhafte Galle im Mund hätte, würde ich dich auf der Stelle kü…“

Und dann hat sie erst einmal wieder gekotzt. „WIE LANGE GEHT DAS NOCH? SCHEISSE!!!“

„Hey! Nicht vor dem Kind!“, tadele ich sie und halte der Göre die Ohren zu.

Und nochmal kotzen…

„Kotzen ist doof!“, sagt Eva.

„Das heißt ‚brechen'“, korrigiere ich sie freundlich.

„Aber DU sagst immer ‚kotzen‘!“

Ich ziehe sie vom jammernden und würgenden Muttertier weg: „Wenn ich sage, dass das ‚brechen‘ heißt, dann ist das so, verdammte Scheiße!“

Oh, wie ich Kinder nicht ausstehen kann!


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Die Riesentasse Tee danach

Und es geht weiter.

Wie kann man nur so viel kotzen und so wenig schlafen?

Joana, Gabby und Eva liegen in meinem Bett und ich masturbiere auf dem Klo. Das Boot ist laut genug, dass man meinen Lieblingsvibrator und meine halbwegs unterdrückten Schreie nur bedingt hört. So oft ich es auch versuche: So richtig leise kann ich einfach nicht sein.

Aber ich bin ja auch im Mannschaftsquartier, da kann mich nur der Koch hören (was er tatsächlich auch tut, denn er fragt mich durch die Tür, ob es mir gut geht).

„Natürlich geht es mir gut. Oder geht’s dir beim Wichsen schlecht?“

Sagt der Skipper zum Smutje. Ich mag Seemannssprache.

Er zieht sich wortlos zurück. Das will ich aber auch meinen. Beim nächsten Orgasmus versuche ich noch etwas leiser zu sein.

Zwischendurch muss ich aber in unser Quartier in den Bug um nach Gabby zu schauen, denn Joanna und Eva schlafen inzwischen wie tot.

Und um den Eimer zu wechseln.

Nicht etwa, weil er voll ist, sondern weil es stinkt wie – keine Ahnung – Wodka mit Peperoni, Chili, Vollmilchschokolade und Walnusseis. Auf jeden Fall:

WÄH!

Und trotzdem schaffe ich den nächsten Höhepunkt nur bei dem Gedanken an diesen einen Film von Gabby, wie sie vom Dach springt und…

Hach…

Das war aber auch nötig!

„Meinst du, es ist eine gute Idee im Mannschaftsquartier zu masturbieren?“, fragt Mazikeen, als ich mich zurück in den Salon hangele. Sie macht sich gerade einen Kaffee.

„Frag Zoe!“, fauche ich sie an.

„Okay“, antwortet sie nur.

Mir geht es jedenfalls etwas besser. Jetzt mache ich mir die Riesentasse Tee danach und lade den Vibrator wieder auf.

Und spiele ein wenig mit meiner nassen Möse. Nur so.

Mazikeen schüttelt den Kopf und grinst.


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Kotz

Keine Zoe heute Nacht, denn die kann Trubel nicht leiden.

Aber auch keine Joana, keine Maze und keine Gabby. Nur eine verängstigte Sechsjährige ohne Muttertier.

Eva muss ja nicht unbedingt zuschauen, wie ihre grüngesichtige Mutter sich an Deck die Seele aus dem Leib kotzt.

Nur etwa 14 Knoten Wind aus Nordost und nur 1,50-Wellen klingen zwar recht harmlos, doch ein Raumshot-Kurs mit 40° Krängung hinter einem brüllenden Genacker bei 26 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit in der Nacht ist etwas viel für eine Novizin.

Joana hält Gabbys Kopf und Mazikeen passt auf, dass die beiden nicht über Bord gehen.

Ich hingegen stecke unter Deck mit dem verängstigte Balg fest.

Ich kann daa kleine Monster ja kaum einem der Typen überlassen, wenn ich jemals Sex mit ihrer Mutter haben will!

KOTZ!


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Zum Kotzen

Nach Teil 1 kommt Teil 2.

Richtig?

Falsch. Also meistens schon, also fast richtig. Aber manchmal eben nicht. Oder jedenfalls nicht gleich. Also falsch.

Jedenfalls muss ich noch eines sagen, bevor dann – vielleicht – der zweite Teil kommt:

Ich kann Kranke nicht leiden.

Also schon, wenn ich sie liebe. Aber auch nur, wenn sie krank sind. Moment, jetzt komme ich durcheinander!

Soll heißen: Kranke nerven. Und wenn ich dieses Drecksweib nicht lieben würde, würde ich sie mit einem ihrer tausend Kissen ersticken und den Haien zum Fraß vorwerfen!

Und jetzt gehe ich zum dritten Mal und mache ihren Kotzeimer sauber. Und dann halte ich wieder ihre verklebten Haare hoch, damit sie sich nicht draufkotzt. Und ich sie wieder auswaschen muss.

Zum Kotzen, dieser Tag!


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Fußmatten fickt man nicht

Sturm.

Jetzt ist ihr schlecht. Geschieht ihr gerade recht. Wegen ihr haben wir nicht den Kurs weiter südlich genommen. Ich hoffe sie kotzt!

Oder vielleicht doch lieber nicht? Dann muss ich ja ihre Haare hochhalten! Und mitkotzen! Also bitte, bitte NICHT kotzen! Wäh!

Das kommt davon, wenn man macht, was dieses Weib will!

Was ihre Steuern angeht: Das wird jetzt bezahlt. Die kann mich mal! Das Gejammer, wenn ich sie im Knast besuchen muss, will ich mir gar nicht vorstellen. Das von den Wachen, meine ich. Die kleine Diva hält ja keiner aus. Aber ihr Bankkonto hält alles aus. Und es besteht nicht aus Schulden, wie das von diesem Möchtegern-Präsidenten.

Ich glaube nicht mal, dass sie das wirklich merkt, wenn da irgendwo ein paar Millionen fehlen. Wobei einer ihrer Anwälte mir sagte, er würde sich das nicht trauen. Ich habe nur „Männer!“ geantwortet.

Außerdem glaubt er ja, ich sei lediglich eine Fußmatte wie er.

Bin ich das?

Ach was, Fußmatten fickt man nicht. Oder…? Gab’s da nicht so einen Fetisch? Mmmmh…?

Gab’s da nicht so einen Fetisch?


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Flucht nach vorne

Scheiße!

Wie kam ich denn da jetzt wieder raus?!

Flucht nach vorne.

„Blablabla…“, sagte ich – und zwar mit heraushängender Zunge, den Kopf in den Nacken gelegt.

„Bitte?“ Joana schaute mich entsetzt an und selbst ihre beiden kleiderschrankartigen Bodyguards, die am Nachbartisch halbe Kühe frassen, waren aufmerksam geworden.

„Hast du mal auf die Uhr geschaut?“, fragte ich.

Joana schaute verstört nach: „Zehn nach Zwölf, wieso?“

„ZEHN NACH ZWÖLF? Du sitzt hier, mitten in der Nacht, säufst grüne Kotze und erzählst einer Lesbe was von stinkenden Schwänzen?! Bist du wahnsinnig?“

Genaugenommen hatte ich sogar recht: War die wahnsinnig?

Grüne Kotze

„Was? Bitte?“ Joana starrte mich völlig verstört an: „Ich erzähle dir hier gerade…“, stammelte sie.

Okay, Tammy. Schock hat funktioniert. Und wie jetzt weiter?

„…dass ich nicht mehr ein noch aus weiß…“

Tammy, beeile dich! Lass dir was einfallen!

„…dass mein Leben…“

Okay, jetzt:

„Hier sitzt eine Lesbe vor dir, die schon ewig hoffnungslos in dich verliebt ist und du redest von deinem Ex? Und von seinem Schwanz?“

„Äh, ja aber…“

Weiter, Tammy, weiter!

„Eine Lesbe, die dich niemals wird besitzen können, weil du auf Männer…“ Und ich schüttelte mich theatralisch. „…stehst? Findest du nicht, es wird Zeit, die Vergangenheit endlich loszulassen um herauszufinden, was die Zukunft für dich bereithält?“

Was für eine unsägliche, schwachsinnige Schmalzscheiße! Runterfahren, Tammy, runterfahren!

„Wenn du weiter wegen diesem Typen rumjammerst, kannst du soviel grüne Kotze saufen wie du willst und scheißt trotzdem nur weiter braune Kacke!“

Und jetzt wieder ein bisschen Schleimspur, Tammy.

„Und wenn ein Feigling DICH verlässt, NUR weil du keine Kinder willst…“

Okay, kurz überlegen: Zuckerbrot oder Peitsche?

Was gibt es da eigentlich zu überlegen?

„…dann hättest du ihm besser den stinkenden Schwanz abgeschnitten und ihm das Ding in den Arsch geschoben!“

Und jetzt noch ein bisschen Hoffnung:

„Und jetzt sitzt hier ein verliebtes Mädchen vor dir, das dich zur Freundin haben möchte, Sex oder nicht…“ (SEUFZ) „…und immer für dich da sein wird. Und, zur Göttin, was werden wir Spaß haben! Sobald du aufhörst über stinkende Schwänze von Jammerlappen zu reden!“

So, das sollte reichen!

Fiffenfauzzolen

„Du bist bescheuert, Tammy!“

„Fafum?“

Maze nahm mir die Flasche ab, stellte sie unerreichbar zurück in den Schrank und schüttete den Rest von dem teuren Zeug in den Abfluss: „Du bist in diese Frau verknallt seitdem du einen Fernseher einschalten konntest…“

„Hey, üferfreib‘ malnich…“

„…und seit wir uns kennen, erzählst du mir, dass du beim Sex ständig an sie denkst.“

„Isso.“

„Und jetzt legst du ihr den Hörer auf?“

„Ja.“

„Bist du bescheuert?“

„Ja.“

Und dann fing ich wieder an zu heulen. Warso.

„Meins du fenn ich forfer faszetrunken hätte, fär faz feffer fefangen?“

Maze verdrehte die Augen: „Dümmer hättest du dich jedenfalls nicht anstellen können.“

„Maze?“, fragte ich: „Darf iz dir in diefiffenfeiffen?“

„Was?“

„In – die – Fiffen-feiffen!“

„Verstehe kein Wort!“

„Mann, fissst du flöd! Ich fill dir in die föpfe feiffen!“

„Ich bringe dich jetzt ins Bett.“

„In… die… Fiffen… feiffffen… FIEEEFFEN! MÖPFE! MÖPFE BEIZZEN!“

„Wenn hier jemand beißt, dann bin ich das!“

„Auja, mafmal. Iffabs ferfient!“

„Bleib sitzen! Ich heb dich hoch. Dich kann man ja nur noch tragen.“

„Farte! Mufffie donoch fauzzolen…“

„Nein, nein, lass sie mal schön drin!“

„Fauzzolen…“

„Halt still, damit ich dich hochheben kann!“

„Fauzzolen! Fiffenfauzzolen!“

„Du sollst stillhalten!“

„Mufffozen.“

„Echt jetzt? Warte, ich hole eine Eimer.“

Hat sie nicht mehr geschafft.