Ein Auszug aus Alisha und Elena, Second Edition. Die 2nd Edition veröffentliche ich im Kurzgeschichten-Sammelband (E-Book und Taschenbuch):


Sie macht es langsam. So behutsam und gleichmäßig, dass ich mir einbilden kann zu wissen, wie weit der Penis ist, wie tief er in mir steckt. Was natürlich Unsinn ist. Ich spüre nur den kurzen Schmerz am Ende, den Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Alles Andere ist Erlösung. Und Erregung. Und dabei ist mir klar, dass es noch nicht ernsthaft begonnen hat. Sie macht es nur, um meinen Arsch an den Durchmesser zu gewöhnen und vermutlich mein Rektum ein wenig auszuweiten, damit ich den tatsächlichen Fick besser ertragen kann. Oder damit ich ihn problemloser genießen kann? Wer weiß …

1st Edition

Garantiert nicht korrekt

Für alle, die es immer noch nicht wissen: Es gibt wenig, das ich mehr hasse als politische Korrektheit!

Aus genau diesem Grund findet ihr auf meinem Telegram-Channel garantiert nichts politisch Korrektes, aber vieles von dem, was uns die sozialen Medien vorenthalten. Klickt einfach auf das Foto oder scannt den QR-Code. Verraten kann ich schon einmal: Wenn ihr nicht auf Nacktheit und Pornographie steht, ist die Seite nichts für euch!

Hier gibt es
politisch nicht Korrektes
und jede Menge Pornographie
Einfach den QR-Code scannen oder klicken

Tammy gibt es außerdem auf Facebook und Twitter:

Tammy auf Facebook
Tammy auf Twitter

Lust auf einen kleinen Vorgeschmack von meinem neuen Buch?

Auszug aus dem Vorwort
zu meinem neuen Buch

Wie sich die Zeiten ändern

… und mit ihnen augenscheinlich die Umstände.


Wir verkaufen das große Haus in Palm Springs. Das Experiment mit den viereinhalb Weibern unter einem Dach hat nicht besonders gut funktioniert, bzw. nicht sehr lange.
Joana wohnt wieder in Bel Air, Gabby hat geheiratet (Einen Typ!!!) und lebt mit Eva wieder in New York, während Mazikeen mir explizit erklärt hat, zurück in ihr Haus auf Orcas Island zu ziehen. (Schon verständlich: Als Wasserratte kann man sich in der Wüste nicht wohlfühlen.)
Als ich vorgestern die Q400 in unserer Firma abgeholt habe, war ich das erste Mal seit Wochen wieder in dem verlassenen Haus. So etwas ist deprimierend. Nicht, wie sich alles entwickelt hat – das war vorauszusehen und die ganze Sache stellte ohnehin eher ein großes Experiment dar – nein, die verstaubten Räume und unsere Geister, die darin herumschweben produzieren Gänsehaut.


Ich habe den Airliner leer nach Burbank geflogen, bin in ein Taxi und habe meiner Mieterin in LA einen Freundschaftsbesuch abgestattet. Sie hat sich sehr gefreut, was ich erstaunlich finde, wenn eine Vermieterin einen Besuch abstattet. Sie hat mir die Wohnung gezeigt, die wirklich toll aussieht. Über sie kann ich mich ganz und gar nicht beklagen. Nach zwei Milchkaffee in der kleinen Bar des Komplexes, bin ich schließlich weiter Richtung Bel Air.


Joana hat mich fast aufgefressen vor Freude. Wir konnten überhaupt nicht aufhören, uns zu betatschen (vor allem ich sie). Vor allem konnten wir überhaupt nicht aufhören, zu quatschen, was ebenfalls überraschend war, berücksichtigt man, dass wir fast jeden Tag zoomen.
Die Nacht war phantastisch! Wir hatten so viel Sex wie seit langem nicht mehr, und das, obwohl wir dieser Sache eigentlich abgeschworen hatten, nachdem sie mir verkündet hatte, dass sie wieder einen (einigermaßen) regelmäßigen Stecher besaß. (Ja: besaß. Bei Joana geht alles um besitzen. Da zeigt sich nicht nur die Diva, sondern auch die verlassene Frau.) Wir versuchten vor geraumer Zeit, die Benefiz zu streichen und lediglich beste Freundinnen zu bleiben. Hat ja toll funktioniert. Aber wer weiß, wie oft wir uns in Zukunft sehen werden, vor dem Hintergrund, dass Mazikeen mir vor einigen Tagen jetzt „ganz offiziell“ mitgeteilt hatte, dass sie zurück in ihr Haus nach Orcas Island gehen würde, „ob du mir nun endlich fucking sagst, dass du definitiv mitkommst oder nicht“? Was bleibt einer armen Sterblichen schon anderes übrig, als zu nicken, wenn ihr Dämon explizit wird? Dann haben meine Tiere auch wieder ein brauchbares Zuhause und ich muss keine Angst mehr haben, dass Nala von Schlangen gebissen oder Skorpionen gestochen wird. Und dem Kater hängen hoffentlich keine Beine von handtellergroßen Spinnen mehr aus dem Hals.
(Ich darf nur nicht vergessen, meine gesamten Sozial-Media-Profile zu ändern, bevor ich wieder von irgendeiner dieser Arschlochfirmen rausgeworfen werde.)


Das Haus in Palm Springs zu behalten, macht keinen Sinn mehr. Es kostet ein Vermögen und ich kann Hitze kombiniert mit Sand sowieso nicht leiden. Also werde ich mir dort ein kleines Apartment suchen, damit ich für meine Arbeit nicht jedes Mal in ein Hotel ziehen muss. Das kann ich noch viel weniger leiden.
Apropos Arbeit: Ich bin ab 01.12. offiziell wieder 737-Pilotin. Chefpilotin unserer kleinen Airline bin ich ja von Anfang an gewesen, doch nun, da wir stolze Besitzer/Mieter von zwei 737-BCF-Frachtern (einer ab 3. Dezember, einer ab März kommenden Jahres) sowie einer 738 – seit vorgestern – sind, darf ich mich LCC (line check captain) für die 737 NG nennen. Coole Sache. Vor allem gibt es mehr Geld. Jedenfalls bis zum nächsten Virus. Dann darf ich betteln gehen – oder anschaffen, solange meine Optik das noch zulässt. (Bei der Gelegenheit: Hatte ich eigentlich erwähnt, wie geil es ist, seiner Chefin auf dem Notebook beim Masturbieren auf dem Klo zuzuschauen, während man es sich selbst macht? Nein? Ist ein anderes Thema.)
Bessere Bezahlung im Job ist für mich inzwischen wieder wichtig geworden, weil die finanziellen Abkommen mit Gabby und Joana leider nicht mehr existieren und Mazikeen zwar nicht arm ist, doch trotzdem nicht in der Lage wäre, mir jedes Mal wenn sie Sex will, solche Summen auf den Nachttisch zu legen. Alles Schöne im Leben ist vergänglich … *seufz


Mein erster Flug mit einer unserer Dash 8 hatte übrigens gleich abenteuerlich begonnen. Auf dem Leerflug von Palm Springs gab es beim Landeanflug auf Burbank ein gelbes „Master Warning“, das auf einen Fehler in der Pressurization hinwies. Was seltsam ist, weil die Pressurization während dieser Flugphase ja (fast) nicht arbeitet. Am Boden konnten wir nichts finden – also zurück in unsere Werkstatt nach Palm Springs zur Fehlersuche. Es stellte sich heraus, dass der Computer im Bleed-Air-Sytem einen nicht existierenden Fehler anzeigte. Am Ende konnten wir die hochkarätigen Fluggäste dann doch noch von Hollywood nach Denver transportieren. Alle Aufregung umsonst. Andererseits mache ich mir wegen so etwas auch nicht gleich ins Höschen. Dafür kenne ich den Job schon zu lange (und habe schon viel zu viel erlebt).


So, jetzt wird es aber Zeit an einer anderen Sache zu schreiben: An meinem neuen Buch, welches so gerne komplett fertig werden möchte.

Viel Neues im Dezember

Sprache verändert sich und das ist gut so. Sie wächst und gedeiht mit den Bürgern, ihren Ideen und Wertvorstellungen. Mein neues Buch Neun Freundinnen und eine 12 ist mitgewachsen. Darauf bin ich durchaus ein wenig stolz, da die Veränderung der Sprachbasis eine Menge Arbeit mit sich gebracht hat, und ich den Mehraufwand – trotz vieler widriger Umstände – in erstaunlich kurzer Zeit bewältigen konnte.

Es begann damit, dass ich beobachtet habe, wie sich meine eigene Sprache verändert hat. Vielen gefällt meine unbeschwerte Frei-Schnauze-Schreibe, doch mit allem, was um mich herum passiert, wollen offensichtlich meine Texte auf einen anderen Level, um den Anforderungen der heutigen Zeit besser gerecht werden zu können. Die Veränderungen endeten für den Moment damit, dass ich in das Buch Themen integriert habe, die ich noch vor ein paar Jahren nicht anzusprechen gewagt hätte. Selbst in J.-Forever nicht.
Autoren tragen durchaus Verantwortung. Wenn diese schon nicht der Gesellschaft gegenüber besteht, so sollten sie doch zumindest für die Sprache, in der sie sich ausdrücken, ein wenig Respekt zeigen. Der eine oder andere mag diese Aussage nicht nachvollziehen können, aber ich werde Angriffe auf unsere Art zu reden und zu schreiben, nicht unkommentiert lassen. Ich habe mich außerdem dafür entschieden, meinen winzigen Teil beizutragen, das Deutsche, wie es war und (zur Zeit noch) ist, zu überliefern.

Vor dem Hintergrund feministisch-sexistischer Attacken auf die Sprache, die ich so liebe, kann ich eben nicht mehr reinen Gewissens meine Gedanken, wie mir „das Maul gewachsen“ ist (um es mit verschiedenen Klassikern zu sagen), aufs Papier bringen. Rede- und Schreibweisen verändern sich mit den Zeiten. Doch es ist eine Sache, landläufig gebrauchte Wendungen zu integrieren, eine andere aber, zu versuchen, politische Absichten durch Sprachverfälschung durchsetzen zu wollen.

Das sogenannte „Gendern“, das Bestreben das generische Maskulinum durch absurde Satz- und Wortkreationen aus dem Deutschen zu verbannen, ist weniger lächerlich als gefährlich. Wenn gesellschaftliche Kräfte beginnen, Sprache als Waffe zu benutzen, um eigene Ziele zu erzwingen, sollten wir uns vorsehen. Das passierte schon mehrfach und hat nie friedlich geendet. Wohin die Sprachlenkung in den 1930ern führte, wissen wir alle. (Ich empfehle zu diesem Thema den Artikel „Sprache und Sprachlenkung im Nationalsozialismus“ auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung https://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42752/sprache-zur-ns-zeit ).
Es ist völlig bedeutungslos, ob Sprachterroristen rote, grüne oder braune Hemden tragen – der Angriff auf unsere Sprache bleibt der gleiche. Egal welche Ansprüche Bewegungen haben; das Mittel der Wahl für potentielle Weltveränderer ist die Veränderung der eigenen Sprache. Gezielte Wortmanipulation als Waffe? Sollte uns das nicht erschrecken?
In den 1930ern betrieb die Farbe Braun radikale und unerwünschte Volkserziehung durch Sprachmanipulation, die Farbe Grün macht es heute. Und das, obwohl unseren feministisch-sexistischen Weltverbesserern die sozialen Medien zur Verfügung stehen, wo sie seriöse Überzeugungsarbeit leisten könnten. Dass sie mit der Manipulation des Deutschen bereits Teilerfolge erzielt haben, liegt unter anderem an der unreflektierten Berichterstattung von Journalisten, die überwiegend die gleichen grünen Hemden tragen – und die sich für autorisierte Politiklehrer halten. (Autorisiert durch wen, frage ich mich an dieser Stelle: durch eigene moralische Überlegenheit? Ich glaube kaum!)
Ich suche schon seit Längerem in den großen deutschen Medien nach Artikeln, die den einst noblen Kriterien von Neutralität, Recherche und Fehlerfreiheit entsprechen. Bei ARD und ZDF z.B. ist das nicht nur ein mühseliges Unterfangen, es ist ein meist vergebliches. Reporter scheinen das „Report“ in ihrer Berufsbezeichnung vergessen zu haben, das unter anderem bedeutet, dass man bei politischen Themata nicht nur die eine Seite, sondern – womöglich im selben Artikel – die gegensätzliche Meinung ebenfalls hört und sie möglichst unkommentiert zitiert. Das hieß früher „faire und gerechte Berichterstattung“. Mit „vergessen“ hat das leider kaum etwas zu tun; es ist Volkserziehung, nicht mehr, nicht weniger. Und dass dabei die – von Journalisten angeblich so geliebte – Sprache auf der Strecke bleibt, ist ein in Kauf zu nehmender Nebeneffekt.
Ich bin sicher, dass es auch noch untadelige Medienmacher gibt – doch die sind, wie ich leider immer wieder feststelle, nur mit dem Vergrößerungsglas zu finden.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass die systematische Unterdrückung anderer Meinungen durch die heutigen Medien nichts mit staatlicher Kontrolle oder Vorgaben aus der Politik zu tun hat, wie fehlgeleitete „Querdenker“ und unbelehrbare Rechtsradikale kontinuierlich behaupten. Es ist ausschließlich auf fehlende journalistische Integrität, über die Jahre degeneriertem Berufsethos und mangelnder Ausbildung von jüngeren Reportern und Redakteuren zurückzuführen.

Meinen Schreibstil wieder der deutschen Sprachbasis anzupassen, ist keine leichte Unternehmung, zumal ich gleichzeitig versuchen muss, dass meine eigene Identität nicht auf der Strecke bleibt. Ich behaupte, dass mir das im neuen Buch – Neun Freundinnen und eine 12 – gelungen ist (oder gelingen wird). Es ist nach wie vor Andrea, doch es wurde von einer Andrea geschrieben, die durch die Umstände gezwungen wurde, erwachsener zu werden. (Wobei das Urteil von meinen Fans getroffen werden wird.)
„Erwachsener“ heißt in diesem Zusammenhang nicht „langweiliger“. Ich behaupte, das Gegenteil ist der Fall. Das Buch ist kurzweiliger als manche davor veröffentlichte, es ist leichter lesbar, doch gleichzeitig in seiner Sprache anspruchsvoller. Der „neue“ Andrea-Stil: Überflüssige Wörter entfallen, dafür wird die Ausdrucksvielfalt größer und Wiederholungen reduzieren sich auf das nötige Minimum. Ebenfalls wichtig: Durch einen anderen Editierstil sollen vor dem Druck mehr Fehler entdeckt werden. Ob Letzteres funktioniert, bleibt abzuwarten (und zu hoffen).
Die Dialoge hingegen bleiben „frei Schnauze“. Auch das bewusste Weglassen seitenweiser Veranschaulichungen von Protagonisten und Orten erhalte ich. Leser haben bei Andrea-Büchern zusätzlichen Spielraum für ihre eigene Phantasie. (Was ich vor allem bei Sex und Pornographie für wichtig halte.)

Meine Grundthemen bleiben die gleichen: Liebe und Sex – und zwar in knallharten Details und Beschreibungen. Diese kompromisslose Andrea-Sprache sehe ich seit meinem ersten Veröffentlichung Anna von England auch als Protest gegen die immer stärker werdenden Einflüsse der „Müttermafia“, wie ich passionierte Moralerzieher gerne nenne. Diese Themen und diese Schreibweise gibt es weiterhin, meine Fans können beruhigt sein. Umrahmt von Liebe, Erotik und Pornographie, tauchen aber zusätzliche Themata auf, von denen ich hoffe, dass die Leser sich dafür interessieren.

Eines kann ich jetzt schon sagen: Mainstream-Gedankengut ist in dem neuen Buch nicht zu finden.

(Erscheinungsdatum, aufgrund Meinungsverschiedenheiten mit den Editoren, leider auf 2022 verschoben. Sorry.)

Tanzen mit dem Popstar

Alles was ich jetzt und für die nächsten Wochen mache, ist lernen und schreiben. Das war’s. Okay, zwischendurch noch ein wenig Sex, doch das war es dann wirklich. Ich besuche Auffrischungs- und Trainingskurse in Vorbereitung auf eine Neuzertifizierung für die 737 in den USA und Europa und arbeite intensiv daran, mein neues Buch bis Anfang Dezember druckfertig zu bekommen (ich liege gut in der Zeit). Irgendwelche Bankgespräche und Verhandlungen habe ich mir bis dahin verbeten.
Hier in Kissimmee, Florida, haben wir Tagestemperaturen von über 30 Grad, nachts sinkt das Thermometer gerade mal auf 20. Aber warm ist auch anders (sagt die Wüstenbewohnerin).
Meine Chefin spricht nach wie vor nicht mit mir, aber ich habe ja das Video … (von dem meine Schwester nichts weiß, es sei denn, sie spioniert wieder in meinem Blog, wozu sie eigentlich „keine Zeit und keine Lust“ mehr hat).
Ich freue mich SEHR auf mein neues Buch, es ist so ganz anders als „J.-Forever“, doch es gefällt mir. Der Stil hat etwas für sich, die Wortvielfalt hat sich gegenüber früheren Büchern deutlich erhöht, und das Thema geht in die richtige Richtung. Ob die neue „Andrea-Schreibe“ auch meinen Lesern zusagt, wird sich natürlich frühestens im nächsten Januar zeigen, wenn die Zahlen aus dem Weihnachtsverkauf vorliegen. Ich bin gespannt.
Natürlich werde ich, wie ich das bei jedem Buch mache, in den kommenden Tagen beginnen, kleine Auszüge zu veröffentlichen und ein wenig mehr über und von dem Buch berichten – so die Flugschule und das Training mir genügend Zeit lassen.
Der Titel (leider musste ich den bisherigen zum Untertitel degradieren) lautet:
Neun Freundinnen und eine 12
Eine kleine Geschichte über Brüste

Kurz umreißen möchte ich noch schnell, was diese Dezemberveröffentlichung für meine weiteren Buchprojekte bedeutet. An der deutschen Übersetzung von „She Doesn’t Do Girlfriend“ arbeite ich nach wie vor, sie ist weder vergessen noch abgehakt. Allerdings kocht die Sache derzeit erneut auf kleiner Flamme. Ich habe nach wie vor eine Menge Probleme damit, und schiebe daher das Projekt immer wieder in der Hoffnung zur Seite, doch noch eine durchschlagende Idee zu bekommen, wie daraus ein gutes, deutsches Buch werden könnte.
Als Nächstes geplant habe ich weitgreifende Überarbeitungen meiner Kurzgeschichten (neue, erweiterte Editionen) inklusive meines Lieblingsbuches „Bella und die Frau im Himmel“, dessen Verkäufe eher durchwachsen sind – was ich nicht verstehen kann.
Außerdem möchte ich mindestens eine meiner begonnenen kleinen Geschichten fertigstellen, um anschließend ein Taschenbuch mit allen Neueditionen der Kurzgeschichten herauszubringen. Auch hier wieder inklusive „Bella“. So weit die von mir angedachten Neuveröffentlichungen.
Inwieweit allerdings ein weiteres neues Buch dazwischen kommt, bleibt abzuwarten. Meine langjährigen Leser wissen, wie sprunghaft ich bin.

Was bei mir im Privaten läuft – auch darüber werde ich in den kommenden Tagen – vermutlich eher bruchstückhaft – berichten. Habt Geduld mit mir, liebe Freunde, Schule ist Stress! Vor allem, wenn man gezwungen ist, jedes Fach mit einem „A“ (einer 1) abzuschließen, um sein Ziel zu erreichen.

Neun Freundinnen und eine 12
Mein neues Buch: Neun Freundinnen und eine 12

Frauen, die Frauen lieben

Mein neues Buch wird erneut sehr ungewöhnlich werden.

Ungewöhnlich vor allem in Bezug auf die Themen. Ich schreibe momentan jede freie Minute, weil ich es unbedingt rechtzeitig vor Weihnachten herausbringen möchte. (Und weil es mir eine Menge Spaß macht, dieses Buch zu schreiben.)

Also Andrea-Fans aufgepasst: Wer ein Weihnachtsgeschenk für sich oder Andere sucht: Das neue Buch wirft seine Schatten voraus!

Wie immer gilt: Andrea-Bücher sind nichts für schwache Gemüter. Was euch erwartet ist Pornografie pur, Liebe pur und Drama pur. Erwartet Frauen, die Frauen lieben, erwartet Anderes, Neues, Ungewöhnliches und Inakzeptables.

„Eine kleine Geschichte über Brüste“ – Toleranz ist gefragt.

Mechanikerinnen machen’s besser

Ich muss es wohl eingestehen, der Versuch eine Seite über meine aktuelle Reise zu schreiben, ist kläglich an der Realität gescheitert: Es fehlt die Zeit. Also muss ich wohl „Über den Wolken“ offline schalten. Was bleibt mir übrig?

Ich werde also einzelne Erlebnisse in meinem Tagebuch – also genau hier – beschreiben, statt umfangreiche Informationen und Orte auf der Reiseseite zur Verfügung zu stellen. Was soll’s, es ist nicht das erste Mal, dass ich Projekte mangels Zeit aufgeben musste. Solange ich dafür weiterhin Bücher und Geschichten schreiben kann, soll es mir recht sein. Mir, genau, nicht meinen Lesern. Denn das hier ist MEIN Tagebuch, und ich schreibe, was ich will.
Wer’s lesen möchte: have fun. Wer nicht, weiß wo das X ist.

Apropos „fun“: Heute hatte ich den ersten Quickie mit einer Fremden nach vermutlich Jahren! Und zwar auf dem Flughafen von Yakutat/Alaska in einem halb verrosteten Hangar, in dem sie für gewöhnlich an Flugzeugmotoren schraubt. Sie war zwar nicht jünger als ich, wie ich es mir eigentlich vorgenommen hatte, doch auch nicht wesentlich älter. Viel wichtiger: Sie hatte ein verdammt hübsches Gesicht, LANGE Haare, annehmbar große Titten und einen angenehm breiten Arsch. (Allerdings noch nicht so ausladend, dass man ein Schild „Vorsicht Überbreite!“ gebraucht hätte.) Fast noch wichtiger: Sie hat nicht gefragt, ob ich wollte, sie hat mich einfach am Arm gepackt und hinter eine DHC-6 gezerrt. Ihr Finger war in meiner Uniformhose, bevor ich „Mach’s mir!“ stöhnen konnte und den ersten Orgasmus hat sie mir nach gefühlt fünf Sekunden verschafft. Ich hatte es aber auch wirklich nötig.

Nur nicht vorher fragen!

Die Frau hatte aber auch wirklich alles, was ich für solche Sachen brauche: frauliches Aussehen (männliche Gesichtszüge sind nicht mein Fall), lange Haare (kurz geht gar nicht), Lippenstift, Schmuck, Titten (Nippelhubbel tun‘s für mich nicht) und ein Arsch, den ich finden kann, ohne zuerst nachzuschauen zu müssen, ob sie einen hat. Und das Wichtigste natürlich: Sie muss noch unverschämter sein als ich, sonst wird mir langweilig. Frau kann mich gerne am Arm, am Hals oder den Haaren hinterher zerren, sie kann mich ungefragt küssen oder am Arsch packen – sollte mir das nicht passen, teile ich das freundlich mit. Aber eine, die mich erst fragen muss, produziert Wüstenklima zwischen meinen Beinen und Einöde in meinem Kopf. Dass ich selbst eine Tussi anmache, das passiert selten. HÖCHST selten bis gar nicht.
Na gut, unter „anmachen“ verstehe ich in diesem Zusammenhang, die Initiative zu ergreifen. Eine Frau scharf auf mich zu machen – das ist ein anderes Thema. Was allerdings in diesem konkreten Fall nicht nötig war, das hat meine Uniform erledigt. Sie wäre eine „Uniformschlampe“, hat sie mir hinterher lachend gestanden, was auch erklärte, warum ich meine Hose anlassen musste, als sie ihre Finger in mir drin hatte. Das sind mir sowieso die liebsten: Frauen, die wissen, was sie wollen, die sich nehmen, was sie brauchen und mir keine Märchen erzählen. Das Weib fickt Uniformen, keine Frauen – kurz gesagt. Soll mir Recht sein: Es war megascharf! Und höhepunkttechnisch äußerst zufriedenstellend.

Ihr seht: Ich habe keine Zeit für Reiseberichte.

Wo geht’s hier zum nächsten Stripclub?

Heute gibt es wieder einen gemütlichen Tag, diesmal in Klamath Falls in Oregon.

Mehr dazu hier:

Update Reisebericht

Währenddessen tanzt ja wieder Mal der Bär in Nah-Ost, wo meine (andere) Familie ständig in den Bunker rennen muss. Nein, ich werde zu diesem Thema nicht wieder politisch werden; 2014, beim vorherigen Gaza-Krieg, habe ich gelernt, dass ich das besser unterlassen sollte. Man kann so leicht Freunde verärgern oder gar verlieren. Gerade wenn es um Israel und die Palästinenser geht. Was ich jedoch dazu sagen kann, ist, dass es mir, im Vergleich zu anderen Menschen, verdammt gut geht. Selbst wenn die Hotels hier das Letzte sind.

Ich bin mal wieder horny wie ein transsilvanischer Blutegel nach hundert Jahren Schönheitsschlaf. Ich könnte mich überall festsaugen, vor allem an den intimeren Stellen. Leider stehe ich nicht auf Sex mit Blutgeschmack. (Außer beim Beißen.) Also muss ich warten, bis diese vollkommen überflüssige, allmonatliche Quälerei vorbei ist. Wenigstens ein Lichtblick: Maze und ich sind inzwischen synchronisiert.

Dafür ziehe ich dann meine blutigen Bahnen durch den Hotelpool. Und Zoe kann mich an diesen Tagen auch mal kreuzweise. Auch schon was.

Was mich bei diesen Flügen übrigens immer wieder stört, ist, dass man ständig auf Taxis angewiesen ist, wenn man den Sexshop sucht. Oder auch nur ins Hotel will. Oder noch schlimmer: Wenn der örtliche Vertreter unserer Firma sich befleißigt fühlt, unbedingt den Fremdenführer spielen zu wollen und er Sätze wie „lass man stecken“ nicht versteht. Im Zweifel muss ich dann mit der Frage nach dem örtlichen Pornokino oder einem Stripclub mit Lapdance Ernst machen. Das geht dann auch mit Tampon.

Gibt es sonst noch etwas Spannendes? Eigentlich ja, aber ich muss ja nicht gleich alles verraten!

Wo gibt’s hier den nächsten Lapdance?

Für was Dämonen Vibratoren brauchen

Das ist eines der Dinge, die einem kirre machen können: Dauersommer. Oder besser: Dauerofen. So wie hier in Palm Springs.

Ich will mich ja wirklich nicht über den Sommer beklagen, doch hier geht es dann doch ein wenig zu weit! Es ist so heiß, dass selbst das Motorradfahren nur noch eine Tortur ist – selbst in Jeans und T-Shirt!
Und nein, ich habe mir meinen Wohnort nicht wirklich selbst ausgesucht: Anik war der Meinung, sie müsse unsere Firma hier ansiedeln. Was blieb mir übrig? Jeden Morgen und Abend eine Stunde von Burbank/Hollywood aus über die Wüste zu fliegen, war schließlich auch keine Lösung. Und vor allem viel zu teuer.

Ich darf mich natürlich nur leise beklagen, schließlich ist Joana nur wegen mir auch in diesen Brutofen gezogen, und das, obwohl sie eine phantastische Villa in Bel Air besitzt. Und Gabby kam sogar aus New York (wobei die wirklich selbst daran schuld ist, eingeladen habe ich sie nämlich nicht).

Langer Rede kurzer Sinn: Wie sehne ich mich nach Winter und nach den Bergen von Norwegen. (Und nach dem Meer, aber das ist ein anderes Thema.) Aber gut, ich will ja nicht meckern: Über den Wolken ist es auch ganz nett. Zumindest ist es nicht so heiß wie am Boden.

Und da ich gerade von „über den Wolken“ spreche: Morgen früh geht es tatsächlich los. Zuerst natürlich mit dem Langweilerflug nach Burbank. Eine Stunde nur Wüste unter uns. Ob wir direkt weiterfliegen, ist noch nicht ganz raus, doch ich bezweifle es. Joana ist übrigens bei diesem einen Flug noch dabei, denn sie übernachtet zwei Tage in Bel Air. Sollten wir nicht gleich weiterfliegen, bleibe ich dann natürlich noch eine Nacht bei ihr.

Ich muss zugeben, ich bin schon ein wenig nervös; es ist schon ein kleines Abenteuer, was uns da bevorsteht. Nicht etwa wegen der Flüge in den Staaten und in Europa, sondern hauptsächlich, weil wir es mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen zu tun haben werden, und an Orte kommen, von denen wir zuvor nie gehört hat. Das gleiche gilt für die einzelnen Staaten hier: Nach einigen davon hat es mich noch nie verschlagen, das ist schon irgendwie spannend. Und natürlich habe ich auch Europa noch nie in dieser Ausgiebigkeit kennenlernen können. Was das Ganze aber noch aufregender macht, ist die kleine Chance, dass es uns vielleicht doch noch nach Asien und in den Pazifikraum verschlagen könnte.
Was übrigens alles nicht heißt, dass wir non-stop unterwegs sein werden. Es wird Pausen geben, ganz klar. Aber soweit sind wir noch nicht – es hat ja noch nicht einmal begonnen!

Mazikeen wird übrigens meine Mieterin in Los Angeles treffen und im Apartment nach dem rechten sehen, der Termin war schon länger vereinbart. (Schon geil, wenn man eine eigene Dämonin hat, die einem die nervigen Dinge des Alltags abnimmt!) Ist es doch eine der lästigen Pflichten eines Vermieters, seine Wohnung im Auge zu behalten. Aber ich schätze, den Mietern gefällt das mindestens genauso wenig wie mir …

Aber ich bin abgeschweift. Von was eigentlich? Ich fürchte, dieser Eintrag hat irgendwie gar kein wirkliches Thema und noch nicht mal einen roten Faden. Aber müssen Tagebucheinträge so etwas wirklich haben? Ich kann doch auch einfach aufschreiben, was mir durch den Kopf geht, oder etwa nicht?
Zum Beispiel, dass mir der gestrige Abend mit Zoe fast den Rest gegeben hat. Es war wirklich übel – kaum-zu-beschreiben-übel. Ich bin gespannt, wie sie das alles machen wird, wenn ich unterwegs bin. Aber ich fürchte, sie wird auch dann Wege finden, um mich zu quälen. Andererseits – übler als gestern kann es wohl kaum werden.
Es gibt mir jedoch immer wieder zu denken, dass diese Dinge ihr auch noch Spaß zu machen scheinen … Allerdings weiß ich, dass das nur so ausschaut.

Wer verstehen will, was ich meine, der sollte sehr aufmerksam „J. – Forever“ lesen. Falls es jemanden interessiert und er sich in menschliche Abgründe stürzen will.

Bei der Gelegenheit: Ein neues Buch in dieser Art ist in Arbeit, ich hoffe, der Gedanke gefällt denjenigen, die sich „J. – Forever“ zugelegt haben …
Zuerst werde ich aber wohl doch noch die deutsche Übersetzung von „She Doesn’t Do Girlfriend“ fertig bekommen. Ich muss mich eben ein wenig zusammenreißen, damit ich täglich ein paar Absätze zu Papier bringe. Ich hasse Übersetzungen! Vor allem vom Englischen ins Deutsche … In Englisch klingt alles so viel besser und sprachliche Möglichkeiten gibt es in der Regel auch mehr. Zumindest bilde ich mir das ein. Aber ich werde es zu Ende bringen, zumal mir das Buch wirklich gut gefällt. Ich hoffe nur, während der Hotelstopps werde ich tatsächlich so viel Zeit haben, wie ich es mir vorstelle. Meistens bleiben wir ja nicht nur einen Tag und ich bin sicher, dass ich kaum mehr als eine Nacht durch die Gegend ziehen werde – zumal das in dieser Scheiß-Pandemie ja ohnehin kaum möglich ist. Wir werden sehen.

Was das Nervigste an so einer Reise mit einem kleinen Flugzeug ist: Wenn du Passagiere mitnehmen musst, bleibt für eigenes Gepäck kaum Gewicht übrig. Was für mich bleibt, ist eine zusätzliche Stoffhose, eine Bluse, ein Shirt, etwas Unterwäsche, mein Handy und mein Kopfhörer, den ich mir nicht nehmen lassen. Natürlich noch ein wenig Sexspielzeug, das Maze und ich uns teilweise teilen. Für mein Notebook bekommt Mazikeen eine Hose, ein Shirt und einen Dildo weniger.

Ich frage mich sowieso, wofür Dämonen Vibratoren brauchen.

Viel Kleidung werden wir wohl nicht dabeihaben (aber größere Titten)

Katz-und-Maus-Spiel

Dieser Blogeintrag wurde von Zoe (ZoeForYou) verfasst

Der Club, den ich hier ausfindig gemacht habe, ist – zumindest für kalifornische Verhältnisse – etwas Besonderes. Ich weiß nicht, ob es so etwas irgendwo auf der Welt noch gibt, vielleicht in Deutschland oder den Niederlanden. Aber das kann ich nicht beurteilen.

Natürlich ist Prostitution hier hochgradig illegal und solche Bordelle ganz besonders. Was nicht heißt, dass es sie nicht gibt. Es gibt sie tatsächlich in allen Preislagen. Sie tauchen irgendwo auf, bleiben ein paar Wochen oder Monate und ziehen dann um. Es ist ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel.
Die Frauen, die in ihnen arbeiten, sind eigentlich immer die gleichen. Mal machen sie für viel Geld die Beine breit, eine Woche später in einem anderen Club für extrem wenig. Sogenannte „High-Class-Escorts“ sind Erfindungen von Hollywood und Co. Die Bevölkerung glaubt wunderbarerweise jeden Mist, den die Traumfabrik ihr vorgaukelt.
Ich lasse mich einmal für 2.000 Dollar ficken, ein paar Tage später für 500 und dann wieder für 50. Das gilt auch für junge, hübsche, „weiße“ Frauen. Es liegt daran, dass es jede Menge Prostituierte mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Hintergründen gibt.
Es gibt einfach zu viele von uns, was kein Wunder ist, denn die Schere zwischen arm und reich geht in den US extrem weit auseinander. Und wir werden immer mehr. Der einzig wirkliche Unterschied ist, dass Latinas und schwarze Frauen, viel öfter in den billigen Clubs arbeiten müssen, als andere. Weiße Amerikanerinnen und Osteuropäerinnen haben es leichter, in die teuren Clubs zu kommen und nebenbei noch als High-Class-Escort zu arbeiten. Doch auch sie legen sich hin und wieder in den billigen Bordellen auf den Rücken.

Was Hollywood produziert, entspricht eben doch oft dem Klischee einer Traumfabrik.

Die Polizei ist bei Bordellen ziemlich machtlos, die Tricks der Besitzer sind über Jahrzehnte (Jahrhunderte?) so raffiniert geworden, dass es Razzien eigentlich nur gibt, wenn neue Zuhälter in das Geschäft einsteigen und den schnellen Dollar machen wollen. Wenn ich mich in Bordellen ficken lasse, habe ich keine Angst erwischt zu werden. Die Polizei hat sich längst auf den Straßen- und Hotelstrich konzentriert, weil an die privaten Clubs kaum heranzukommen ist. Und an die teuren Läden sowieso nicht, weil sich dort die Mächtigen die Klinke in die Hand geben.

Aber warum ist das so und wo sind die Läden zu finden? (Vielleicht will ja der eine oder andere Leser selbst etwas Spaß beim nächsten Kalifornienbesuch haben?)
Sie werden ja wohl kaum inserieren? Oder doch? Nein, ich werde jetzt den Behörden keinerlei Insidertipps geben! Nur so viel: In den Städten findet sich kaum einer davon. Die gängigste Methode ist sie auf privatem Land außerhalb zu betreiben, das von allen Seiten mit Zäunen umgeben ist. Selbst wenn die Behörden ahnen – oder „wissen“ – was dort vor sich geht, dauert es ewig, bis sie genügend Beweise zusammen haben, dass sie einen Durchsuchungsbefehl bekommen können. Privatbesitz ist heilig in den Staaten. Und wenn sie es dann geschafft haben und das Gelände stürmen können, ist das Bordell längst weitergezogen.

Ein Katz-und-Maus-Spiel, wie gesagt. Außer, dass die Katzen meist keine Lust mehr haben. Es sei denn, es sind Drogen im Spiel, dann ist Schluss mit Lustig. Weshalb illegale Rauschmittel in den Bordellen strengstens verboten sind.

Wieder was gelernt, oder?

Der Club, in dem ich mich einquartiert habe, ist gerade an einen neuen Ort gezogen und ist – wie gesagt – etwas Besonderes. Jedenfalls ist mir so etwas noch nicht begegnet. Er ist – aufregend. Und irgendwie billig. Wobei die Eintrittspreise alles andere als niedrig sind. 2.000 Dollar zahlt der Freier nur um hineinzukommen. Dafür bekommt er dann auch einiges geboten. Aber davon spreche ich dann beim nächsten Mal.

Das Bordell, in dem ich jetzt arbeite, ist etwas ganz Besonderes

Jede Menge Titten

Andreas jüngster Roman: J.-Forever

€15.50

Sweety

„Darf ich dich ‚Sweety‘ nennen?“
„Ich heiße Miranda…“
„Das ist keine Antwort auf meine Frage.“
„Ich bin sicher, dass es eine Antwort ist.“

Warum sind Frauen so kompliziert? Hätte sie nicht einfach mit Ja oder Nein antworten können? Ist das zuviel verlangt?

„Okay, also ‚Sweety‘“, grinse ich.
„Miranda.“
„Ich heiße Tamara.“
„Du bist mal wieder unmöglich, Tammy!“

Warum überhaupt die ganze Diskussion? Das hat gleich mehrere Gründe: Erstens versuche ich meine Chefin zu erpressen. Ich muss dafür, dass ich diese „Welt“reise für die Firma unternehme, etwas herausschlagen, und ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das machen werde. Zweitens werde ich langsam so scharf auf dieses Miststück, dass sie Gefahr läuft, dass ich sie hinter ihrem Schreibtisch vergewaltige und drittens hat mir Zoe in der vergangenen Nacht wirklich übel mitgespielt.
Außerdem fangen diese ständigen Coronatests mir wirklich an auf die Nerven zu gehen. Beziehungsweise in die Nase. Wir machen das in der Firma jetzt vor jedem persönlichen Zusammentreffen. Diese Politik hat Miranda nicht etwa aufgrund Covidangst implementiert, sondern wegen der „gesamtgesellschaftlichen Verantwortung“. Wie ich dieses Wort hasse! Diese Gesellschaft kann mich mal!

„Diese Gesellschaft ist die Basis dafür, dass du überhaupt fliegen kannst!“
Wie ich es hasse, wenn sie klugscheißt! Andererseits ist es sexy.
Natürlich hat sie Recht. Dass ist ein weiterer Punkt: Ständig hat diese eingebildete Kuh Recht!

„Weißt du was, Sweety? Du kannst mich mal.“ Ich drehe mich um und gehe zur Tür.
„DU BLEIBST HIER!“
Na also, warum nicht gleich? Zwischen meinen Beinen wird es nass. Und dass, obwohl meine Tage gar nicht mehr so weit entfernt sind! Aber wenn eine heiße Frau auf diese Weise mit mir redet, passiert das IMMER!

„Du scheinst zu vergessen, dass ich dein Boss bist.“
„Und du scheinst zu vergessen, wer dein Gehalt bezahlt“, entgegne ich trotz der ansteigenden Flut.
„Mein Gehalt zahlt die Firma.“ Miranda zuckt mit den Schultern.
„Und die gehört mir.“
„Nicht nur.“
Jetzt reitet sie wieder darauf herum, dass ich noch eine Schwester habe, deren Geld ebenfalls in dieser Airline steckt. Und die sie gegründet hat. Warum sind kleine Angestellte eigentlich immer so kleinlich?

„Was willst du, Tammy?“, fragt sie nach einer kleinen Pause.
„Wieso? Was sollte ich wollen, Sweety?“ Langsam fängt sie an zu kapieren, schätze ich.
„Du zickst herum. Das tust du immer, wenn du etwas willst, das du nicht bekommst.“ Sie kramt jetzt scheinbar gleichgültig in irgendwelchen Papieren. Das macht sie immer, wenn sie versucht, beiläufig zu klingen. Eine gute Pokerspielerin wäre sie ganz sicher nicht.
„Ich habe dir gesagt, was ich will, beziehungsweise was ich nicht will.“ Was gelogen ist. Ich will die Weltreise – aber eben nicht nur.
„Du wirst fliegen, Tammy! Darüber diskutiere ich nicht mehr.“
Hach, sie tut es schon wieder: mich nass machen.


„Du weißt genau, was ich will, Sweety!“ Teufel, ist diese Frau kompliziert!
„Sag es mir.“
Das hättest du wohl gerne: „Ich denke nicht dran!“, entgegne ich und drehe mich zum zweiten Mal zur Tür.
„Du wirst sowieso fliegen, Tammy. Wir wissen beide, dass du dafür lediglich etwas herausschlagen willst.“
Klugscheißerin! Ich habe die Türklinke schon in der Hand.
„Wenn du jetzt gehst, bekommst du gar nichts!“
Fuck! Sie soll endlich aufhören, mich nass zu machen! Trotzdem halte ich inne, drehe mich halb um und schaue sie fragend an.
Doch Miranda schüttelt den Kopf: „Was du willst, kann ich dir nicht geben.“
Warum sagen die Leute eigentlich „kann“, wenn sie „will“ meinen? Als ob Sex so schwierig wäre; sie tun ständig so, als ob verheiratet zu sein, ein Grund wäre, keinen Spaß mehr zu haben!
Ich zucke mit den Schultern: „Kann ich jetzt gehen?“
„…aber vielleicht ist ein Teil davon möglich.“
„Du sprichst in Rätseln.“ Okay, das kapiere ich jetzt wirklich nicht: Wovon redet sie?
„Aber wenn du den Mund nicht aufmachst, weiß ich nicht, was dir gefallen würde.“
Aha, jetzt fängt es an, interessant zu werden!

„Willst du ernsthaft DARÜBER verhandeln?“ Scheiße, ich muss meinen Slip wechseln! Das wird gerade zum Geilheit-Overkill!
„Warum nicht?“, grinst sie.
Ich lasse die Klinke los und drehe mich wieder komplett zu ihr um: „Dann kommen wir der Sache schon näher, Sweety“, lächele ich.
„Ich heiße Miranda.“
„Ich kann deinen Namen nicht leiden.“
„Nett…“ Sie schüttelt den Kopf.
„Und ich muss jetzt fliegen.“
„Wenn du zurück bist, reden wir.“

Worauf du wetten kannst, Sweety!

Darf ich dich ‚Sweety‘ nennen, Boss?

Jede Menge Titten

Andreas jüngster Roman: J.-Forever

€15.50

Zoe For You

Schon bemerkt? Ab sofort schreibt auch Zoe (ZoeForYou) in diesem Blog.

Nicht, dass ich mich darüber freuen würde, doch wenn einem jemand die Pistole auf die Brust setzt, kann man schlecht ablehnen… Und wie viele von euch bereits wissen, habe ich diesem Miststück nicht viel entgegenzusetzen.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Inhalte, der von Zoe zu erwarteten Posts, passen ganz und gar nicht zu diesem Blog und ich bin geneigt, mich im Vorfeld zu entschuldigen, vor allem bei den Lesben unter euch. Gleichzeitig möchte ich noch einmal ausdrücklich betonen, dass ich keine Möglichkeit habe, ihre Blogposts zu zensieren (ja, so etwas gibt es).

Wer also Zoes Ergüsse lesen möchte, der macht das auf eigene Gefahr!


Andreas jüngster Roman: J.-Forever

In meinem neuesten Roman erfährst du, wer Zoe ist. (Wenn du gut aufpasst…)

€15.50

Ja, was denn nun?

Ich vermisse Gabby.

Rein körperlich, meine ich. Das war ja nicht anders zu erwarten. Heute habe ich den ganzen Tag mit Eva verbracht und ich habe mich nicht getraut, es ihr zu sagen. Ich werde zuerst noch einmal mit Gabby telefonieren und sie fragen, wie sie sich das vorstellt: sie in New York und ich hier. Wie sie sich das für Eva vorstellt. Denn eines ist sicher: Für die Kleine ist das, als wenn sich ihre Eltern trennen würden, da bin ich sicher.

Heute ist jedoch erst noch einmal ein Flug mit der Dash angesagt, dann habe ich ein paar Tage Pause.

Meine Mutter hat am Telefon vorgeschlagen, ich könne doch selbst Nachwuchs bekommen. Ich glaube, ich habe seit Jahren nicht mehr so gelacht. Meine Mutter meinte, sie hätte mich noch nie so unflätig grölen gehört. Ich frage mich aber auch ernsthaft, wie sie so etwas sagen konnte?! Ich meine – ich, ein Kind rauspoppen! Das muss man sich mal vorstellen! Oder – besser nicht… Mich mit Gabbys Nachwuchs gut zu verstehen, das ist eine Sache – doch ich mit dickem Bauch, überlaufenden Titten und – lassen wir das. Auf jeden Fall ist es unfaßbar eklig! Yuck, yuck, yuck!

Wie auch immer…

So ganz frei werden die nächsten Tage jedoch trotzdem nicht sein. Ich werde mit Miranda zusammensitzen und mit ihr das Thema Weltumrundung diskutieren, bzw. das passende Flugzeug. Das ist nämlich immer noch nicht entschieden. Noch nicht einmal die Frage, ob es ein kleiner Airliner sein soll, oder ein irgendein Businessjet. Zwar haben wir inzwischen die Länder grob festgelegt, doch für alles Weitere muss ich nun einmal wissen, was für ein Flieger es werden soll.

Außerdem muss ich meine Chefin endlich richtig ins Bett bekommen – ich habe Entzugserscheinungen. Gabby fehlt.
Immer nur Maze – das geht gar nicht! Das war damals auch der Grund unserer Scheidung: Sie hatte es einfach nicht verstanden, dass sie mir nicht reicht – noch nicht einmal für ein paar Wochen. Nicht, dass sie nicht akzeptiert hätte, dass ich auch mit anderen Weibern ins Bett will, das schon, das war auch von Anfang an klar, doch dass sie mir noch nicht einmal für kurze Zeit nicht reicht, damit konnte sie nicht umgehen.
Inzwischen sind wir wieder verheiratet und werden es vermutlich bis in alle Ewigkeit bleiben. Shit happens. Insofern darf Mazikeen sich durchaus mit Recht meine „Dämonin“ nennen – diese Gestalten wird man nämlich auch nie mehr los.
Außer meiner Schwester und Joana weiß übrigens niemand von unserer zweiten Hochzeit, noch nicht einmal meine übrige Familie. Na, und jetzt weiß es auch dieses Tagebuch. Damit also auch meine Mutter. (Sorry, Mom, dass du beim zweiten Mal nicht eingeladen warst… Dabei waren nur Anik und Joana. Das musste reichen. Es war so eine Art Shotgun-Geschichte.)
Mazikeen hat mein Sexleben immer noch nicht kapiert, doch sie akzeptiert es. Außerdem ist sie ja manchmal auch dabei.

Zugegeben: Mein Denken und Handeln verstehen die Wenigsten, zumindest glauben sie, dass sie es nicht verstehen. Ich kapiere ja, dass der Sex mit einer (oder wegen mir auch „der“) vertrauten Person in der Regel am besten ist – zumindest wenn sie aufgeschlossen genug ist, doch uns Menschen begegnen auch immer wieder Weiber, die uns auf irgendeinem Level anmachen. Wer in einer stabilen monogamen Beziehung ist, wird das in der Regel natürlich nicht öffentlich zugeben. Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Und der Quatsch von wegen „Appetit darf man sich holen, doch gegessen wird zuhause“ – damit kann ich gar nicht! Wenn ich auf eine bestimmte Tussi „Appetit“ bekomme, bringt es mir herzlich wenig, wenn ich dann „zuhause“ ficke. Zumal man sich beim Sex ja auch angeblich niemand Anderen vorstellen darf! Ja, was denn nun?
Ich könnte jetzt auch noch damit anfangen, dass die Leute Angst haben, die Andere könne „besser“ sein. Aber ehrlich, das spare ich mir – da wird es kindisch.

Und natürlich wird mir jetzt die Hälfte der Menschheit schreiben, dass sie glücklich sind, in ihrer monogamen Beziehung, und sie gar keine Lust auf andere Weiber haben, oder sie sich auch bremsen können – vielen Dank! Ich freue mich für euch, dann bleiben mehr heiße Chicks für mich übrig! Jeder schläft in dem Bett, dass er sich selbst macht, und muss seine Zufriedenheit selbst definieren. Ehrlich, ihr müsst das hier ja nicht lesen, wenn ihr euch ertappt fühlt.

Ich jedenfalls lasse mir keine Tussi entgehen, die ich haben will. Sofern sie Lust auf mich hat und kapiert, dass es um nichts Anderes geht, als um ziemlich dreckigen Sex.

Sex- und Flugflaute

Heute ist einer der seltenen Tage, an denen mir so gut wie nichts für einen Tagebucheintrag einfällt.

Warum? Weil gerade nichts passiert. Ich fliege von morgens bis abends. Und dann komme ich nachhause, mache Kakaofresse etwas zu essen und dann gehe ich ins Bett. Schlafen. Am nächsten Tag das gleiche Spiel. Gaby ist inzwischen allerdings hier, Joanna ist nach wie vor auf ihrem Filmset oder bei Interviews oder in Talkshows oder im Bett von irgend einem Typ. Auf jeden Fall ist sie nicht da.
Mazikeen ist nach wie vor damit beschäftigt, für mich oder uns ein Boot zu finden. Eines, das auch mir gefällt, eines, dass wir bezahlen können. Was die Auswahl etwas einschränkt. Gaby sagt ständig, sie würde sich die Kosten für ein Boot mit uns teilen (wobei das dann etwa 90 % Gaby und 10% wir wären), doch sie hat natürlich ihre eigenen Vorstellungen, was ein Boot angeht. Und die stimmen derzeit überhaupt nicht mit unseren überein. Für sie ist ein Boot so eine Art Luxushotel auf dem Wasser. Für uns ist ein Boot ein Boot. An der Sache müssen wir arbeiten. Außerdem stören sie Segel, denn in ihren Augen machen sie erstens zu viel Krach und sehen nach oben hin auch nicht besonders gut aus. Manche Leute sind wirklich seltsam.

Na ja, Kinderkram. Im Endeffekt wird es sowieso so aussehen, dass wir das Boot bekommen, das wir haben möchten, und Gaby bezahlt es. Zumindest will ich das doch stark hoffen!

Ich meine, wir haben es schließlich auch nicht leicht. Wir, die wir nicht so viel Kohle haben. Joanna und Gaby haben ganz bestimmte Vorstellungen von Restaurants und Bars. Vollkommen okay. Nur, dass wir uns sowas auf Dauer nicht leisten können. Ein normales Abendessen für 300 $ – das übersteigt eindeutig mein Budget. Und ein Gläschen Tequila an der Bar für zwölf Dollar – das ist dann auch eher außerhalb meiner Reichweite. Das Dumme ist nur, dass beide natürlich darauf bestehen, dass sie uns die Sachen bezahlen. Weil sie ja wissen, dass weder Mazikeen noch ich uns solch einen Luxus leisten können. (Auch wenn wir die Regelung mit dem Sex haben. Eifrige Leser werden sich erinnern.) Auf jeden Fall ist es nicht gerade angenehm, wenn man auf Dauer von Anderen eingeladen wird. Natürlich wissen Sie das. Und natürlich sagen sie, dass das alles kein Problem wäre, doch es wäre nun eben wichtig für sie, dass sie weiterhin in ihren geliebten Bars und Restaurants verkehren können. Vor allem, weil dort die Paparazzigefahr am geringsten ist. Alles schön und gut, alles aber auch irgendwie unbefriedigend.

Jammern auf hohem Niveau? Vermutlich ist das die Reaktion von so manchem Mitleser. Da kann ich nur eines entgegnen: Vielleicht sollte man sich einfach mal vorstellen, dass die Partnerin in Geld schwimmt – und ich rede hier nicht von einer kleinen Million – und man selbst nicht mehr besitzt, als das, was die Bank an Überziehungskredit erlaubt. Und dann geht ihr einfach mal jeden Abend – vielleicht auch jeden zweiten – in die teuersten Bars und Restaurants der Welt. Und alles, was ihr Euch dann leisten könnt, wäre ein Bier. Für zwölf Dollar. Der Abend jedoch, kostet in der Regel 300-500 $ – wenn es reicht. Und wer bezahlt es? Die Partnerin. Jeden zweiten Tag. Macht das wirklich Spaß? Ist das wirklich jammern auf hohem Niveau?
So hat eben jeder seine eigenen Probleme.

Anderes Thema.

Die letzte Landung, die ich hingelegt habe, war wohl die schlechteste meiner gesamten Laufbahn. Sowas Übles! Ich glaube, wenn ich Boss wäre, würde ich mich rausschmeißen. Mein Co sagt, ich wäre einfach übermüdet. Könnte sein. Wenn man kaum die Augen aufhalten kann, wie soll man da das Bugrad in der Luft halten? Ich war schon froh, dass ich die Landebahn überhaupt getroffen habe. ILS* sei Dank!
Nein, wirklich, das geht so nicht. Das Schlimme ist, dass ich nicht infolge des Arbeitens so k. o. bin, sondern weil ich einfach nicht schlafen kann. Zieht man in Betracht, dass ich meine Medizin wieder deutlich erhöhen musste, ist das aber auch kein Wunder! Ich bin mal wieder an dem Punkt, an dem ich das Fliegen für eine ganze Weile aufgeben muss. So geht das nicht. Und bevor die FAA** mir die Lizenz entzieht, wird es wohl Zeit, dass ich aus freien Stücken pausiere. Also wieder zurück in mein Lockdown-Zuhause. Dann widme ich mich eben ein wenig mehr Mazikeens Suche nach einem passenden und bezahlbaren Boot.

Was gibt es noch Neues?

Ach ja, ich musste meine Sängerin erneut abwimmeln. Ich nehme an, sie sucht sich jetzt jemand Anderen. Solche Leute dulden keinen Widerspruch und erst recht keine Zurückweisung. Und schon gar nicht beim Thema Sex.

Meine verdammten Tage habe ich einigermaßen überstanden, die Sexflaute jedoch noch nicht.


**Die Flugaufsichtsbehörde der USA

*Ein automatisches Landesystem


Und dann gibt es da noch meine Bücher:
https://tinyurl.com/y38cg4ur

Wegen der Penisse

Mir ist da etwas aufgefallen: Wenn ich an Gabby denke, kommt mir zu allererst das Thema Sex in den Kopf. Bei Joana ist das anders. Sie bedeutet in erster Linie Freundschaft. Und Mazikeen? Ja, bei ihr weiß ich das nicht so genau.


Hat das alles etwas zu bedeuten?


Keine Ahnung. Es ist einfach so. Normalerweise mache ich mir darüber auch keinerlei Gedanken. Diesmal ist es einfach so, dass Gabby und Joana so lange unterwegs waren, bzw. sind und mir das Thema wohl deswegen in den Sinn gekommen ist.


Gabby ist zurück. Das bedeutet Sex. Ganz einfach. (Ich glaube nicht, dass es etwas damit zu tun hat, dass sie die deutlich größeren Titten hat.) Sie ist wieder hier, ich werde heute Nacht ihre Möse schmecken, doch ich verspüre nach wie vor die gleiche Leere. Nicht, dass Gabby mir nicht gefehlt hätte – natürlich hat sie das. Außerdem geht mir, wenn sie im Haus ist, die kleine Kakaofresse nicht so auf die Nerven.


Es interessiert mich wirklich, warum das so ist.


Natürlich kenne ich Joana schon viele Jahre länger. Natürlich ist sie schon seit meiner Teeniezeit mein großer Schwarm gewesen. Und natürlich war sie viele Jahre einfach nur meine beste Freundin. Das mit dem Sex kam viel später. Außerdem weiß ich ja, dass der Sex zwischen Joana und mir lediglich passiert, weil ich es will. Sie könnte locker darauf verzichten. Was dummerweise daran liegt, dass sie hetero ist. Und zwar big time. Was natürlich leider auch nicht zu ändern ist. Und dann ist da noch der Fakt, dass sie zwischendurch mit Männern schläft. Einfach so, wegen der Penisse. Da kann ich natürlich nicht mithalten, selbst mit den besten Strap-ons nicht. Außerdem bin ich es natürlich, die gefickt werden will und nicht sie. Wie das bei mir so ist. Ich bin eben ein Mädchen.
Selbst bei diesem Tagebucheintrag ist es wieder das Gleiche: Ich rede viel mehr von Joana als von Gabby. Auch das ist wohl ein Indiz dafür, dass mir Joana mehr fehlt als Andere.
Ist das eine Wertung? Geht es anderen Menschen genauso?

Wem’s gefällt…


Nun könnte man darauf antworten, dass Andere meist nur einen Partner haben und nicht drei, wie ich. Doch ich denke, das muss man nicht unbedingt auf Partner beziehen – im „normalen“ Freundeskreis geht es einem doch genauso. Man vermisst den einen mehr, den anderen weniger. Oder sehe ich das falsch? Aber ist es deswegen eine Wertung? Mit dem einen macht man die einen Sachen, mit dem anderen, die anderen. (Ich fürchte, in diesem Fall muss ich vor der Groß-/Kleinschreibung kapitulieren! Vielleicht kann mir ja einer helfen?)


So viel zum Thema „Philosophie am Abend“…


Fakt ist, Gabby ist zurück, ich bin scharf wie ein Rettich – und habe meine Tage. Danke schön!

Nervt

Und dann gibt es da noch meine Bücher:
https://tinyurl.com/y38cg4ur

Blog oder Tagebuch…

„Es wäre schön, wenn du weiterhin aktuelle, interessante Themen aufgreifen würdest.“

Das hat mir gestern gerade wieder jemand geschrieben. „Wieder“, weil ich das öfter höre. Ich weiß, dass das meist als Lob gemeint ist, worüber ich mich freue.

Dass dieser Blog inzwischen 15.000 Menschen erreicht, ist natürlich eine tolle Sache! Was dabei aber sehr viele Menschen nicht sehen, ist, dass „Liebe, Sex und Lesbischsein“ tatsächlich kein richtiger Blog ist, sondern vielmehr ein lockeres Tagebuch.

Ein Blog und ein Tagebuch – das sind tatsächlich zwei verschiedene Dinge. In einem wirklichen Blog würde ich tatsächlich ständig aktuelle und interessante Themen aufgreifen und die Leser nicht zwischendurch mit ganz persönlichen Dingen langweilen. Aber es ist nun mal kein Blog. Als ich dieses Tagebuch vor mehr als einem Jahr begonnen habe, war der Tagebuchcharakter noch deutlich mehr zu sehen, das stimmt. Inzwischen bringe ich immer mehr Aktuelles ins Spiel und denke mehr und mehr laut über gesellschaftliche Themen nach. Das bedeutet jedoch nicht, dass „Liebe, Sex und Lesbischsein“ zu einem tatsächlichen Blog geworden ist, selbst wenn ich es immer wieder so nenne.

Natürlich schätze ich meine Leser, und natürlich freue ich mich, wenn meine Themen auf Interesse stoßen. Was aber alles nichts daran ändert, dass ich hier einfach schreibe, was mir gerade in den Sinn kommt. Seien es eben Gedanken zu aktuellen Geschehnissen, Gedanken über Gott und die Welt, oder auch nur Gedanken über das, was am Tag passiert ist, oder was mich in der nahen und fernen Zukunft erwartet.

Gedacht ist dieses Tagebuch als eine Plattform, über die ich viele Menschen erreiche, speziell jedoch auch die Fans der Autorin Andrea Downey-Lauenburg. Und die Fans interessieren sich tatsächlich eben auch dafür, was ich im täglichen Leben so treibe.

Daher wird dieses Tagebuch immer genau das bleiben: ein Tagebuch.

Aber genau aus diesem Grund schreibe ich auch, was ich denke: sei es, was ich vom modernen „Feminismus“ halte, wie ich die neuen, idiotischen Sprachtrends im Deutschen sehe, wie ich Menschen nicht ausstehen kann, die Frauen als Geburtsmaschinen sehen, was ich über Monogamie und Eifersucht denke, wie mich unerzogene Kinder nerven, wie Pornografie und Prostitution zu Unrecht pauschal verdammt werden und noch vieles mehr. Zu diesen und anderen Themen wird es auch in Zukunft eine Menge zu lesen geben – doch eben nicht nur darüber.

Wer mehr über Tammy erfahren will, dem empfehle ich das Buch „Liebe, Sex und Ozeane“ in dem die ersten drei Monate dieses Tagebuchs zu finden sind. Wie das meiste von Andrea Downey-Lauenburg gibt es das Taschenbuch und E-Book bei Amazon. Es ist kein Roman und auch keine Geschichte, es sind schlicht die Tagebucheinträge von Januar bis März 2020.

Ich beabsichtige nach wie vor diesen Blog, dieses Tagebuch, dreimonatsweise in Buchform zu veröffentlichen. Wann und ob ich tatsächlich dazu, wird sich zeigen. Alles hängt davon ab, wie ich mit meinen aktuellen Roman- und Kurzgeschichtenprojekten weiterkomme, wie sehr ich in unsere kleine Airline eingebunden bin und natürlich auch, wie es mit meiner Gesundheit weitergeht. Das thematisiere ich ja auch immer wieder. Aber ich bin guter Dinge, dass es diese Fortsetzungen schlussendlich geben wird. Priorität haben jedoch neue Romane und Kurzgeschichten.

Wer also weiterhin meine, teils unkonventionellen, Gedanken lesen möchte, der kommt leider um Alltägliches nicht herum.

Und das Thema Sex … Ich weiß, dass viele diesen Blog auch lesen, weil ihnen Beschreibungen gefallen, weil ihnen meine Ausdrücke gefallen, weil ihnen Unkonventionelles gefällt. Und vor allem auch, weil ihnen Lesbisches gefällt. Letzteres kommt ja bei beiden Geschlechtern an. Meist zumindest. Aber dass ich so schreibe, wie ich schreibe, dass ich so rede, wie ich rede, hat nichts damit zu tun, dass ich irgendjemandem gefallen möchte. Wer das denkt, liegt komplett daneben.
Natürlich wird sich das auch in Zukunft nichts ändern; ich werde weiterhin schreiben, wie ich denke und die Ausdrücke benutzen, die mir nicht nur eigen sind, sondern die mich zumeist auch selbst anmachen. Möse, Fotze, Titten, Möpse – nur um ein paar Beispiele zu nennen. Sorry, wenn das ein paar Leser schockiert, doch ich verweise wieder auf die Tatsache, dass das hier mein Tagebuch ist und kein wirklicher Blog. Es wird ja niemand gezwungen es zu lesen.

Wobei ich dann bei der Quintessenz wäre: Lest, wenn es Euch Spaß macht, oder lasst es einfach bleiben!

Ich freue mich über jeden Leser (idiotisches Neudeutsch: jeden Leser und jede Leserin), aber ich trauere auch niemandem nach, der es bleiben lässt.

Liebe, Sex und Lesbischsein: am liebsten ungestört

Und dann gibt es da noch meine Bücher:
https://tinyurl.com/y38cg4ur

Unbefriedigt

Wie übersteht man Nächte, wenn man vor Schmerzen weder liegen, sitzen oder stehen, geschweige denn schlafen kann?

Ich habe keine Ahnung, aber ich lebe noch. Glaube ich.

Auch übel: Noch nicht mal Masturbieren zur Ablenkung funktioniert, weil mein rechter Arm bei jeder kleinsten Bewegung auseinanderzureißen droht. Echt jetzt.

Fickmaschinen bringen auch nichts: Auf dem Rücken liegen geht nicht, hinknien geht nicht, auf einer Sybian sitzen geht nicht.

Vibratoren? Ha! Sobald ich anfange mich zu räkeln oder auch nur anfange zu stöhnen, schießt der Schmerz vom Schulterblatt bis in den Hals.

Und nein: Ich kann nicht leise. Konnte ich noch nie, weder mit Anderen, noch mit mir alleine.

Deshalb wusste meine Mutter auch ganz genau, in welchem Alter ich damit angefangen habe.

Ich kann nicht leise

Aber zurück zum Thema: Ibu, Ortodon, Tilidin, Oxycodon – alles probiert, nichts hilft. Und mit „nichts hilft“ meine ich dass nichts auch nur die Spur einer Wirkung hat. Kann nicht sein? Das dachte ich auch.

Vielleicht sollte ich mir Morphium besorgen.

Gabby meinte, ich hätte sie nicht mehr alle: Morphium?! Nur über ihre Leiche!

Auch okay. Wenn sie es so will…

Joana zeigt wenigstens Zoomsolidarität und nennt mich „my poor baby“. Wenn sie nicht so eine gute Schauspielerin wäre, würde ich ihr das Mitfühl-Gesicht auch wirklich abnehmen.

Jetzt habe ich also Schmerzen und bin unbefriedigt!

Das kann ja wohl nicht wahr sein!

Nichts hilft

Schnöde Rubbelei

Handbücher gebüffelt. Gelernt was ich ohnehin schon wusste.

Diesen Mist zu lesen ist ungefähr so spannend wie Buchhaltung. Das Dumme ist nur, dass etwa 0,5 Prozent dieser drögen Materie tatsächlich interessant ist und Leben retten kann. Leider muss man, um die 0,5 Prozent zu finden, auch den restlichen Quatsch lesen. Grässlich!

Das hasse ich ganz besonders an modernen Flugzeugen: Sie schaffen es, den wirklich interessanten Kram so zu verstecken, dass man, bis man ihn gefunden hat, nicht mehr weiß wie fliegen überhaupt funktioniert.

Wie auch immer…

Ich lebe schon den ganzen Tag von Oxicodon. Wenn das so weitergeht, bin ich übermorgen süchtig und das kaum begonnene Jahr endet für mich im Drogenentzug.

Was mich wieder lehrt: Vorwärts laufen, immer vorwärts, niemals rückwärts. Und wenn, dann umdrehen. Was ja dann auch wieder vorwärts wäre.

Ich werde heute Nacht mal einen dieser neuen Klitsucker (Klitorissauger) ausprobieren.

Was nichts mit dem Thema hier zu tun hat, ist mir nur gerade eingefallen.

Ansetzen, vibrieren und nuckeln lassen. „Kein Dildo nötig“, steht auf der Packung. Aber zusätzlich einen einzuführen kann vermutlich nicht schaden. Sicher ist sicher.

Wo war ich nochmal? Solche Dinge bringen mich immer vom Thema ab…

Ist ja auch egal: Masturbieren ist ohnehin spannender als der ganze andere Quatsch!

Und auf das Masturbieren bin ich ja leider gerade angewiesen; in den kommenden Tagen ist ja dummerweise keine meiner Frauen in Sicht und andere kommen ja derzeit coronatechnisch nicht in Frage. Andererseits bleibt dann Zeit neue Techniken auszuprobieren, denn nichts ist langweiliger als die schnöde Rumrubbelei.

Rubbel dich in den Schlaf #gähn

Tabletten, Spleens und Cunnilingus

Ich werde nun also tatsächlich ein modernes Flugzeug „besitzen“. Dass es so weit hatte kommen müssen…

Jetzt muss ich mir nur noch einfallen lassen, wie ich den verlorenen Boden gegenüber meinen Weibern wieder zurückgewinnen kann. Denn die Verliererrolle steht mir irgendwie nicht.

Aber zuerst brauche ich Sex, viel Sex, und ich hoffe, dass meine schmerzende Schulter das auch so sieht – es ENDLICH auch so sieht.

Denn meine Schulter wird nicht besser. Trotz Tabletten und Übungen und Herumlaufen. Das kann ja wohl nicht wahr sein! Scheiß Putzerei! Saubermachen und ich vertragen sich eben nicht. Hätten die das nicht woanders machen können?

Also werde ich mich nachher erst einmal hinlegen, die Füße aufstellen und Mazikeen die Arbeit machen lassen (sonst ist ja gerade niemand hier). Mazikeen meint, meine Frauen müssten eben arbeiten gehen, um mir meine Spleens bezahlen zu können.

Witzig, Maze, wirklich witzig! Steck endlich deine Nase in meine Möse. Ich lache über deine dummen Sprüche, wenn DEINE Arbeit erledigt ist.

Ist doch wahr!

Fang an, ich warte

Ein Lob für meine Willigkeit

Es ist wirklich unglaublich, was so eine junge, unverschämte Schlampe sexuell alles draufhat!

Nicht, dass alles komplett nach meinem Geschmack gewesen wäre – doch was habe ich dabei schon zu sagen? Ich bin es gewohnt, das zu tun, was Andere mir sagen. Anders darf das gar nicht sein.

Unser erstes ernsthafte Treffen ist dann dank Miriam gleich zu einer ausgewachsenen BDSM-Party ausgeartet und ich muss wirklich sagen, dass diese Frau Fantasie hat – und zwar NOCH mehr als in ihrem öffentlichen Auftreten.

Was mich freut, sind die Komplimente, die ich von ihr bekommen habe. Nicht, dass ich darauf angewiesen wäre, doch trotzdem hört Frau das immer wieder gerne. Nicht nur das allgemeine „Geile Titten, scharfer Arsch und totgeile Möse“ sondern vor allem auch das Lob für meine Willigkeit. So muss das sein. Hinterher natürlich. Währenddessen bekomme ich lieber Ohrfeigen und die Peitsche. Und diverses Andere. Vor allem auch diverses Andere. Diverses Andere ist sowieso das Geilste!

Die Frau hat zwar wenig Titten, doch den Body einer jungen Göttin. Eigentlich gehört sowas verboten. Das Gesamtpaket mit Talent, Stimme und Dreistigkeit kann doch wirklich nicht erlaubt sein! Die Frau macht mich schon nass, wenn ich nur an sie denke.

Wie das bei Gabby ist, weiß ich nicht so genau. Sie war zwar besser bei der Sache als ich es erwartet hätte – vor allem, wenn es darum ging mir wehzutun – doch ich hatte immer das Gefühl, dass solche Spielchen nicht wirklich etwas für sie sind. Sie prügelt lieber aus echter Wut heraus. Na ja, auch okay. Außerdem – ach, egal.

Tatsächlich hätte ich auch mit Miriam gerne mehr zu tun, doch diese Frau ist NUR unterwegs. So etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt. Fototermine, Studiotermine, Auftritte, Interviews – unfassbar!

Aber solange sie ja ab und zu ein paar Stunden für „Tammy ficken“ in ihrem Kalender freihält…

Totally crazy!

2021

Aller Anfang ist Sex.

Vor genau einem Jahr habe ich diesen Blog, dieses Tagebuch, begonnen und ich muss sagen, dass ich diesen Schritt wirklich nicht bereue, auch wenn es ein wenig Arbeit bedeutet, mich darum zu kümmern. Zeit, die ich eigentlich nicht wirklich habe, weil ich gewöhnlich versuche, mich auf die Dinge zu konzentrieren, die mir eine Menge bedeuten, weil sie mir direkten Spaß bringen: Sex haben, segeln, fliegen und schreiben.

Andererseits hat dieses Tagebuch, dieser Blog, natürlich viel mit Schreiben gemeinsam: Ich kann hier meine Gedanken „zu Papier“ bringen, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen und vielleicht auch Menschen hin und wieder zum Nachdenken zu bringen. Nicht zum Nachdenken über die großen weltbewegendes Themen – okay, manchmal schon – sondern in erster Linie darüber, welche Prioritäten sie im Leben setzen und was sonst noch möglich wäre.

Würde mich jemand fragen, was meine Motivation für das Schreiben, egal ob Bücher oder Blog, ist, dann würde ich zuerst sagen, dass ich schreibe, weil es mir Spaß macht und weil es – wenn es gut läuft – mich persönlich gewaltig anmacht. Nicht umsonst beschäftige ich mich nach dem einen oder anderen Post auch schon mal gerne ganz allein mit einem meiner unzähligen Sextoys.

Doch wenn ich mir meine Bücher so anschaue, dann geht es fast immer um größere oder kleinere Tabus, von denen ich mir wünsche, dass Frauen es endlich wagen würden, Neues zu probieren und ihre Ängste ablegen. Oder so zu reden wie sie empfinden.

Fange ich ganz vorne an, bei Anna von England, dann sind ganz große Themen Masturbation und Reboundsex als Lebensretter nach einer Trennung. Quintessenz: Masturbieren ist geil und nützlich.

Beim nächsten Buch – J. – Die ersten 20 Stunden – taucht das erste BDSM-Thema auf und die ersten schrägen Figuren erscheinen, die fast Eins zu Eins von mir nach realen Menschen gezeichnet wurden. Das echte Leben als Quelle total schräger Verrücktheiten.

Es folgten drei Kurzgeschichten. Die Geschichte von Lisa und dem ersten Lesbensex auf dem Uniklo – eine wahre Begebenheit übrigens. Leute, traut euch zu ficken, wenn euch danach ist!

Alisha und Elena packen den Strap-on aus und rammeln hemmungslos bei einer Sexparty. Und zwar anal. Erlaubt ist, was anmacht. Probiert doch einfach mal aus wie es ist, wenn jemand euren Arsch benutzt. Und nein, das Loch ist nicht zu klein!

Mein ehemaliges Lieblingsbüchlein, die Geschichte von Bella, betrifft meine eigenen Megafetische: Entblößung in der Öffentlichkeit und sexuelle Unterwerfung.

Mein Bestseller – oh Wunder – heißt Irren ist lesbisch. Die Idee zum Buch entstand bei einem kleinen Sexspielchen. Während ich Fäkaliensex hasse – wie hoffentlich die Meisten – hat es mich erstaunt, wie es mich angemacht hat, einer Frau nicht nur beim Pinkeln zuschauen zu müssen, sondern auch noch meine Hand in ihren warmen Strahl zu halten. Eine Randgeschichte im Buch, aber eine wichtige.

Und dann kam J. – Forever. MEIN Buch. Mein Lebensroman.

Prostitution, Gewalt, Vergewaltigung, Wahnsinn. Tod, Leben, Exzesse. Elitentum und die Macht des Geldes. Was kann man mit Reichtum alles kaufen und was dann doch nicht? Männer. Männerverhalten. Frauen. Frauenverhalten. Sexarbeiterinnen und Filmstars. Alles demystifiziert und hemmungslos gezeichnet. Tabuloser Sextalk, Sprache schmutziger als ein Damenklo.

Von all dem schreibe ich auch hier in meinem Blog. Mal mehr, mal weniger aber meistens aktuell.

Bis zu 15.000 Menschen lesen meine täglichen Posts derzeit.

Schon irgendwie verfickt geil, oder?

Sexuelle Hemmungslosigkeit

Natürlich ist die Sache eskaliert.

Aber war das wirklich anders zu erwarten? Spätestens nachdem Miriam uns nackt die Tür geöffnet hatte, war alles geklärt gewesen: Sex war unausweichlich geworden.

Und dann die Sache mit der Holzhütte im ersten Stock… (siehe Scheiße, ist das geil)

Was ich nicht erwartet hatte, war dieser Grad sexueller Hemmungslosigkeit von einer Frau, die viele Jahre jünger war als ich!

Nicht, dass ich mich beschweren würde…

„Was ist das eigentlich mit ihr?“, fragt sie Gabby: „Ist sie sowas wie ein Maskottchen?“

Ich schaue Miriam mit weit aufgerissenen Augen an. Das nackte Luder liegt auf dem Indianerteppich und spricht mit Gabby so, als wäre ich nicht im Raum.

Die zuckt nur mit den Schultern.

„Ein Groupie? Ein Sextoy?“

Gabby lacht. Immerhin.

„Hausnutte?“, schlägt Miriam vor.

„Eher“, nickt Gabby.

Aha.

„Ich darf sie doch benutzen, oder?“

„Sei mein Gast“, grinst Gabby: „Bediene dich.“

Ich sitze am Holztisch auf der Bank und starre auf mein Tequilaglas. Hat Gabby eben „Bediene dich“ gesagt? Eigentlich höre ich ziemlich gut.

„Dann wollen wir mal sehen, ob man sie zu irgendwas gebrauchen kann.“

„Ihr spinnt! Ihr spinnt ja alle!“

„Halt die Klappe!“, fahren mir Miriam und Gabby gleichzeitig über den Mund.

Scheiße, ich ziehe Fäden!

Hausnutte

Starfuck

Eigentlich ist es ja wenig verantwortlich, Sex mit Miriam zu haben. Einer Sängerin, die für ihr exzessives Sexleben bekannt ist und es nicht (mehr) für angebracht hält, sich auf einen festen Partner zu beschränken.

Andererseits ist da mein schier unüberwindlicher Drang nach Berühmtheiten. (Ich möchte wirklich gerne wissen, welches Arschloch in meinem Stammbaum für die Vererbung dieser Sucht verantwortlich ist.)

Miriam ist dabei nahezu die Krönung – zumindest musiktechnisch gesehen. Sie gehört zu den ganz wenigen, mit denen ich durchbrennen würde. Ausserdem ist sie eine sexuelle Freibeuterin und der schiere Wahnsinn in Experimentierfreudigkeit. Sie treibt es mit so unglaublicher Hemmungslosigkeit – und nicht existentem Schamgefühl – dass ich mir manchmal dagegen wie eine katholische Jungfrau  vorkomme.

Andererseits verlangen Gabby und ich für jeden neuen Dreier (oder Vierer) einen frischen Coronatest und eine nahezu eidesstattliche Versicherung von ihr, dass, wenn sie sich Schwänze einverleibt, sie es nur mit Kondomen macht.

Ist natürlich auch keine Garantie.

Andererseits schlafen auch Joana und Gabby hin und wieder mit Typen, doch bei ihnen weiß ich, dass der Kreis ihrer Stecher klein bleibt und aus Kollegen besteht, die ohnehin einmal die Woche getestet werden.

Doch auch hier: keine Garantie.

Wie sich das mit den aktuellen Kontaktbeschränkungen – ob empfohlen oder verordnet – vereinbaren lässt?

Wenig bis gar nicht.

Aber was soll ich machen? Wenn ich eine weibliche Berühmtheit sehe, falle ich nach hinten und meine Beine öffnen sich wie gut geschmierte, automatische Garagentore. Bereit zum Einfahrenlassen. Irgendein promiskuitiver Humunkulus drückt sabbernd und grinsend auf eine Fernbedienung.

Immerhin habe ich ihn soweit, dass er sich vorher noch ganz kurz mit dem Vernunftzentrum meines Hirns bespricht. Was nicht allzuviel bringt, doch wenigstens verzögert es den Vorgang um ein paar Sekunden.

Bin ich stolz auf mich?

Nein.

Aber ich verkehre in (und mit) den falschen Kreisen.

Ich will es sicher nicht auf die Hormone schieben – doch ich habe eindeutig zuviele davon.

Und außerdem einen total versauten Humunkulus!

Scheiße, ist das geil!

Es war ein wenig, als würde ich mich selbst beobachten. Normalerweise bin ich nämlich die einzig Nackte im Raum.

Zu den Angezogenen zu gehören, passt irgendwie gar nicht in meine Vorstellungswelt.

Miriam scheint es ähnlich zu gehen – so ungezwungen, wie sie sich komplett nackt in unserer Gesellschaft bewegt. Und sie kommt nicht ansatzweise auf die Idee, uns vorzuschlagen, dass wir uns doch auch ausziehen könnten.

Es gibt ein Buffet. Ich mache den idiotischen Fehler zu fragen, ob ich ihr auch etwas auf den Teller legen soll, woraufhin Gabby die Augen rollt. Miriam lächelt nur lieb. War aber auch wirklich dämlich von mir.

„Alles für dich, Baby, alles für dich.“

Ich möchte ja jetzt wirklich nicht eklig rüberkommen, doch manchmal frage ich mich ernsthaft, wie die Stoffwechselprodukte von Leuten aussehen, die sich ausschließlich von drei Blättern grünem Salat und einem halben Löffelchen Essig am Tag ernähren.

Ich zucke die Schultern und staple. Auf den Teller. So lange bis die Oliven runterrollen.

„Ich hätte dich gar nicht als so progressiv eingeschätzt“, sagt sie zu Gabby in völlig unschuldigem Ton.

Den Fehler machen viele, denke ich.

Ich folge den beiden mampfend eine Marmortreppe nach oben. Die Stufen schweben frei im Raum, zumindest hat der Architekt diesen Eindruck schaffen wollen. Die Wand daneben besteht aus altem Bruchstein. Seltsame Kombination.

Oben angekommen, wird es noch seltsamer. Wenn ich es nicht genauer wüsste, würde ich sagen, Scotty hat uns gerade in eine Holzhütte nach Kentucky gebeamt. An einer der Wände aus grob geschlagenem Holz, hängen zwei Pferdesättel. ERNSTHAFT!

Scheiße, ist das geil!

Noch bevor mein Teller und ich die letzten Stufen nehmen können, hat sich Miriam auf einem dicken, bunten Teppich niedergelassen. So wie ich sie einschätze, hat sie den aus einem Indianer-Wigwam klauen lassen.

„Gegen den Durst.“ Sie zeigt auf eine Flasche Bourbon auf dem grob gehauenen Holztisch neben der Bruchsteinwand zu meiner Rechten. „Tequila für dich kommt gleich“, grinst sie. „Zum Nachspülen.“

Ich grinse dämlich. Mir liegt eine Antwort auf der Zunge, doch ich spreche nicht mit vollem Mund. Stattdessen lasse ich mich, mit dem Teller in der Hand, neben ihr auf den Indianer-Teppich sinken.

Scheiße, ist das geil!

Teppich, Holzfeuer, zwei Fotzen, vier Titten und der Tequila ist unterwegs – fick mich, ich bin im Himmel!

Die Nackte in den Cowboystiefeln

„Du bringst Verstärkung? Brauchst du beim Ficken ein Kindermädchen?“

WOW! Ich bin sprachlos. ICH!

„Antworte ihr!“, zische ich und gebe Gabby nach einer Schrecksekunde einen leichten Stoß mit dem Ellbogen.

Doch Miriam hat uns längst in der Tür stehen lassen und wackelt mit ihrem nackten Arsch zurück ins Haus.

„Ach, geh schon rein!“, stößt Gabby mich – nach ihrer eigenen Schrecksekunde – kopfschüttelnd in den Flur.

„Pah!“, motze ich und stolpere vorwärts. Ich bin nicht ganz sicher, ob „vorwärts“ die richtige Richtung ist, denn Frauen, die unverschämter sind als ich, machen mich nervös. Nervös ist nicht gut.

„Tür zu!“, ruft Miriam ohne sich umzudrehen.

Gabby tritt sie mit einem Rückwärtskick zu.

„Was, wenn wir ganz schnell abhauen müssen?“, flüstere ich.

„Halt den Mund, Tammy!“ Sie gibt mir erneut einen kleinen Stoß, weil sich meine Beine offenbar noch nicht sicher sind, ob sie der nackten Sängerin folgen, oder doch lieber ihr Heil in der Flucht suchen sollen.

Als wir die monströse, lichtdurchflutete Eingangshalle betreten, habe ich mich entschieden: Wollen wir doch mal sehen, wer unverschämter ist – die nackte Frau in den Cowboystiefeln auf dem einsamen Sofa oder ich!

„Und wer von euch schiebt jetzt wen?“, grinst sie.

Scheiße, das wird nicht einfach werden!

Sinnschwanger

Momentan ist es wirklich schwierig aus dem Alltag zu plaudern: Wir treffen keine anderen Menschen!

Die einzigen, die wir regelmäßig sehen, sind Joanas und Gabbys Bodyguards. Schon irgendwie traurig!

Dafür weiß ich jetzt, wo Miriam sich herumtreibt: Beverly Hills, eine Flugstunde von hier entfernt. Ich wusste doch, dass es für Gabby ein Klacks ist, so etwas herauszufinden! Warum sollte ich mich also selbst anstrengen?

Natürlich nehme ich Gabby morgen mit. Das wird dann eine kleine Extraüberraschung für unseren hypersexuellen Zwitschervogel. Ich bin gespannt, ob sie mit uns beiden gleichzeitig zurechtkommt. Das wird nämlich meine kleine Bedingung sein. Wer versucht mich zu ärgern, bekommt es doppelt zurück. (Wie sinnschwanger!)

Ich werde berichten.