Frauen in Jeans

Sie sind mein großer Faible: Jeans. Besser gesagt: Frauen in Jeans. Sie machen mich fertig: Heiße Weiber in diesen 70er-/80er-Jahre-Hosen, weit geschnittener blauer Stoff mit einem Arsch zum Reinbeißen. Sie beeinflussen meinen Alltag, jedenfalls den beim Arbeiten. Und so habe ich – tatsächlich in Absprache mit meiner Chefin – die neue Uniform unserer Stewardessen eingeführt. (Ich weiß: Mittlerweile heißt das geschlechtsneutral „flight attendants“ oder „cabin crew“, doch das geht mir am Arsch vorbei. Man muss nicht jeden Scheiß mitmachen. Und ein politisch nicht korrekter Ausdruck mehr oder weniger, hilft meiner Reputation auch nicht. Merke: Nicht die politische Korrektheit zählt, sondern Leistung und Können, ihr Arschlöcher!)

Auf unseren Dash 8 kümmern sich in der Regel vier Stewardessen um die Passagiere, also die doppelte Anzahl als üblich. In der Regel besteht die cabin crew natürlich aus Männlein und Weiblein, doch jeder weiß, dass ich in meinem Flieger nur Frauen hinter mir akzeptiere. Natürlich gibt es keine Dienstanweisung oder Ähnliches, doch ich habe es seinerzeit geschafft, die männliche Stewardessen-Variante in ganz wenigen Flügen hinauszuekeln. Heute macht jeder Steward einen großen Bogen um mich. Die Disposition hat es aufgeben für meine Flüge Schwanzträger einzuteilen.

Frauen in heißen Jeans: Einfach das Oberteil wegdenken!

Männer akzeptiere ich nur in meinem Cockpit. Sexistisch? Aber sowas von! Nein, ernsthaft jetzt: Dass ich Typen neben mir akzeptiere hat zwei Gründe: Zum einen quatschen Männer nicht so viel und zum anderen fliegt für uns zurzeit keine Frau. Was wiederum nicht an mir liegt, sondern daran, dass es erstens zu wenig Pilotinnen gibt und ich zweitens angeblich höhere Ansprüche an das weibliche Geschlecht stellen würde.

Was ist falsch daran, von Frauen mehr zu erwarten? Männliche Nullnummern kann ich ertragen, weil das dem statistischen Durchschnitt entspricht; Weiber die nichts taugen, beleidigen mein Selbstverständnis. Dazu kommen meine Erfahrungen aus kritischeren Situationen, in denen die meisten meiner stehend pinkelnden Co-Piloten der Meinung waren, mir zu sagen, was ich tun sollte, die Frauen hingegen einfach schweigend ihren Job machten. (Was für den Laien vermutlich für die Frauen spricht, doch so funktioniert das nicht: Vom zweiten Piloten wird erwartet, dass er sich mit eigenen Beobachtungen und Ideen einbringt, auch insistierend. Einen Airliner zu fliegen ist ein Teamjob und nichts für Mauerblümchen. Unter anderem deswegen wurden bislang die meisten Weiber von mir nach Trainingsflügen negativer bewertet als ihre männlichen Kollegen.)

Frau, halt die Beine zusammen!

Aber zurück zu den Jeans. Die Uniformen unserer cabin crew bestehen bei den Mädels neuerdings aus 70er-Jahre-Jeans, schwarzen Arbeitsstiefeln und weißem Hemd mit unserem Logo. Das ist möglichst genauf auf der linken Titte platziert, das Namenschildchen direkt darunter. (Ja, das gilt auch für Männer – minus der Titte.) So kommt es, dass fast jede unserer Frauen einen knackigen Arsch hat und die Passagiere einen netten Anblick. Okay, letzteres ist eine Übertreibung. Nicht, weil wir hauptsächlich sexy Weiber beschäftigen, wir versuchen das zwar, doch gleichzeitig gibt es bei uns keine Altersdiskrimierung. Das ist eines der wenigen Dinge, die ich beim Sojamilch-Komplex akzeptiere: Es gibt keinen – nicht einen einzigen – Grund, Menschen wegen ihres fortgeschrittenen Alters nicht zu beschäftigen. Vielleicht verlieren Arsch und Titten nach und nach gegen die Schwerkraft und wir müssen das Airline-Logo bei den älteren Damen tiefer anbringen, doch ihre Erfahrungs- und Leistungskurve zeigt deutlich nach oben. Das gleicht sich aus.

Apropos Kurve: Die Zufriedenheit unserer Passagiere hat sich, seit den neuen sexy Uniformen, weiter gesteigert – was zeigt, dass ich Recht hatte.

Aber jetzt zum eigentlichen Thema dieses Eintrags: Es ist bei uns üblich, dass der Captain – das wäre in der Regel ich – die Passagiere persönlich begrüßt, während sich der Copilot sich um die meisten Preflight-Prozeduren kümmert. Auf unseren Q400 ist das kein Hexenwerk, weil wir nicht mehr als 70 Fluggäste transportieren.

Echt jetzt?

Mein Problem: Frauen in Jeans machen mich fertig, sexuell gesprochen. Es sind weniger die Weiber der Filmcrews – zwar tragen auch die meisten von ihnen Jeans, doch die Studios legen bei den Weibern hinter den Kulissen leider gar keinen Wert auf die Optik, sondern beurteilen nur die Leistung (ja, das gibt’s). Von daher ist selten eine Tussi dabei, die meinen Flüssigkeitshaushalt beeinflusst.

Leider sind meistens auch Schauspielerinnen an Bord. Nicht unbedingt die Megafrauen aus der ersten Liga der Branche – die fliegen mit unseren kleinen Privatjets – aber die meisten der kommenden Film- und Serienstars sind genauso atemberaubend sexy. Jedenfalls wenn sie privat unterwegs sind. Denn dann sind bei ihnen Jeans angesagt. Bei solchen Weibern wird mein Hals trocken, weil alles Flüssige nach unten stürzt. Das ist auch der Grund, warum ich neuerdings meinen FO die Begrüßung machen lasse. Männer haben solche Probleme nicht. Wenn die mit einem Ständer in der Hose die Leute begrüßen müssen, ist das nicht weiter schlimm. Sie können immer noch ein Tablet oder Ähnliches davorhalten. Ich jedoch muss den ganzen Flug in der Soße sitzen oder von vorneherein eine fette Slipeinlage tragen, was ich nicht leiden kann.

Na ja, im Moment habe ich diese Probleme nicht, sondern sitze seit zwei Wochen bei herrlichen Minustemparaturen vor dem Ofen und editiere mein neues Buch. Zwischendurch geht’s mit meinem Motorrad zum Flughafen, wo ich im Hangar oder im Büro mit alten Bekannten Kerosin rede. Am Freitag werde ich wohl meine kleine alte 200er Kawasaki Moto-Cross-Maschine in Daddys Garage ausgraben, denn ab dann soll es schneien. Da ist dann etwas Leichteres als die 800er angesagt, ich will ja nicht auf meinen Titten durch die Gegend rutschen. Ich hoffe, mein Dämon und ich bekommen das kleine Biest zum Laufen.

Wie lange ich hier in Norwegen bleibe, ist unklar und es kommt drauf an, wieviel Arbeit uns an Weihnachten erwartet. Alles kommt drauf an, inwieweit die Studios ihre eigenen Kulissen für die bunte Weihnachtswelt für die 22er und 23er Filme benutzen, oder ihre Szenen doch lieber in Amerikas Städten drehen. Unsere 737 sind jedenfalls für Drehs in Europa ausgebucht.

So viel also zur aktuellen Lage. Und hier noch ein Tipp zur Vorbereitung auf mein neues Buch. Wer mehr politisch nicht Korrektes lesen möchte: J. – Forever. Als E-Book oder Taschenbuch.

Ein Lob für meine Willigkeit

Es ist wirklich unglaublich, was so eine junge, unverschämte Schlampe sexuell alles draufhat!

Nicht, dass alles komplett nach meinem Geschmack gewesen wäre – doch was habe ich dabei schon zu sagen? Ich bin es gewohnt, das zu tun, was Andere mir sagen. Anders darf das gar nicht sein.

Unser erstes ernsthafte Treffen ist dann dank Miriam gleich zu einer ausgewachsenen BDSM-Party ausgeartet und ich muss wirklich sagen, dass diese Frau Fantasie hat – und zwar NOCH mehr als in ihrem öffentlichen Auftreten.

Was mich freut, sind die Komplimente, die ich von ihr bekommen habe. Nicht, dass ich darauf angewiesen wäre, doch trotzdem hört Frau das immer wieder gerne. Nicht nur das allgemeine „Geile Titten, scharfer Arsch und totgeile Möse“ sondern vor allem auch das Lob für meine Willigkeit. So muss das sein. Hinterher natürlich. Währenddessen bekomme ich lieber Ohrfeigen und die Peitsche. Und diverses Andere. Vor allem auch diverses Andere. Diverses Andere ist sowieso das Geilste!

Die Frau hat zwar wenig Titten, doch den Body einer jungen Göttin. Eigentlich gehört sowas verboten. Das Gesamtpaket mit Talent, Stimme und Dreistigkeit kann doch wirklich nicht erlaubt sein! Die Frau macht mich schon nass, wenn ich nur an sie denke.

Wie das bei Gabby ist, weiß ich nicht so genau. Sie war zwar besser bei der Sache als ich es erwartet hätte – vor allem, wenn es darum ging mir wehzutun – doch ich hatte immer das Gefühl, dass solche Spielchen nicht wirklich etwas für sie sind. Sie prügelt lieber aus echter Wut heraus. Na ja, auch okay. Außerdem – ach, egal.

Tatsächlich hätte ich auch mit Miriam gerne mehr zu tun, doch diese Frau ist NUR unterwegs. So etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt. Fototermine, Studiotermine, Auftritte, Interviews – unfassbar!

Aber solange sie ja ab und zu ein paar Stunden für „Tammy ficken“ in ihrem Kalender freihält…

Totally crazy!

Dauerbeschallung

So, nun ist es also fast offiziell: Trump is out!

Man kann das kollektive Aufatmen fast körperlich spüren. Einatmen ist ja nicht so angeraten derzeit. Wegen Covid und so.

Ich habe das Gefühl als müsse ich deswegen ständig tanzen (was ich aus weniger politischen Gründen aber ohnehin tue). Die einzigen Zeiten zu denen ich nicht herumzappele sind beim Lesen, in der Oper, in der Luft und beim Segeln.

Ansonsten lässt mich der Rhythmus einfach nicht los. Geht beim Aufstehen los: Fast die erste Handlung ist nach den Ohrhörern greifen. (By the way: ich brauche wasserdichte. Mental notice.) Fast, weil zuerst der Griff nach irgendwelchen verfügbaren Titten verpflichtend ist.

Geht wirklich den ganzen Tag: Beim Schreiben, Essen, Shoppen, Gassigehen, Baden, Zähneputzen, Fotografieren, bei Rollenspielen (nicht „Spülen“, igitt, wer macht denn sowas) und bei Allem, was ich sonst noch so treibe.

Zuhause bläst Musik entweder aus der Streaming- oder – besser – aus meiner Plattenspieler-Röhrenanlage. Falls es irgendwem zu laut ist, sind Ohrhörer gefragt (ich sage nur „Melomania“) oder, noch besser, meine Sennheiser-Kopfhörer. Geschlossene natürlich: Wen interessiert schon das dumme Gequatsche der Mitmenschen! Ich habe auch kein Problem damit, sie unterwegs zu tragen; sexy bin ich damit immer noch. Und selbst wenn nicht: Musik ist wichtiger als alles Andere. Ja: Alles. Sex kommt danach (oder dabei, wie man’s nimmt).

Immer, wenn meine Chefin mit mir redet, gestikuliert sie, dass ich gefälligst die Ohrhörer rausnehmen soll. Wenn mir danach ist, drehe ich die Lautstärke etwas runter.

Die Dauerbeschallung macht übrigens schwerhörig. Angeblich. Sogar taub, wie meine Umwelt behauptet. Ist eine gute Ausrede, um die Menschen um mich herum selbst ohne Musik zu ignorieren.

Angeblich ist mein Musikfimmel der Grund, warum die Weiber hinter mir her sind und ich die freie Auswahl habe: weil ich von morgens bis abends mit den Hüften wackele. Dadurch natürlich auch mit dem Arsch. Und bei Clubmusik hüpfen zusätzlich die Titten. Vor allem, weil BHs für mich bestenfalls akzeptabel sind, wenn ich für Halbnackt-Fotos posiere.

Na ja, jetzt habe ich einen weiteren Grund zu tanzen: Danke, Mr. Biden.

J. – Forever, mein Plattenspieler und ich

Mehr von mir hier:

Bring it on

Gestern war tatsächlich der erste Tag, an dem ich keinen Eintrag in dieses Tagebuch gemacht habe. Aber kann man es mir verdenken?

Mein Adrenalinspiegel blubbert irgendwo knapp unter meinen Ohren und die Beseitigung von Trump ist schließlich auch einen fehlenden Eintrag wert.

Wenn er dann auch wirklich beseitigt wird. Der Gangster. Auf welche Weise ist mir eigentlich egal. Dieser Mann ist schlimmer für die Welt als eine globale Ebola-Epidemie.

(Jaja: Eine „globale Epidemie“ ist eine Pandemie. Aber es hat gerade so gut gepasst.)

Ich kann nicht arbeiten, weil ich nicht vorm Fernseher wegkomme. So etwas ist mir auch noch nicht passiert. Und das, wo wir gar kein TV, sondern nur einen Monitor für Blueray und Streaming haben! Ich muss also die meiste Zeit in der Küche im Untergeschoss sitzen, (wo unsere Haushälterin einen Kabelanschluss hat). Auf einem harten Holzstuhl. Ich schwöre: Meine Arschbacken brauchen nach jeder Politiksendung erst einmal eine Tracht Prügel, um sie wieder in ihre normale, schicke Form zu bekommen.

Jetzt fliege ich also auch nicht nach Frisco um mich mit einer alten Freundin zu treffen. Wir haben das verschoben, bis wir sicher sein können, dass wir nirgends zwischen rivalisierende Sturmgewehre geraten.

Lesley war übrigens schon immer Republikanerin, doch Trump hat sie nicht gewählt. Sie ist beim letzten Mal nicht hingegangen und diesmal hat sie – angeekelt – ihr Kreuz bei Biden gemacht. „Sobald das Arschloch weg ist, wähle ich wieder richtig“, sagt sie. Na ja, immerhin. Obwohl ich Republikaner eigentlich nicht leiden kann, bewundere ich doch ihre Loyalität zu den Menschenrechten.

Früher war Politik nie ein Thema bei uns gewesen. Darum haben wir immer einen großen Bogen gemacht und uns auf unsere Spezialität – Gerüchte in die Welt setzen – konzentriert. Das konnten wir immer gut.

Sie ist eine von den Heteros, die sich vor Ekel schütteln, wenn sie an weibliche Geschlechtsorgane denken. Aber dass ich eine Lesbe bin, hat sie noch nie gestört. Im Gegenteil: Sie wollte immer genau wissen, mit wem ich gerade ins Bett ging. Vermutlich hat sie dann mit einer anderen Freundin darüber gelästert. Aber – tun wir das nicht alle?

Wie komme ich jetzt eigentlich auf sie?

Ach ja, weil ich sie morgen nun doch nicht treffe.

Morgen wird wieder so ein Tag mit viereckigen Augen, plattgesessenem Arsch und viel zu viel Schokolade. Für die Nerven.

Bring it on!

Mein Wort zum Sonntag

Aus der Analyse meiner Bücher: Bin ich fixiert auf Analverkehr?

Genaugenommen, ja. Was aber kein Wunder ist, weil er ja schließlich mehr Spaß macht als alles andere. Das drückt sich natürlich auch in meinen Büchern aus.

Ist das fair gegenüber denjenigen, die nicht darauf stehen? Ja, absolut! Weil sie dann vielleicht lernen, dass was dran sein muss, an der Sache (und das niemand „zu eng“ ist). Letzteres ist ein großes Märchen. Meistens liegt es daran, dass der Partner am Anfang zu unvorsichtig war.

Zu unsauber? Blödsinn! Solange alles ganz normal funktioniert… Aber so weit möchte ich in das Thema gar nicht „eindringen“.

Muss ja auch jeder selbst wissen.

Ich jedenfalls stehe darauf und zwar mehr als auf alles andere. Ich kann das gar nicht oft genug betonen! Nicht etwa, weil ich es jedem auf die Nase binden muss, sondern weil er so oft in meinen Büchern vorkommt. (Ob es wohl bekannt ist, dass gerade religiöse Menschen aller Konfessionen, den Analverkehr zur Empfängnisverhütung nutzen und das schon seit hunderten von Jahren?)

Allein der Gedanke daran, macht mich schon ganz wuschig!

(Außerdem: Was ist gegen ein Loch mehr einzuwenden? Es erweitert die Möglichkeiten gewaltig!)

Soweit ich mich erinnere, kommt in meinem Buch „She Doesn’t Do Girlfriend“, an dessen Übersetzung ins Deutsche ich gerade arbeite, gar nichts Anderes vor. Ich werde es bald wissen.

Außerdem kann frau mit Analverkehr den Papst austricksen.

Mein Wort zum Sonntag.

Frauen sind komisch

Eine kleine Meinungsverschiedenheit mit Miranda. Sie will, dass ich das eine tue, ich hingegen will das andere machen. Sie möchte nämlich, dass ich so eine Art Uniform trage, zumindest, wenn ich Fluggäste mitnehme. Ich möchte, dass sie sich verpisst, zumindest, wenn sie nicht ihre Finger in mir drin hat. So haben wir eben beide unsere Ansichten.

Apropos Kleidung und apropos Miranda: Sie mag es nicht, wenn ich beim Fliegen meine Miniröcke trage. „Und schon gar nicht diese geblümten Wickeldinger!“

Komisch. Als sie Zugang zu meiner Möse gebraucht hat, kam ihr das „geblümte Wickelding“ gerade Recht.

Sie sagt, es würde die Co-Piloten ablenken. Ich sage, sie soll sich um ihren eigenen Scheiß kümmern. Außerdem behauptet sie, es würde ein „schlechtes Licht“ auf die Airline werfen. Vor allem im Süden. Da wo die Babys mit einer Bibel in der Hand auf die Welt kommen.

„Das Einzige, was ein Röckchen wirft, ist ein hübscher Schatten“, sage ich. „Und manchmal produziert es Erektionen. Ist das nicht süß?“

Sie frage sich, warum sie sich mit mir abgeben muss…

Weil mir die Airline gehört, bei der sie Chef spielen darf? Ich spare mir diese Antwort diesmal und entgegne stattdessen, dass sie stolz darauf sein soll, eine so süße Pilotin zu haben.

Und sie legt mir den Hörer auf. Was habe ich denn jetzt schon wieder gemacht?  Warum tun das neuerdings alle? Frauen sind komisch. Selbst Chefinnen.

Und außerdem muss ich ja irgendwo mit meinem Arsch hin, oder?

Arsch an die Wand

Zu Anfang hatte ich ja gedacht, dass Gabby Probleme damit haben würde, ihre Zunge in eine andere Frau zu stecken, oder mit dem ganzen Sabber und Geglitsche klarzukommen. Das war aber überhaupt nicht der Fall.

“Ganz ehrlich”, sagt sie: “Mir hat es immer eine Menge Spaß gemacht, einen Schwanz im Mund zu haben und alles Mögliche damit zu machen. Die ganze Fickerei war immer Nebensache gewesen. Ich weiß, dass ich da zur Minderheit der Frauen gehöre.”

Lass mich mit Schwänzen in Ruhe, denke ich nur! Warum muss die mir sowas Ekliges erzählen? Es reicht gerade, dass ich in “J.-Forever” so viel darüber schreiben musste!

“Aber Fotzen mag ich noch viel mehr, stelle ich fest.” Und dann lächelt sie ihr supersüßes Lächeln.

“Verstehe ich gar nicht”, grinse ich.

“Halt den Mund”, entgegnet sie trocken: “Leg dich hin, Arsch an die Wand. Beine hoch und auseinander!”

Und dann setzt sie sich auf mein Gesicht und vergräbt ihren Kopf zwischen meinen Schenkeln.

Dildoproblem

Aktuelles Thema:

Was mich besonders nervt ist, dass man sich zwar den Dildo, direkt nachdem er in der Fotze gesteckt hat, problemlos in den Arsch schieben kann, doch wenn man damit zurück will, muss man erst umständlich ein neues Kondom draufrollen. Bis dahin geht doch schon der ganze Spaß verloren!

Jetzt habe ich einen für die Möse und einen anderen für den Arsch greifbar.

Das ist zudem recht praktisch, wenn man sich, kurz vor dem Orgasmus, beide gleichzeitig reinschieben will.

Problem gelöst.

Kaffee, Tee und Titten

Ich sollte aufstehen. Ich habe zu tun. Glaube ich.

Offensichtlich hat das noch jemand. Es klopft nämlich.

„WAS?“ Ich werde nicht gerne gestört. Vor allem morgens. Oder was auch immer es für eine Tageszeit ist. Auf jeden Fall ist es hell draußen. Sag ich doch!

„Tammy?“

Wer denn sonst, verdammt?!

„Kann ich reinkommen?!“

Ich kann es wohl kaum verhindern. Ich habe ja gelernt, dass die Türen auf meinem Boot keine Schlösser haben. Was ich übrigens dringend ändern muss. Warum ist das eigentlich so? (Ich wette, da gibt’s wieder so eine Scheißvorschrift, die ich vor mindestens 70 Jahren oder so wieder vergessen habe.

„Ich nehme an, ich kann dich nicht daran hindern, wenn du schon den weiten Weg gemacht hast, oder?“

Klick.

Ich hasse diesen Klick.

Meistens heißt das, dass jemand reinkommt. Zu einer Zeit, die stört.

„Wow! Geile Kabine!“

„Jaja… Was willst du – außer neidisch?“

Am liebsten hätte ich gesagt: „Kauf mir die Schüssel ab, für 10 Millionen ist der Seelenverkäufer dir. Du hast ja ein paar hundert Millionen, da fallen zehn nicht weiter auf. Dann bekommst du die Kabine und ich schlafe bis zur Insel auf dem Boden.“ Aber ich habe mal gelesen, dass richtig reiche Menschen solche Sprüche nicht mögen. Also lass ich’s.

Gabby lächelt: „Kaffee?“

„Schaffst du das selbst? Ich bin noch nicht wach? Außerdem muss erst noch der Hamster aus meinem Mund.“

Gabby muss lachen: „Du bist unmöglich!“ Sie hebt den Wasserkocher hoch und prüft den Füllstand, dann stellt sie ihn zurück und schaltet ihn an: „Ich finde es ja immer wieder krass, wie solche Dinge bei solchen Schräglagen funktionieren!“

„Was?“, frage ich: „Zähneputzen?“

„Wie kommst du eigentlich zu so einem geilen Quartier?“

„Ich bin der Captain, ich bin die Eignerin und ich habe die beiden Seeleute, die hier vorher drin waren, rausgeworfen.“

Gabby nickt: „Hört sich nach dir an.“

Warum haue ich mir eigentlich immer gegen die Zähne, wenn ich sie gleichzeitig putze und rede? Und gleichzeitig auf Gabbys enorme Titten starre?

„Du hast immer noch Ärger mit Joana, richtig?“

„Woran erkennst du das?“

„Du schläfst allein.“

Ich verdrehe die Augen: „DAS WAR IRONISCH GEMEINT, WEIB!“ Also manchmal…

Jetzt verdreht SIE die Augen… „Wieviel Löffel?“

„Ich hab nur einen. In der Schublade. Das Boot ist klein.“

„Nein, ich meine… VERY FUNNY!“

„Zweieinhalb.“

„Danke! Also manchmal!“

„Falsche Uhrzeit, Gabby, falsche Uhrzeit.“

„Nun ja…“ Sie schaut auf die Uhr und schüttelt den Kopf: „Egal.“

Ich bin selbst für einen Tee zu müde. Andererseits… „Bist du bald fertig mit deinem Kaffee?“

„Ich glaube, gleich wirst du mich nicht mehr hetzen.“

„Ich hetze dich nicht.“ Aber ich würde dir jetzt gerne in die Titten beißen.

„Du weißt wirklich nicht, warum Joana so sauer auf mich – und damit auch auf dich – ist?

Ich schüttele den Kopf: „Jetzt schütte schon das verdammte Wasser in die verdammte Kanne!“

Ich stehe auf und schütte einen Löffel Ostfriesentee in den Teefilter, der in meiner StarTrek-Tasse steckt.

„Das Drama von ihrer Trennung kennst du aber schon, oder? Das Traumpaar? Er wollte unbedingt Kinder, sie nicht?“

„Und weiter?“ Die älteste Story der Welt. Joana klappert heute noch die Therapeuten ab weil er nicht mehr wollte. Ich hoffe, das Weib ist nicht hier aufgetaucht und säuft mir den Kaffee weg um die alte Story wieder weiter zu tratschen!

„Ja“, nickt Gabby, „eine wirklich langweilige Story“, nickt sie. Und dann: „Ist eigentlich irgendwann einmal anderes Wetter in Sicht? Das ist ja zum Gähnen langweilig hier draußen! Immer das Gleiche! Hier ändert sich ja gar nichts. Wind, Wellen, Temperatur – alles gleich, tagein, tagaus!“

„Sei froh, dass es so ist“, entgegne ich: „Wenn der Atlantik sich etwas Anderes einfallen lässt, wird es richtig ungemütlich!“

Ist die hier um sich mit mir übers Wetter zu unterhalten? Auch nicht besser!

„Du und Eva – ihr versteht euch richtig gut, oder?“, wechselt Gabby das Thema.

„Den Umständen entsprechend.“

„Pah! Du bist verknallt in meine Tochter!“

„Lachhaft! Ich hasse Kinder!“

„Genau wie Joana.“

„Joana ist verliebt in Eva, das ist wahr.“ Aber sowas von! Sie hat kaum etwas anderes im Kopf. Schon bevor wir Krach hatten, war ich irgendwie abgemeldet.

„Vier Minuten.“ Gabby drückt den Kaffee durch, ich hole das Teesieb aus der Tasse.

„Hast du jemals ernsthaft über Joanas Trennung nachgedacht?“

„Was geht mich das an? Schnee von gestern!“

„Vielleicht sollte man das manchmal tun, Tammy. Manchmal versteht man dann auch die Gegenwart besser.“

Dann nimmt Gabby einen Schluck – EINEN! – kippt den Rest der Tasse in meine Spüle und – geht.

Einen Moment lang wechseln meine Blicke zwischen Captain Picard und Gabbys Arsch hin und her und dann:

S.C.H.E.I.I.I.S.S.E!

Tammy

Dirty Talk?

Gabby liegt lang ausgestreckt auf der Bank, halb auf der Sitzfläche, halb auf der Lehne. Wir machen nach wie vor ordentlich Fahrt und das Boot heelt dementsprechend.

„Fuck! Mein Arsch“, jammert sie. Gabby hat mitlerweile richtiges Englisch gelernt umd benutzt keine poshen Ausdrücke wie „Po“, „Hintern“ oder „Kehrseite“ mehr. Ich hätte es aber auch nicht mehr sehr viel länger ausgehalten: Wir sind hier auf See und nicht im Buckingham Palace!

„Wundgefickt?“, grinse ich.

„Aber sowas von…!“

„Neulingsschicksal“, lächele ich: „Wird besser mit der Zeit.“

„Währenddessen ist es ja verdammt cool… Hätte ich ja wirklich nicht gedacht, du…“

Pause.

„‚Schlampe‘ ist okay“, lächele ich.

„Das wollte ich gar nicht sagen!“, protestiert Gabby. Sie redet in eines der Sitzkissen hinein, denn sie liegt auf dem Bauch: „Mir ist nur kein Wort eingefallen.“

„Deswegen wollte ich dir ja helfen. Schlampe mag ich. Hure oder Bitch, Miststück und ähnliches ist auch okay. Manchmal stehe ich auch auf Nutte. Dreckig ist geil!“

„Ich habe aber beim Ficken gar keinen Dirty Talk gehört“, wundert sich Gabby.

Sie sagt „ficken“! Yeah!

Ich nicke: „Beim Sex klingt sowas für mich irgendwie gezwungen, ich weiß auch nicht. Aber wenn du drauf stehst…“

„Nein, nein! Gar nicht mein Ding!“, beeilt Gabby sich zu versichern: „Ich dachte nur, du vielleicht…?“

„Nope.“ Dann muss ich überlegen, während Gabby einen Finger zwischen ihre Arschbacken schiebt und ein wenig reibt, und füge hinzu: „Ich stehe nur drauf, wenn mich manche Leute aus meinem direkten Umfeld in manchen Situationen so bezeichnen. Gar nicht unbedingt beim Ficken.“

„Okayyy?“

„Wenn du jetzt, zum Beispiel, ‚du Nutte‘ zu mit sagen würdest, weil ich dich dazu gebracht habe, bestimmte Dinge zu tun. Huuuh. Das käme gut!“

Einen Moment ist Stille.

Schließlich richtet sie sich ein wenig auf und zeigt auf die Tube Gleitcreme, die in einem der Flaschenhalter steckt: „Würdest du das bitte mal wegräumen, Baby? Ich möchte das nicht erklären müssen, falls Eva hereinkommt. Es ist doch ihre Kakaozeit, oder?“

„Klar.“

„Warte!“ Sie hält mein Handgelenk fest, als ich danach greife.

„Ja?“

„Mach mir noch ein bisschen auf den Arsch.“

Echt jetzt?

„Okay.“

„Und jetzt steck deinen Finger nochmal rein. Und zwar ganz tief. Und beweg ihn dort nochmal einen Moment.“

Okay… Die ist echt auf den Geschmack gekommen!

Mein Finger rutscht rein wie nichts.

Und als ich anfange ihn zu bewegen, stöhnt sie leise auf: „Du bist so ein elendes Dreckstück, weißt du das?“

Ja, ich weiß, denke ich.

Tammy

Flucht nach vorne

Scheiße!

Wie kam ich denn da jetzt wieder raus?!

Flucht nach vorne.

„Blablabla…“, sagte ich – und zwar mit heraushängender Zunge, den Kopf in den Nacken gelegt.

„Bitte?“ Joana schaute mich entsetzt an und selbst ihre beiden kleiderschrankartigen Bodyguards, die am Nachbartisch halbe Kühe frassen, waren aufmerksam geworden.

„Hast du mal auf die Uhr geschaut?“, fragte ich.

Joana schaute verstört nach: „Zehn nach Zwölf, wieso?“

„ZEHN NACH ZWÖLF? Du sitzt hier, mitten in der Nacht, säufst grüne Kotze und erzählst einer Lesbe was von stinkenden Schwänzen?! Bist du wahnsinnig?“

Genaugenommen hatte ich sogar recht: War die wahnsinnig?

Grüne Kotze

„Was? Bitte?“ Joana starrte mich völlig verstört an: „Ich erzähle dir hier gerade…“, stammelte sie.

Okay, Tammy. Schock hat funktioniert. Und wie jetzt weiter?

„…dass ich nicht mehr ein noch aus weiß…“

Tammy, beeile dich! Lass dir was einfallen!

„…dass mein Leben…“

Okay, jetzt:

„Hier sitzt eine Lesbe vor dir, die schon ewig hoffnungslos in dich verliebt ist und du redest von deinem Ex? Und von seinem Schwanz?“

„Äh, ja aber…“

Weiter, Tammy, weiter!

„Eine Lesbe, die dich niemals wird besitzen können, weil du auf Männer…“ Und ich schüttelte mich theatralisch. „…stehst? Findest du nicht, es wird Zeit, die Vergangenheit endlich loszulassen um herauszufinden, was die Zukunft für dich bereithält?“

Was für eine unsägliche, schwachsinnige Schmalzscheiße! Runterfahren, Tammy, runterfahren!

„Wenn du weiter wegen diesem Typen rumjammerst, kannst du soviel grüne Kotze saufen wie du willst und scheißt trotzdem nur weiter braune Kacke!“

Und jetzt wieder ein bisschen Schleimspur, Tammy.

„Und wenn ein Feigling DICH verlässt, NUR weil du keine Kinder willst…“

Okay, kurz überlegen: Zuckerbrot oder Peitsche?

Was gibt es da eigentlich zu überlegen?

„…dann hättest du ihm besser den stinkenden Schwanz abgeschnitten und ihm das Ding in den Arsch geschoben!“

Und jetzt noch ein bisschen Hoffnung:

„Und jetzt sitzt hier ein verliebtes Mädchen vor dir, das dich zur Freundin haben möchte, Sex oder nicht…“ (SEUFZ) „…und immer für dich da sein wird. Und, zur Göttin, was werden wir Spaß haben! Sobald du aufhörst über stinkende Schwänze von Jammerlappen zu reden!“

So, das sollte reichen!

Blöde Witze machen

Ein Typ sagte mir, ich würde manchmal ziemlich komische Gedankensprünge machen.

Das hat er beim Quantensprung bestimmt auch gesagt – und jetzt haben wir den Salat!

Und ich könne nichts anderes als blöde Witze machen.

Stimmt teilweise. Ficken kann ich nämlich auch ziemlich gut.

Und zu schlecht, dass ein Verlag mich nimmt, wäre ich auch!

Ich gehe also davon aus, dass ein Verlag ihn genommen hat – ich nehme an, von hinten. So hört er sich jedenfalls an. Bücher schreibt er meines Wissens nach nicht.

Die beiden Verlage, die nach „J. – Forever“ bei mir angeklopft haben, würden mich jedenfalls auch von vorne nehmen. Sowas lehne ich aber prinzipiell ab – ich ficke nur Frauen.

Er sagte dann noch, ich könne ihn am Arsch lecken.

Sorry, aber das mache ich nun wirklich nur bei Frauen! Das mag sexistisch sein, doch ich wette, es schmeckt besser!