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Mechanikerinnen machen’s besser

Ich muss es wohl eingestehen, der Versuch eine Seite über meine aktuelle Reise zu schreiben, ist kläglich an der Realität gescheitert: Es fehlt die Zeit. Also muss ich wohl „Über den Wolken“ offline schalten. Was bleibt mir übrig?

Ich werde also einzelne Erlebnisse in meinem Tagebuch – also genau hier – beschreiben, statt umfangreiche Informationen und Orte auf der Reiseseite zur Verfügung zu stellen. Was soll’s, es ist nicht das erste Mal, dass ich Projekte mangels Zeit aufgeben musste. Solange ich dafür weiterhin Bücher und Geschichten schreiben kann, soll es mir recht sein. Mir, genau, nicht meinen Lesern. Denn das hier ist MEIN Tagebuch, und ich schreibe, was ich will.
Wer’s lesen möchte: have fun. Wer nicht, weiß wo das X ist.

Apropos „fun“: Heute hatte ich den ersten Quickie mit einer Fremden nach vermutlich Jahren! Und zwar auf dem Flughafen von Yakutat/Alaska in einem halb verrosteten Hangar, in dem sie für gewöhnlich an Flugzeugmotoren schraubt. Sie war zwar nicht jünger als ich, wie ich es mir eigentlich vorgenommen hatte, doch auch nicht wesentlich älter. Viel wichtiger: Sie hatte ein verdammt hübsches Gesicht, LANGE Haare, annehmbar große Titten und einen angenehm breiten Arsch. (Allerdings noch nicht so ausladend, dass man ein Schild „Vorsicht Überbreite!“ gebraucht hätte.) Fast noch wichtiger: Sie hat nicht gefragt, ob ich wollte, sie hat mich einfach am Arm gepackt und hinter eine DHC-6 gezerrt. Ihr Finger war in meiner Uniformhose, bevor ich „Mach’s mir!“ stöhnen konnte und den ersten Orgasmus hat sie mir nach gefühlt fünf Sekunden verschafft. Ich hatte es aber auch wirklich nötig.

Nur nicht vorher fragen!

Die Frau hatte aber auch wirklich alles, was ich für solche Sachen brauche: frauliches Aussehen (männliche Gesichtszüge sind nicht mein Fall), lange Haare (kurz geht gar nicht), Lippenstift, Schmuck, Titten (Nippelhubbel tun‘s für mich nicht) und ein Arsch, den ich finden kann, ohne zuerst nachzuschauen zu müssen, ob sie einen hat. Und das Wichtigste natürlich: Sie muss noch unverschämter sein als ich, sonst wird mir langweilig. Frau kann mich gerne am Arm, am Hals oder den Haaren hinterher zerren, sie kann mich ungefragt küssen oder am Arsch packen – sollte mir das nicht passen, teile ich das freundlich mit. Aber eine, die mich erst fragen muss, produziert Wüstenklima zwischen meinen Beinen und Einöde in meinem Kopf. Dass ich selbst eine Tussi anmache, das passiert selten. HÖCHST selten bis gar nicht.
Na gut, unter „anmachen“ verstehe ich in diesem Zusammenhang, die Initiative zu ergreifen. Eine Frau scharf auf mich zu machen – das ist ein anderes Thema. Was allerdings in diesem konkreten Fall nicht nötig war, das hat meine Uniform erledigt. Sie wäre eine „Uniformschlampe“, hat sie mir hinterher lachend gestanden, was auch erklärte, warum ich meine Hose anlassen musste, als sie ihre Finger in mir drin hatte. Das sind mir sowieso die liebsten: Frauen, die wissen, was sie wollen, die sich nehmen, was sie brauchen und mir keine Märchen erzählen. Das Weib fickt Uniformen, keine Frauen – kurz gesagt. Soll mir Recht sein: Es war megascharf! Und höhepunkttechnisch äußerst zufriedenstellend.

Ihr seht: Ich habe keine Zeit für Reiseberichte.

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