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Katz-und-Maus-Spiel

Dieser Blogeintrag wurde von Zoe (ZoeForYou) verfasst

Der Club, den ich hier ausfindig gemacht habe, ist – zumindest für kalifornische Verhältnisse – etwas Besonderes. Ich weiß nicht, ob es so etwas irgendwo auf der Welt noch gibt, vielleicht in Deutschland oder den Niederlanden. Aber das kann ich nicht beurteilen.

Natürlich ist Prostitution hier hochgradig illegal und solche Bordelle ganz besonders. Was nicht heißt, dass es sie nicht gibt. Es gibt sie tatsächlich in allen Preislagen. Sie tauchen irgendwo auf, bleiben ein paar Wochen oder Monate und ziehen dann um. Es ist ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel.
Die Frauen, die in ihnen arbeiten, sind eigentlich immer die gleichen. Mal machen sie für viel Geld die Beine breit, eine Woche später in einem anderen Club für extrem wenig. Sogenannte „High-Class-Escorts“ sind Erfindungen von Hollywood und Co. Die Bevölkerung glaubt wunderbarerweise jeden Mist, den die Traumfabrik ihr vorgaukelt.
Ich lasse mich einmal für 2.000 Dollar ficken, ein paar Tage später für 500 und dann wieder für 50. Das gilt auch für junge, hübsche, „weiße“ Frauen. Es liegt daran, dass es jede Menge Prostituierte mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Hintergründen gibt.
Es gibt einfach zu viele von uns, was kein Wunder ist, denn die Schere zwischen arm und reich geht in den US extrem weit auseinander. Und wir werden immer mehr. Der einzig wirkliche Unterschied ist, dass Latinas und schwarze Frauen, viel öfter in den billigen Clubs arbeiten müssen, als andere. Weiße Amerikanerinnen und Osteuropäerinnen haben es leichter, in die teuren Clubs zu kommen und nebenbei noch als High-Class-Escort zu arbeiten. Doch auch sie legen sich hin und wieder in den billigen Bordellen auf den Rücken.

Was Hollywood produziert, entspricht eben doch oft dem Klischee einer Traumfabrik.

Die Polizei ist bei Bordellen ziemlich machtlos, die Tricks der Besitzer sind über Jahrzehnte (Jahrhunderte?) so raffiniert geworden, dass es Razzien eigentlich nur gibt, wenn neue Zuhälter in das Geschäft einsteigen und den schnellen Dollar machen wollen. Wenn ich mich in Bordellen ficken lasse, habe ich keine Angst erwischt zu werden. Die Polizei hat sich längst auf den Straßen- und Hotelstrich konzentriert, weil an die privaten Clubs kaum heranzukommen ist. Und an die teuren Läden sowieso nicht, weil sich dort die Mächtigen die Klinke in die Hand geben.

Aber warum ist das so und wo sind die Läden zu finden? (Vielleicht will ja der eine oder andere Leser selbst etwas Spaß beim nächsten Kalifornienbesuch haben?)
Sie werden ja wohl kaum inserieren? Oder doch? Nein, ich werde jetzt den Behörden keinerlei Insidertipps geben! Nur so viel: In den Städten findet sich kaum einer davon. Die gängigste Methode ist sie auf privatem Land außerhalb zu betreiben, das von allen Seiten mit Zäunen umgeben ist. Selbst wenn die Behörden ahnen – oder „wissen“ – was dort vor sich geht, dauert es ewig, bis sie genügend Beweise zusammen haben, dass sie einen Durchsuchungsbefehl bekommen können. Privatbesitz ist heilig in den Staaten. Und wenn sie es dann geschafft haben und das Gelände stürmen können, ist das Bordell längst weitergezogen.

Ein Katz-und-Maus-Spiel, wie gesagt. Außer, dass die Katzen meist keine Lust mehr haben. Es sei denn, es sind Drogen im Spiel, dann ist Schluss mit Lustig. Weshalb illegale Rauschmittel in den Bordellen strengstens verboten sind.

Wieder was gelernt, oder?

Der Club, in dem ich mich einquartiert habe, ist gerade an einen neuen Ort gezogen und ist – wie gesagt – etwas Besonderes. Jedenfalls ist mir so etwas noch nicht begegnet. Er ist – aufregend. Und irgendwie billig. Wobei die Eintrittspreise alles andere als niedrig sind. 2.000 Dollar zahlt der Freier nur um hineinzukommen. Dafür bekommt er dann auch einiges geboten. Aber davon spreche ich dann beim nächsten Mal.

Das Bordell, in dem ich jetzt arbeite, ist etwas ganz Besonderes

Jede Menge Titten

Andreas jüngster Roman: J.-Forever

€15.50

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