Blog oder Tagebuch…

„Es wäre schön, wenn du weiterhin aktuelle, interessante Themen aufgreifen würdest.“

Das hat mir gestern gerade wieder jemand geschrieben. „Wieder“, weil ich das öfter höre. Ich weiß, dass das meist als Lob gemeint ist, worüber ich mich freue.

Dass dieser Blog inzwischen 15.000 Menschen erreicht, ist natürlich eine tolle Sache! Was dabei aber sehr viele Menschen nicht sehen, ist, dass „Liebe, Sex und Lesbischsein“ tatsächlich kein richtiger Blog ist, sondern vielmehr ein lockeres Tagebuch.

Ein Blog und ein Tagebuch – das sind tatsächlich zwei verschiedene Dinge. In einem wirklichen Blog würde ich tatsächlich ständig aktuelle und interessante Themen aufgreifen und die Leser nicht zwischendurch mit ganz persönlichen Dingen langweilen. Aber es ist nun mal kein Blog. Als ich dieses Tagebuch vor mehr als einem Jahr begonnen habe, war der Tagebuchcharakter noch deutlich mehr zu sehen, das stimmt. Inzwischen bringe ich immer mehr Aktuelles ins Spiel und denke mehr und mehr laut über gesellschaftliche Themen nach. Das bedeutet jedoch nicht, dass „Liebe, Sex und Lesbischsein“ zu einem tatsächlichen Blog geworden ist, selbst wenn ich es immer wieder so nenne.

Natürlich schätze ich meine Leser, und natürlich freue ich mich, wenn meine Themen auf Interesse stoßen. Was aber alles nichts daran ändert, dass ich hier einfach schreibe, was mir gerade in den Sinn kommt. Seien es eben Gedanken zu aktuellen Geschehnissen, Gedanken über Gott und die Welt, oder auch nur Gedanken über das, was am Tag passiert ist, oder was mich in der nahen und fernen Zukunft erwartet.

Gedacht ist dieses Tagebuch als eine Plattform, über die ich viele Menschen erreiche, speziell jedoch auch die Fans der Autorin Andrea Downey-Lauenburg. Und die Fans interessieren sich tatsächlich eben auch dafür, was ich im täglichen Leben so treibe.

Daher wird dieses Tagebuch immer genau das bleiben: ein Tagebuch.

Aber genau aus diesem Grund schreibe ich auch, was ich denke: sei es, was ich vom modernen „Feminismus“ halte, wie ich die neuen, idiotischen Sprachtrends im Deutschen sehe, wie ich Menschen nicht ausstehen kann, die Frauen als Geburtsmaschinen sehen, was ich über Monogamie und Eifersucht denke, wie mich unerzogene Kinder nerven, wie Pornografie und Prostitution zu Unrecht pauschal verdammt werden und noch vieles mehr. Zu diesen und anderen Themen wird es auch in Zukunft eine Menge zu lesen geben – doch eben nicht nur darüber.

Wer mehr über Tammy erfahren will, dem empfehle ich das Buch „Liebe, Sex und Ozeane“ in dem die ersten drei Monate dieses Tagebuchs zu finden sind. Wie das meiste von Andrea Downey-Lauenburg gibt es das Taschenbuch und E-Book bei Amazon. Es ist kein Roman und auch keine Geschichte, es sind schlicht die Tagebucheinträge von Januar bis März 2020.

Ich beabsichtige nach wie vor diesen Blog, dieses Tagebuch, dreimonatsweise in Buchform zu veröffentlichen. Wann und ob ich tatsächlich dazu, wird sich zeigen. Alles hängt davon ab, wie ich mit meinen aktuellen Roman- und Kurzgeschichtenprojekten weiterkomme, wie sehr ich in unsere kleine Airline eingebunden bin und natürlich auch, wie es mit meiner Gesundheit weitergeht. Das thematisiere ich ja auch immer wieder. Aber ich bin guter Dinge, dass es diese Fortsetzungen schlussendlich geben wird. Priorität haben jedoch neue Romane und Kurzgeschichten.

Wer also weiterhin meine, teils unkonventionellen, Gedanken lesen möchte, der kommt leider um Alltägliches nicht herum.

Und das Thema Sex … Ich weiß, dass viele diesen Blog auch lesen, weil ihnen Beschreibungen gefallen, weil ihnen meine Ausdrücke gefallen, weil ihnen Unkonventionelles gefällt. Und vor allem auch, weil ihnen Lesbisches gefällt. Letzteres kommt ja bei beiden Geschlechtern an. Meist zumindest. Aber dass ich so schreibe, wie ich schreibe, dass ich so rede, wie ich rede, hat nichts damit zu tun, dass ich irgendjemandem gefallen möchte. Wer das denkt, liegt komplett daneben.
Natürlich wird sich das auch in Zukunft nichts ändern; ich werde weiterhin schreiben, wie ich denke und die Ausdrücke benutzen, die mir nicht nur eigen sind, sondern die mich zumeist auch selbst anmachen. Möse, Fotze, Titten, Möpse – nur um ein paar Beispiele zu nennen. Sorry, wenn das ein paar Leser schockiert, doch ich verweise wieder auf die Tatsache, dass das hier mein Tagebuch ist und kein wirklicher Blog. Es wird ja niemand gezwungen es zu lesen.

Wobei ich dann bei der Quintessenz wäre: Lest, wenn es Euch Spaß macht, oder lasst es einfach bleiben!

Ich freue mich über jeden Leser (idiotisches Neudeutsch: jeden Leser und jede Leserin), aber ich trauere auch niemandem nach, der es bleiben lässt.

Liebe, Sex und Lesbischsein: am liebsten ungestört

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