2021

Aller Anfang ist Sex.

Vor genau einem Jahr habe ich diesen Blog, dieses Tagebuch, begonnen und ich muss sagen, dass ich diesen Schritt wirklich nicht bereue, auch wenn es ein wenig Arbeit bedeutet, mich darum zu kümmern. Zeit, die ich eigentlich nicht wirklich habe, weil ich gewöhnlich versuche, mich auf die Dinge zu konzentrieren, die mir eine Menge bedeuten, weil sie mir direkten Spaß bringen: Sex haben, segeln, fliegen und schreiben.

Andererseits hat dieses Tagebuch, dieser Blog, natürlich viel mit Schreiben gemeinsam: Ich kann hier meine Gedanken „zu Papier“ bringen, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen und vielleicht auch Menschen hin und wieder zum Nachdenken zu bringen. Nicht zum Nachdenken über die großen weltbewegendes Themen – okay, manchmal schon – sondern in erster Linie darüber, welche Prioritäten sie im Leben setzen und was sonst noch möglich wäre.

Würde mich jemand fragen, was meine Motivation für das Schreiben, egal ob Bücher oder Blog, ist, dann würde ich zuerst sagen, dass ich schreibe, weil es mir Spaß macht und weil es – wenn es gut läuft – mich persönlich gewaltig anmacht. Nicht umsonst beschäftige ich mich nach dem einen oder anderen Post auch schon mal gerne ganz allein mit einem meiner unzähligen Sextoys.

Doch wenn ich mir meine Bücher so anschaue, dann geht es fast immer um größere oder kleinere Tabus, von denen ich mir wünsche, dass Frauen es endlich wagen würden, Neues zu probieren und ihre Ängste ablegen. Oder so zu reden wie sie empfinden.

Fange ich ganz vorne an, bei Anna von England, dann sind ganz große Themen Masturbation und Reboundsex als Lebensretter nach einer Trennung. Quintessenz: Masturbieren ist geil und nützlich.

Beim nächsten Buch – J. – Die ersten 20 Stunden – taucht das erste BDSM-Thema auf und die ersten schrägen Figuren erscheinen, die fast Eins zu Eins von mir nach realen Menschen gezeichnet wurden. Das echte Leben als Quelle total schräger Verrücktheiten.

Es folgten drei Kurzgeschichten. Die Geschichte von Lisa und dem ersten Lesbensex auf dem Uniklo – eine wahre Begebenheit übrigens. Leute, traut euch zu ficken, wenn euch danach ist!

Alisha und Elena packen den Strap-on aus und rammeln hemmungslos bei einer Sexparty. Und zwar anal. Erlaubt ist, was anmacht. Probiert doch einfach mal aus wie es ist, wenn jemand euren Arsch benutzt. Und nein, das Loch ist nicht zu klein!

Mein ehemaliges Lieblingsbüchlein, die Geschichte von Bella, betrifft meine eigenen Megafetische: Entblößung in der Öffentlichkeit und sexuelle Unterwerfung.

Mein Bestseller – oh Wunder – heißt Irren ist lesbisch. Die Idee zum Buch entstand bei einem kleinen Sexspielchen. Während ich Fäkaliensex hasse – wie hoffentlich die Meisten – hat es mich erstaunt, wie es mich angemacht hat, einer Frau nicht nur beim Pinkeln zuschauen zu müssen, sondern auch noch meine Hand in ihren warmen Strahl zu halten. Eine Randgeschichte im Buch, aber eine wichtige.

Und dann kam J. – Forever. MEIN Buch. Mein Lebensroman.

Prostitution, Gewalt, Vergewaltigung, Wahnsinn. Tod, Leben, Exzesse. Elitentum und die Macht des Geldes. Was kann man mit Reichtum alles kaufen und was dann doch nicht? Männer. Männerverhalten. Frauen. Frauenverhalten. Sexarbeiterinnen und Filmstars. Alles demystifiziert und hemmungslos gezeichnet. Tabuloser Sextalk, Sprache schmutziger als ein Damenklo.

Von all dem schreibe ich auch hier in meinem Blog. Mal mehr, mal weniger aber meistens aktuell.

Bis zu 15.000 Menschen lesen meine täglichen Posts derzeit.

Schon irgendwie verfickt geil, oder?

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Nadinegriebel sagt:

    Mega geil👌

    Gefällt 1 Person

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