Wäääh!

Ich stelle fest, dass ich zu viel Zeit mit diesem Blog verbringe, statt an neuen Büchern zu schreiben.

Vielleicht sollte ich überlegen, was ich wirklich will. (Abgesehen von viel Sex.)

Egoismus will ich. Und Egozentrik. Ich will sagen können, was ich denke (und die Kommentarfunktion abschalten).

Irgendwer muss es schließlich tun, wenn der moderne Feminismus mir schon alles verbieten will (okay: vieles) was mich ausmacht. Manchmal überkommt mich der Verdacht, dass ich nur als Feministin anerkannt werde, wenn ich bereit bin, Kinder und Arbeit zu kombinieren, respektive Erstes während Zweitem an einen Softcore-Mann zu deligieren.

Problem ist: nichts davon kann ich!

Weil ich erstens Kinder, zweitens Arbeit und drittens schon gar keine Männer in meiner Umgebung haben will.

Wie kann eine Frau emanzipiert sein, wenn sie nicht

a) Kinder als ihren Lebensinhalt ansieht,

b) arbeiten liebt und

c) heterosexuell ist?

Irgendwie passe ich da nicht rein.

Nicht falsch verstehen: Ich beschwere mich ja gar nicht, nichts von all dem will ich haben, doch was ich am wenigsten will, ist den modernen, politisch korrekten Feminismus. Den kann ich leiden wie Fußwarzen. (Nicht, dass ich welche hätte, doch wenn, würde ich sie hassen!)

Dazu kommt natürlich, dass ich mich (fast) nicht mehr schminke. Und wenn, tue ich es nur um andere Frauen zu ärgern. Und selbstverständlich ist auch das reaktionär. Die moderne Frau schleppt links das Kind, rechts die Aktentasche; der Mann stöhnt hinter ihr unter der Last der Einkäufe. Und selbstverständlich ist ihr Gesicht pickelfrei und mit einer Tonne Feuchtigkeitscreme versorgt. (Unter dezentem Make-up natürlich.) Sie trägt Chanel und als weiteres Zeichen ihrer Emanzipation die neuesten Nikes. (Gesprochen „Neikiiiies“, für die Deutschen, die es immer noch nicht kapiert haben.)

Und selbstverständlich sagt sie niemals „Fotze“ zu ihrer Fotze, „Möpse“ zu ihren Möpsen oder „Arschloch“ zu ihrem Arschloch. „Möse“ ist hoch innovativ für sie, jedoch nur, während ihr ein Mann (!) ganz zärtlich die Klitoris streichelt.

Wäh, wäh, wäaaah!

Was ich will? KEINE Kinder, KEINEN Mann und Arbeit nur wenn es sein muss. Aber dann eine, die Spaß macht.

Was will ich noch? Dass mir Frauen in der Bar auf den Arsch hauen und dass mir Männer in der Bar auf den Arsch hauen (das jedoch nur, damit ich einen Grund habe, ihnen ernsthaft in die Eier zu treten.) Ich will „Weiber“ sagen und „Tussi“ und „Fotze“ und „Möpse“ und „Arschloch“; ich will als Sexobjekt angesehen werden; ich will Kinder verabscheuen dürfen ohne mir den Schwachsinn vom Weiterbestand des Volkes anhören zu müssen. Ich will in Restaurants ohne Kindergeschrei und -herumgerenne essen können. Ich will Männer als Minderbemittelte bemitleiden dürfen. Ich will meine ganzen Vorurteile behalten dürfen. Ich will „politisch Korrektes“ hassen dürfen. Ich will mich ausziehen und mit meinem Body Typen und Tussis verrückt machen können. Ich will meinen Body als Mittel zum Zweck benutzen dürfen und ihn ungestraft verkaufen können, wenn mir der Sinn (oder das Bankkonto) danach steht. Ich will Rollenspiele lieben dürfen, in denen ich die Unterlegene, die Vergewaltigte, die Blamierte und Gedemütigte sein darf. Meine Entscheidung! Und wenn mir einfällt darüber schreiben zu wollen, tue ich es.

Mein Lebensinhalt besteht nicht darin, für Andere (respektive Jüngere) ein „gutes“ Beispiel zu geben. Zumal ich nicht das Geringste dagegen hätte, wenn die Menschheit mangels Nachwuchs ausstirbt. Was sowieso nicht passiert, weil die Weiber im dunklen Kämmerchen ficken wie Feldhasen um ihre DNA zu kopieren. Wenn es sein muss mit Fettcreme in der Fotze.

Ich hoffe, es ist klar geworden, warum ich politisch korrekten Feminismus nicht ausstehen kann.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Walter sagt:

    Ok, bevor du die Kommentarfunktion abschaltest😉 wünsche ich dir und deinen Lieben trotz der Coronasch**** und des Nochpräsidenten und seiner Tumben Anhängerschar ein schönes Weihnachtsfest. Ich wünsche dir, dass dich alle so in Ruhe lassen wie du es gerne hast.🎄🥂

    Gefällt 1 Person

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