Zum Inhalt springen

Querulantentum

Eigentlich wollte ich ja über die vergangenen 24 Stunden schreiben. Vom Treffen mit Miriam. Von einem meiner schrägsten Sexabenteuer in der vergangenen Zeit. Von Gabbys Entpuppung.

Leider muss ich feststellen, dass ich wieder den Fehler gemacht habe, mir in den sozialen Medien Kommentare anzuschauen, was ich eigentlich mit aller Gewalt vermeide, weil zu viel Adrenalin mir Magenschmerzen bereitet.

Sind eigentlich neun Achtel vom Internet von Querulanten besetzt, die nichts Anderes zu tun haben, als das, was andere Leute posten schlecht zu machen? Auf Facebook und Twitter schaffe ich es meistens, den Kommentaren zu entgehen, doch manchmal sehe ich einen interessanten Artikel und statt direkt auf den Quellvermerk zu klicken – Posts ohne brauchbare Quellenangabe auf vernunftbegabte Medien lese ich ohnehin nicht – stolpern meine Augen auf den ersten Kommentar und schon ist der Würgereiz da. Ich muss das besser in den Griff bekommen.

Ernsthaft jetzt mal: Da eröffnet jemand ein Café für Hund und Herrchen, und der erste Kommentar ist, dass er doch lieber ein Café für Mütter und Kinder eröffnen soll. Das würde ja mal wieder die Eltern diskriminieren! Wirklich: da rutscht mir ein Ei durch die Gebärmutter und zerschellt auf dem Boden!

(Und das war jetzt noch nicht einmal eine mütterhormongeplagte, dauerhaft autofokusierte Mitdreißigerin, sondern ein Kreuz- und Querdenker mit einem Faible für vorgenannte Mothers He Likes To Fuck.)

Auf meinem eigenen Telegram-Channel reagiere ich eigentlich nur auf Kommentare von Leuten, die ich schon jahrelang als meine Fans kenne und die ich schon fast als Freunde bezeichnen möchte. Die sind zwar nicht immer meiner Meinung, doch Querulantentum liegt ihnen fern. Zumindest den Frauen… Was ich ihnen wirklich hoch anrechne. Warum habe ich eigentlich so intelligente Fans?

Nein, andere Beispiele bringe ich an dieser Stelle nicht; ich bin doch nicht wahnsinnig. (Jedenfalls nicht auf diese Art: die andere Weise kennt ihr ja aus J. – Forever.)

Und für die, die es vielleicht immer noch nicht begriffen haben: Tammy IST Andrea Downey-Lauenburg. Damit jetzt vielleicht auch mal diese blöden Fragen aufhören.

Warum haben so viele Leute nicht genügend Wasser in der Wanne?

3 Comments »

  1. Ich bin abends immer wieder am Zocken. In dem Game das ich spiele wurde jetzt ein großer Teil der Chat-Funktion abgeschaltet, weil das mittlerweile so toxisch wurde, dass die Moderatoren mit Verwarnungen und Ban’s nicht mehr hinterher gekommen sind.

    Es ist echt grausam!

    Gefällt mir

  2. Das mit den hässlichen Kommentaren gab es natürlichen immer, aber seit Corona habe ich das Gefühl, dass es richtig Mode wird alles zu kritisieren und zu untergraben.
    Ich bin seit März bei Facebook weil ich mir schnellere Infos wegen Corona erhofft habe und seit 4 Jahren bei Twitter.
    Es gibt eigentlich keinen Tag an dem ich nicht ungläubig mit dem Kopf schüttel .
    Ich war vor vielen Jahren schon mal bei Facebook und habe es verlassen als ein Bekannter einen Shitstorm über mich ausgelöst hat. Da war ich echt geschockt.
    Jetzt mach ich es so wie Du. Möglichst nicht viele Kommentare lesen und erst recht nicht darazf reagieren. Diese Menschen leben teilweise nicht in der Realität sondern nur noch mit ihrem kleinen Smartphone auf der Couch.
    In dem Sinne, lass Dich nicht ärgern.
    Frohe Weihnachten

    PS: Letzteres gilt natürlich für alle, die hier mitlesen.

    Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: