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Dauerbeschallung

So, nun ist es also fast offiziell: Trump is out!

Man kann das kollektive Aufatmen fast körperlich spüren. Einatmen ist ja nicht so angeraten derzeit. Wegen Covid und so.

Ich habe das Gefühl als müsse ich deswegen ständig tanzen (was ich aus weniger politischen Gründen aber ohnehin tue). Die einzigen Zeiten zu denen ich nicht herumzappele sind beim Lesen, in der Oper, in der Luft und beim Segeln.

Ansonsten lässt mich der Rhythmus einfach nicht los. Geht beim Aufstehen los: Fast die erste Handlung ist nach den Ohrhörern greifen. (By the way: ich brauche wasserdichte. Mental notice.) Fast, weil zuerst der Griff nach irgendwelchen verfügbaren Titten verpflichtend ist.

Geht wirklich den ganzen Tag: Beim Schreiben, Essen, Shoppen, Gassigehen, Baden, Zähneputzen, Fotografieren, bei Rollenspielen (nicht „Spülen“, igitt, wer macht denn sowas) und bei Allem, was ich sonst noch so treibe.

Zuhause bläst Musik entweder aus der Streaming- oder – besser – aus meiner Plattenspieler-Röhrenanlage. Falls es irgendwem zu laut ist, sind Ohrhörer gefragt (ich sage nur „Melomania“) oder, noch besser, meine Sennheiser-Kopfhörer. Geschlossene natürlich: Wen interessiert schon das dumme Gequatsche der Mitmenschen! Ich habe auch kein Problem damit, sie unterwegs zu tragen; sexy bin ich damit immer noch. Und selbst wenn nicht: Musik ist wichtiger als alles Andere. Ja: Alles. Sex kommt danach (oder dabei, wie man’s nimmt).

Immer, wenn meine Chefin mit mir redet, gestikuliert sie, dass ich gefälligst die Ohrhörer rausnehmen soll. Wenn mir danach ist, drehe ich die Lautstärke etwas runter.

Die Dauerbeschallung macht übrigens schwerhörig. Angeblich. Sogar taub, wie meine Umwelt behauptet. Ist eine gute Ausrede, um die Menschen um mich herum selbst ohne Musik zu ignorieren.

Angeblich ist mein Musikfimmel der Grund, warum die Weiber hinter mir her sind und ich die freie Auswahl habe: weil ich von morgens bis abends mit den Hüften wackele. Dadurch natürlich auch mit dem Arsch. Und bei Clubmusik hüpfen zusätzlich die Titten. Vor allem, weil BHs für mich bestenfalls akzeptabel sind, wenn ich für Halbnackt-Fotos posiere.

Na ja, jetzt habe ich einen weiteren Grund zu tanzen: Danke, Mr. Biden.

J. – Forever, mein Plattenspieler und ich

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