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Nippelpresse

Ich wache auf und bin wuschig. Ich weiß ja nicht…

Joana schläft, Gabby schläft, Mazikeen wuselt irgendwo am Pool herum, wie ich hören kann. Ich lasse mich aus dem Bett rutschen und krieche Richtung Küche.

Der Kaffeeautomat brummt. Maze hat ihn offenbar für mich eingeschaltet. In meiner selbstpersönlichen Halblitertasse steckt der Teefilter; ein Löffel liegt daneben. Ich muss nur noch den Wasserkocher einschalten. Das schaffe ich gerade noch alleine. Meistens.

Ich bin nicht so die Wacheste am Morgen. Es sei denn irgendwas brummt verführerisch oder eines meiner Weiber ist läufig. Kommt aber nicht so oft vor: Gabby ist eher nachtaktiv, Mazikeen kommt meist ohne Vorwarnung tagsüber und Joana ist sowieso nicht lesbisch und überfällt mich nur auf Kommando.

Gabby ist zwar auch nicht dauerscharf auf Wesen ohne Penis, dafür gefallen ihr meine Titten. Frau nimmt eben, was sie bekommen kann.

Jetzt zum Beispiel Tee (Ostfriesen). Und danach Kaffee. Dann wieder Tee (Chilli Chai extrascharf). Und dann noch einen Kaffee. Dann sind meine Augenlider einigermaßen oben und ich fange an, meine Umwelt zu erkennen. (Joana behauptet, dass ich während meiner morgendlichen Trinkrituale einen gesteigerten Hörsinn hätte, weil ich mitbekommen würde, wenn ein Vibrator einen halben Kilometer entfernt eingeschaltet wird. Natürlich übertreibt sie. Aber hundert Meter gestehe ich ein.)

„Pool?“, fragt Mazikeen, die plötzlich hinter mir erschienen ist.

„Nee, Klo“, antworte ich. Die 2-Liter-Flüssigkeit müssen ja wieder raus. „Und erschreck mich gefälligst nicht so, ich bin unter Druck.“

Manchmal kann man Mazikeen wirklich mit den simpelsten Sätzen verärgern. Ich nehme an, sie mochte das „gefälligst“ nicht. Sie packt mich von hinten und presst meine Nippel zusammen. Das macht sie gerne; ich kann es nicht leiden. Aber da muss frau durch.

„Drück noch ein bisschen fester, und das mit dem Klo hat sich erledigt“, stöhne ich mit schmerzverzerrtem Gesicht.

„Wie sollst du dich deinem Dämon gegenüber nicht benehmen?“ Ich frage mich immer wieder, wie jemand Nippel so flach wie 80g-Papier pressen kann. Und ob da jemals wieder Babyfutter herauskommen könnte.

„Frech?“, frage ich so vorsichtig ich kann. Eigentlich klingt meine Frage eher nach: „Fr-aii-sch-sch-aah!“

„Merk’s dir endlich!“ Sie dreht die Dinger zum Abschluss nochmal um 360 Grad und lässt mich dann los.

Scheiße, tut das weh! Ich versuche zu retten, was von meinen Nippeln übrig ist, doch sie reagieren gerade nicht auf meine zärtlichen Wiederbelebungsversuche. Ich brauche unbedingt einen Dämon, der mir nur ab und zu ein Haar auszupfen will. Sowas gibt’s bestimmt auch, diese Höllenwesen sind doch alle nicht normal!

Eines weiß ich jedoch sicher: Wenn Mazikeen den Morgen schon mit Tittenfolter beginnt, wird sie mich heute ganz sicher noch flachlegen.

Ich hab’s nötig.

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