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Let `em swing

Es ist nicht mehr schön hier – und damit meine ich nicht nur das Wetter.

21 Grad sollen es heute werden, auf normale 35° müssen wir noch eine ganze Woche warten. Auf Demokratie vermutlich noch viel länger.

Die Vereinigten Bananenrepubliken von Amerika (Englisch: United Banana Republics of America, kurz UBA) haben nun wohl endgültig jegliche internationale Glaubwürdigkeit verloren.

Das Schlimmste dabei: Die anständigen Bürger sind gezwungen mit dem Terror zu leben, den der Noch-Präsident aus dem Weißen Haus diktiert. Denn überall in den Straßen sieht man die gutgläubigen Rotmützen, denen die Märchen aus Washington sehr gelegen kommen, da sie ebenso schlechte Verlierer sind, wie ihr orangefarbener Anführer.

Und das hier ist Kalifornien! Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es in anderen Staaten der Bananenrepublik Amerika aussieht!

Von New York habe ich leider sehr wenig gesehen. Während der Fahrten vom und zum Flughafen war ich jedes Mal so müde, dass ich sofort in der Limo eingeschlafen bin und wenn ich mal mit halb offenen Augen aus dem Fenster geschaut habe, konnte ich eigentlich nur Feiernde entdecken. Aber ich schätze, das wird sich noch ändern.

Bei der Fete, für die wir ja angereist waren, gab es verständlicherweise ohnehin keine Rotmützen. Nur Tanzende mit Abstand und Maske mit persönlicher Einladung. Spannenderweise war ich dabei nicht die einzige Nackte: Die andere war eine große, kaum volljährige Blondine, für deren Körper ich sie vermutlich schon im zarten Alter von Sechzehn beneidet hätte. Es war das erste Mal, dass mir der Gedanke gekommen war, wie lange ich mir das mit dem öffentlichen Ausziehen wohl noch leisten könne, ohne mich dabei lächerlich zu machen. Immerhin waren meine Titten deutlich größer und damit – zumindest für die anwesenden Männer – interessanter. Vor allem in Bewegung.

Doch ich sollte wohl aufhören, mir über diese Dinge Gedanken zu machen: Ich habe noch mehr als zehn Jahre, bevor ich mit dem Nackttanzen aufhören sollte, finde ich. Zumindest wenn der derzeitige Abwärtstrend sich nicht weiter beschleunigt.

Danach gibt es immer noch Boote und Flugzeuge als Hauptvergnügen für mich, bevor es mich dann – viel, viel später – unter eine dicke Wolldecke auf den Schaukelstuhl verschlägt. Mit Buch und Lupe.

Eines ist jedenfalls sicher: Ein Skalpell kommt mir nicht in die Nähe meiner Titten: Let ‚em swing!

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