Zu müde für Masturbationsmaschinen

Für die geplante Privatorgie bin ich heute viel zu spät zurückgekommen.

Schuld war nicht das Wetter, denn das ist nach wie vor ruhig und beschaulich – wobei es in Denver verdammt kalt ist – sondern dass unsere Passagiere es nicht so eilig mit der Ankunft am Flughafen hatten.

Als Airlinepilotin hätte ich darüber noch ein paar wenig verschleierte Worte bei der Willkommensnachricht verlieren können, doch heutzutage muss ich ja froh sein, wenn wir überhaupt ein paar Passagiere haben. Und das sind ja grundsätzlich „wichtige Menschen“, wie Miranda das unlängst ausdrückte.

Mit den Ausdruck meint sie „reiche Leute“. Sie sagt es nur nicht. Sie wäre aber auch ein schlechter Boss, wenn sie es tun würde.

Was mir mit meiner ausgefallenen Orgie aber auch nicht weiterhilft.

Jetzt werde ich also, sobald ich diesen Text zu Ende gebracht habe, ein paar Mal mit meinem Standardvibrator masturbieren – der, mit dem es am schnellsten geht – und danach versuchen direkt einzuschlafen. Eine Viertelstunde höchstens.

Und diesmal nicht mit den Stones sondern mit sanften Songs von Eva Cassidy. Selbst wenn ich dabei das Risiko eingehe, wieder heulen zu müssen, weil so eine geniale Musikerin viel zu früh gehen musste. Aber vielleicht geht es ja heute. Jedenfalls sehne ich mich nach ihrer Stimme.

Aber morgen finde ich die Zeit für sexuell Aufregendes, egal wann ich nach Bel Air zurückkomme, das verspreche ich mir hiermit. Nicht umsonst steht hier eine Batterie an Masturbationshilfen herum, die Joana und ich zusammen gekauft haben. Nicht meine eigenen, die sind in Palm Springs, das macht es noch spannender.

Und Samstagmorgen geht es dann nach Santa Catalina, wo hoffentlich Joana schon auf mich warten wird. Gabby und Eva werden wahrscheinlich erst am Montag wieder nach Hause kommen.

Ich hasse es, wenn ich so lange ohne Frauen sein muss. Ein oder zwei Tage ist okay, da habe ich dann mal ein wenig Zeit für abenteuerliche, einsame Bettgeschichten. Wobei ich zugeben muss, dass mir ein leeres Bett ganz und gar nicht behagt.

(Bei der Gelegenheit: Ich träume immer noch von der wirklich lesbischen Frau fürs Leben. Ob ich die jemals finden werde? Ich werde sie nochmal ausführlich beschreiben, wenn ich mal nicht so müde bin. Oder ich backe mir eine… Lol…)

Im diesem Sinne: gute Nacht.

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