Zum Inhalt springen

Von Dämonen und dies und das

Ist schon eine ganze Weile her, dass ich einen kleinen Bizjet geflogen bin. Erfreulicherweise ist so eine Embraer schon ein wenig idiotensicher.

Bis auf das Navigationssystem: An das Scheiß-G1000 kann ich mich einfach nicht gewöhnen. Nein, besser noch: Ich hasse es! Ich stehe auf die alten Rundinstrumente, für die man nicht gleich auch noch einen weiteren Bachelor machen muss!

Wie auch immer: Bei jedem Flugzeug gibt es Licht und Schatten.

Auf jeden Fall sind Gabby und ich wieder zurück in Palm Springs und die 300 wird gewaschen und dann direkt danach für den nächsten Flug nach Burbank überführt.

Ich bin zurück bei meiner Familie. Sie sind alle da: Joana, Gabby, Eva und – ja – heute auch mein Dämon: Maze hat nämlich ein paar Tage Urlaub.

Wir machen Frühstück. Zu viert. Zum Schreien, ehrlich! Vor allem mit Eva. (Mazikeen ist in der Garage – Morgens um Acht! – und verpasst meinem Motorrad einen Ölwechsel. Sie ist wirklich unglücklich, wenn es nichts gibt, an dem sie herumschrauben oder herumsägen kann. Schon krass!)

Gestern Abend wollte sie mich überzeugen, wenigstens ab und zu mal mit ihr segeln zu gehen. Das heißt, sie hat mich schon überzeugt, doch im Endeffekt: Wo soll ich die Zeit hernehmen? Ich habe zwei bis drei Frauen um die ich mich kümmern muss und ganz nebenbei auch noch einen Job, der mich eine Menge Zeit kostet. Und ganz ehrlich: Solange ich meine Krankheit einigermaßen im Griff habe, bin ich dann doch lieber über den Wolken als auf dem Wasser. Vielleicht wenn ich älter werde, oder meine Tabletten mir das Fliegen wieder verbieten.

Natürlich gefällt Mazikeen die Antwort nicht. Ganz ehrlich: mir  auch nicht!

„Wir könnten ein Boot zusammen kaufen“, schlägt sie vor.

„Ich bin pleite“, lüge ich, denn so schlimm ist es nicht mehr, seit meine beiden Schauspielerinnen meine Luxuskosten bezahlen.

Mazikeen sagt, dann würde sie eben alleine ein Boot kaufen, dann könnte ich nicht widerstehen. „Das wird dann natürlich etwas kleiner werden.“

Ich hasse es, Maze zu enttäuschen: „Mach das. Aber versprechen kann ich nichts.“

Sie will mich unbedingt aufs Wasser kriegen. Vielleicht will sie auch einfach nur nicht mehr mit der Fähre auf die Insel fahren müssen.

„Wir könnten immer mit dem Boot auf die Insel fahren“, schlägt sie dann auch vor.

„Ich muss meine Weiber jedes Mal auf die Insel fliegen, falls du dich erinnerst.“

„Du könntest aber auch schlicht mit ihnen auf dem Festland landen und ich fahre euch alle zum Boot.“

„Mit dem Scheiß-Tesla? Nicht solange ich noch feste Nahrung zu mit nehmen kann!“ Mein Hass auf dieses Musk-Arschloch hat sich nämlich inzwischen bis ins Unermessliche gesteigert!

„Du bist momentan echt schwierig, Tammy, weißt du das?“

„Das liegt nur daran, dass du mich viel zu lange nicht gefickt hast.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: