Schlampengedanken

Letztlich läuft doch alles auf die selbe Frage hinaus: Wie kann eine FRAU es wagen, promiskuitive Gedanken zu äußern?

Wenn eine FRAU sich auf unverblümte Weise zu Themen der Sexualität äußert – oder es gar wagt, sich abweichend von der Norm zu verhalten – gilt das als Pervertierung oder gar als eine Art Beziehungskriminalität. Macht es ein MANN, so wird ihm im schlimmsten Fall eine Art verspätetes pubertäres Verhalten attestiert. Aber natürlich haben sich beide zu ändern.

Die Gesellschaft hat sich zu ändern. Der heutige Feminismus führt einen Feldzug gegen Andersdenkende, schlimmer noch: gegen anders Empfindende.

Das Perverseste dabei: der überwiegende Teil der Anschuldigungen wegen promiskuitiven Verhaltens, stammt von den weiblichen Geschlechtskollegen.

Was wieder das übliche Muster zeigt: Viele Frauen, ganz besonders aus Kreisen der Feministinnen, halten nicht so viel von Gleichberechtigung. Es sei denn, als Folge gesamtgesellschaflicher Veränderungen im Sinne der von ihnen bereits etablierten, sittsamen „Gemeinschaftsstandards“. Facebook und Co haben sich für die feministische Frauenfront bereits zu viktorianisch anmutenden Sittenhütern degradieren lassen, die mit Ausschlußstrafen drohen (und verhängen), wenn das „falsche“ Bild gepostet wird. Neueste Perversität bei Facebook: Die Sonderüberwachung und das Anlegen von Datenbanken für Mehrfachsünder!

Mittlerweile ist es ja nicht mehr nur der Ansatz eines weiblichen Nippels, der zu Strafen führt, sondern auch alles, was den Sittenhütern als „sexuell explizites Verhalten“ erscheint.

Kinder müssen geschützt werden? Die Eltern sollten sich mal lieber um ihre Brut kümmern, statt sie mit sozialen Medien ruhigzustellen – und von Gewaltspielen will ich jetzt gar nicht erst anfangen.

Es ist für viele „FeministInnen“ viel wichtiger, ein -Innen anzuhängen, als tatsächlich für die Rechte ALLER Frauen einzutreten. Wie nennt man das? Richtig: Hypokratisches Verhalten, oder, umgangssprachlich: nicht hinten wie vorne.

Natürlich gibt es „gute Gründe“ Frauen das Recht auf sexuelle Eigenständigkeit zu verweigern: Es würde „der Sache“ schaden. Das ist eigentlich mein Favorit. Dicht gefolgt von: „Feminismus ist nicht, den schlechten Eigenschaften der Männer nachzueifern.“

Weil ich „Fotze“ sage, kommt der Feminismus ins Stocken? Weil ich nicht nur auf EINE Frau scharf bin, eifere ich den Männern nach? Weil sich eine Frau prostituiert, macht sie – was eigentlich?

Die Feministinnenbande möchte mir offenbar so gerne vorschreiben, wie ich zu denken und zu fühlen habe. Oh, natürlich möchte sie das auch bei den Männern. Macht das einen Unterschied? Nur, weil sie ALLEN vorschreiben wollen, wie sie zu empfinden haben, macht das einen Unterschied?

Ich benutze Verallgemeinerungen? Ja, weil sie mir auf die Nerven gehen. Allesamt! Weil es seit den Zeiten von Alice Schwarzer keine wirklich feministische Bewegung gibt, die die Rechte ALLER Frauen verteidigt. (Ich bitte um Korrektur, falls ich diesbezüglich im Unrecht bin.)

Wie soll ich mich mit einem Feminismus identifizieren können, der meine ureigensten Rechte mit Füßen tritt?

Fotzen, allesamt!

Ich ficke wen ich will!

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