Tammy, die Nutte?

Wieder ein Wochenende fast zu Ende und morgen geht es zurück in den Backofen. Hier auf der Insel herrschen so angenehm kühle Temperaturen. Wie in England in einer hochsommerlichen Hitzeperiode.

So sieht jetzt also mein Leben aus: Aufgeteilt zwischen Arbeitswochen und Wochenenden. Eigentlich wollte ich nie in eine solche Situation geraten. Nicht, dass ich das nicht abstellen könnte. Aber dann würde ich mich zur Nutte für die High Society machen. Und das wird nie passieren. Und sollte es bereits passiert sein, dann immerhin nicht in letzter Konsequenz, denn ich verdiene immer noch mein eigenes Geld.

Wobei – da wir gerade beim Thema sind – Gabby fand den Gedanken mich für jeden Fick einzeln zu bezahlen, gar nicht mal so unspannend. Es war ja nur so eine verrückte, nie wirklich ernst gemeinte Idee, doch sie meinte, das Thema sei schon „irgendwie sexy“. Und: Würde ich damit dann nicht ebenfalls mein eigenes Geld verdienen?

„Wie wär’s? Wollen wir das nicht mal probieren?“

„Warum? Hast du Geld zuviel?“

„Ja.“

Seltsame Gespräche haben wir manchmal. Man meint gerade, sie hätte „J. – Forever“ gelesen und das Buch hätte sie angefixt.

Ich werde mal Preisverhandlungen beginnen.

(Es gibt garantiert Leute, für die muss ich es dazuschreiben: Vorsicht SATIRE!)

Aber um das auch mal zu erwähnen: Ich finde Prostitution nicht nur notwendig, sondern auch absolut legitim! Genau wie bei Abtreibung und sexueller Emanzipation geht es hier einzig und allein um unsere eigenen Körper und was wir damit tun. Niemand hat das Recht uns hineinzureden. (Und jetzt bitte nicht wieder der Blödsinn mit dem Menschenhandel!) Und nein: Ich diskutiere nicht darüber!

Ich bin mir sicher, dass ich mich eher prostuiere, als auf der Straße zu schlafen! Shocking? Go fuck yourself!

Ich setze meine Sexualität ein wo ich will und daran hindern mich weder Gesetze noch abwertende Blicke anderer.

Ob ich es schon getan habe „is everybody’s guess“, wie es so schön auf Englisch heißt. (Etwa „Darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen“. Aber auf Englisch klingt es viel schöner.) Und wer „J. – Forever“ gelesen hat…

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