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Wachhund

Mein Dämon flattert tatsächlich nach San Diego! Sowas von unfair!

Wenigstens verspricht sie, an Wochenenden bei uns zu sein. Das schafft sie sogar locker mit dem Auto. Mit dem Scheiß-Tesla, den sie Joana abgekauft hat, weil ich mich weigere das Ding von diesem Gangster zu bewegen.

Ich frage mich, was ich eigentlich alles boykottieren müsste, ohne es zu wissen: wahrscheinlich drei Viertel aller amerikanischen Produkte. Kauf europäisch, fick amerikanisch, lautet momentan meine Devise.

(Wieso gilt eigentlich Klartext als „ordinär“? Vor allem, wenn ein Weib ihn benutzt?)

Apropos ordinär: Heute Mittag haben Gabby und ich uns die Seele aus dem Leib gefickt, nachdem sie mir eröffnet hat, welches Spiel sie für mich gerade organisieren. Dass allein der Gedanke an solche Dinge mich zum Überlaufen bringt…

Bei der Gelegenheit: Wenn ich gewusst hätte, dass Palm Springs eine der Kriminalitätshochburgen der Staaten ist, hätten mich keine zehn Pferde hierher gebracht! Hier gibt es 87% – ich muss das wiederholen: SIE.BEN.UND.ACHT.ZIG PROZENT – mehr Morde, Raubüberfälle, Körperverletzungen und Vergewaltigungen als im amerikanischen Durchschnitt! Es gibt kaum ein Gebiet in den Staaten, in denen mehr Verbrechen begangen werden. Soviel zum Thema „Idylle“.

Wer hier keinen Bodyguard mit sich herumschleppt, selbst einer ist oder den schwarzen Gürtel hat, muss verrückt sein hier auf die Straße zu gehen! Vor allem als Frau.

Da hier 1 von 177 überfallen, vergewaltigt oder ermordet wird (oder alles nacheinander), halte ich mich maximal in Gruppen von 176 auf. Sicherheitshalber.

Die Häuser hier haben Alarmanlagen, die genauso teuer sind, wie das Anwesen, das sie beschützen sollen. Wer es sich leisten kann, lässt eigene Wachleute mit blutrünstigen Hunden das Gelände bewachen. Anders als zum Beispiel in Bel Air, sind hier weniger die Wohngebiete als Ganzes bewacht, sondern die Anwesen selbst liegen hinter meterhohen Zäunen. Natürlich nur in den Gebieten, in denen die Superreichen wohnen. Der gewöhnliche Millionär kann sich hier sowieso nur eine Dreizimmerwohnung leisten.

Es hat schon seinen Grund, warum ich weniger gerne in Wüsten, als auf Inseln wohne.

So, und jetzt krabbele ich zu Joana ins Bett. Ficken.

Alleine schon um alle zu ärgern, die mich als ordinär bezeichnen!

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