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Erlebnis Mutterschaft

Die ersten Erfahrungen, allein mit einer Sechsjährigen, bestätigen mich in meiner Entscheidung niemals Kinder haben zu wollen. Weil: Sie stören meinen Tagesablauf gewaltig!

Irgendwie bin ich nicht zur Mutter gemacht. Sicher: Sie können süß sein und so weiter und so fort. Aber hauptsächlich sind sie dreckig und haben die absurdesten Vorstellung vom Leben. Und damit bringen sie mein ganzes Leben durcheinander.

Hausaufgaben machen? Können die das nicht alleine? Frühstück machen? Ich will frühstücken wann ich will und nicht, wenn es einer Schule passt! Dann könnte ich mir ja gleich einen regulären Job suchen! Spielen: Teufel! Geht das nicht alleine? Klamotten kaufen? Warum kann man Kindern nicht einfach eine Kreditkarte in die Hand drücken und sie regeln das selbst?

Nein, bemuttern ist nichts für mich. Aber sowas von gar nicht!

Ich will aufstehen, wann ich will, schreiben, fliegen oder segeln wann ich will und mich lediglich um mich selbst und meine Klamotten kümmern. Und ich will ficken, wann und wo ich will! Und vor allem: Ich will essen, wann, wo und was ich will. Ohne um mich um irgendwelche Nährstoffgeschichten und sowas Komisches kümmern zu müssen!

Nein, keine Chance, dass ich mir jemals so eine Alltagsbremse zulegen werde!

Erlebnis Schwangerschaft? Erlebnis Geburt? Erlebnis Kaiserschnitt? Erlebnis Mutterschaft? Und was es sonst noch für Erlebnisse gibt? Nein, danke. Ich erlebe lieber das Fliegen, den Sex, die laute Musik, das Nackttanzen, das Lesen und das Segeln, denn alles was ich zum Thema Kinderkriegen sehe sind fette, dreckige, verschwitzte Weiber, die vor Schmerzen schreien. Und dann grinsen sie, weil jemand ihnen ein blutverschmiertes Etwas auf die Titten legt, das in ihrem Bauch gewachsen ist.

Geht sowas von gar nicht!

In meinem Bauch wächst höchstens die gelegentliche Zyste und selbst die kann ich nicht ausstehen! Etwas Anderes kommt da nicht rein! Und vor allem legt mir die keiner auf die Titten! (Dafür, dass sie später an meinen Möpsen herumnuckeln sollen…)

Und wenn ich mir vorstelle, dass ich das Balg dann für die nächsten 18 Jahre am Hals habe… Und dann die Pubertät mit einem hormonell durchgeknallten Kind, das so unverschämt ist, wie ich jetzt…

Und davon, dass Kinder früher oder später meine Beziehung zerstören, weil ich vom scharfen Sexspielzeug mit funktionierendem Sozialleben, zum fetten, aufgedunsenen, meckernden Muttertier mutiere, will ich gar nicht erst anfangen. Das tun sie alle, sie merken es nur nicht. (Gabby ist eine Ausnahme, denn sie kann die kleine Kakaofresse von morgens bis abends ohne Skrupel abschieben. Entweder an Joana, an mich oder eine Nanny. Und dann kann sie tun, als hätte sie keins.)

Und wenn ich alt werde? Was ist, wenn ich alt werde? Schiebt mich ab, wohin ihr wollt! Falls ich nicht mehr lesen kann, kaufe ich Audiobücher und für meine Flugsucht schaffe ich mir einen Flugsimulator an. Und solange ich nicht taub geworden bin, schiebe ich mir Ohrhörer rein und lasse mich von Musik berieseln. Ich weiß mich zu beschäftigen und brauche keinen Nachwuchs, der nur vorbeischaut, weil es wieder mal sein muss, oder um irgendwelche Kohle für unnötigen Scheiß abzustauben. „Kinder sind im Alter für uns da.“ Einen Dreck sind sie. Wir schreiben das 21. Jahrhundert! Das Einzige für was Kinder noch da sind, ist für sich selbst!

Ich könnte noch ewig so weitermachen. Nope. Kinder sind nichts für mich. Und jetzt gehe ich das kleine Biest zudecken. Ihre Kakaofresse kann sie morgen Früh waschen. Oder heute Nacht, wenn sie mich beim Masturbieren stört, weil sie nicht schlafen kann.

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