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Langeweile

Zurück in Palm Springs.

Keine Chance die Dash in die Luft zu bekommen. Defekt an der rechten Turbine. Ganz toll! Immerhin hat unsere Firma Glück im Unglück, dass die Maschine geleast ist und diese Schäden abgedeckt sind. Und das Theater nicht während des Fluges losging. Also wieder rein in die Bonanza und zurück nach Hause.

Morgen früh will Miranda entscheiden, wie es weitergeht, denn die Dash fällt vermutlich 7-10 Tage aus. Sie will sich mit mir und Anik besprechen. Was habe ich damit zu tun? Soll sie mal schön alleine machen! Ich fliege. Punkt.

Den Job bei der anderen Firma, bei der ich mit einer 737 Promis herumkutschieren soll, habe ich auch erst einmal abgelehnt. Zuviel Arbeit. Ich finde, dass Leben sollte nicht aus zu viel Arbeit bestehen. (Aber langweilig soll es auch nicht sein, aber das nur nebenbei.)

Vielleicht nutze ich die Tage, um meine Bonanza ein wenig auszuführen? Vielleicht hat ja eine meiner Frauen – abgesehen von Eva – ja Lust mich zu begleiten? Das Kind will nämlich immer, doch ihre Mutter sträubt sich mit Zähnen und Klauen. Nur weil Mama sich in kleinen Maschinen nicht wohl fühlt. Und so ein Feigling spielt… Ach, egal.

(Wie heißt „Feigling“ eigentlich aus Feministen-Neudeutsch? „Feigling*in“ oder sowas? „Liebe Feiglinge und Feiglinginnen.“ Coole Sache.)

Ich könnte ein wenig Kalifornien erkunden und in Gegenden fliegen, die ich noch nie gesehen habe. Und mich mit meiner Hündin durch die Landschaften schnuppern. Ja, meiner Hündin. Meine Schwester hat nämlich gefragt, ob ich sie wieder nehmen möchte. Ich hatte sie ja leider für meine Bootsreise Anik hinterlassen müssen, denn ein Boxer auf einer kleinen Yacht macht sich nicht so gut.

Ich muss das aber erst mit Joana besprechen und ich bin außerdem nicht sicher, ob sie sich mit ihrem Strubbelviech verstehen wird. Aber wo ein Wille ist, ist eine Nala. (Blöder Name, ich weiß. Aber so hieß die weiße Boxerhündin, als ich sie bekommen habe. Namen klaut man nicht.)

Man merkt schon: Mit so richtig Urlaub kann ich nichts anfangen. Ich muss neben der Schreiberei immer noch etwas Anderes zu tun haben. Außerdem hält mich nichts lange am selben Fleck.

Ich werde sehen. Jetzt erst einmal schlafen. Damit ich nachher fit für Morgensex bin.

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