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Die Conway-Schlampe

Es brennt.

Vielleicht ist es doch gar nicht so schlecht nach Houston zu fliegen, statt nach Südkalifornien, wo allerdings im Moment noch alles ruhig ist. Es brennt im Norden, und soweit ich weiß, waren auch Flüge in die Gegend von Sonoma geplant, doch das kann man wohl für die nächste Zeit vergessen…

Ja, ich fliege tatsächlich nach Houston, ich kann es selbst kaum fassen. Ich habe gerade mal keine Lust auf Streit. Gibt’s auch. (Vermutlich, weil die Scheißbluterei schon wieder losgeht.)

Gabby allerdings ist längst weiter nach New York geflogen, wo sie an irgendeiner Projektdingens teilnehmen muss. Ja, „…dingens“, ich höre bei sowas nie richtig zu, ganz einfach, weil es mich nicht interessiert, was Superstars so machen – außer wenn es in meinem Bett stattfindet oder sie sonst irgendwie fast oder ganz nackt sind. Ja, so oberflächlich bin ich.

Oberflächlich sein hat durchaus Vorteile: Man muss sich nicht ununterbrochen über Trump und Konsorten aufregen, sondern kann sich einige herausragende Momente aussuchen und dann ist es wieder gut. Hauptsache man wählt richtig (was ich hier leider nicht darf) oder/und spendet an die Richtigen.

Außerdem: Welches Land hat solche Problem nicht? Frankreich mit seiner Front National, Deutschland mit der AfD oder die UK mit Boris und seiner Gangsterbande. Um nur mal ein paar zu nennen, deren Namen ich richtig schreiben kann, weil ich irgendeinen Bezug zu ihnen habe oder sie nicht so schwierig sind wie Ne-tan-ya-hu.

Es brennt nicht nur in Nordkalifornien, sondern auch in den „Demokratien“ der Welt. In manchen Ländern, weil in deren politischem System mehr das Geld als das Volk regiert und in anderen, weil der Anteil der Menschen mit klarem Intelligenzdefizit doch gefährliche Größenordnungen erreicht hat. Zum Beispiel in den USA. Wer sich diesen Mann betrachtet und ihn dann noch unterstützt, braucht wirklich dringend eine Intelligenzinjektion. Vom Rassismus will ich mal gar nicht erst anfangen. Man fühlt sich tatsächlich an die dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts erinnert.

Und dann das Thema Religion… Da könnte man (und es werden auch) Bände darüber schreiben, wie sehr Religion die Menschen verblöden kann. Nicht falsch verstehen: Ich selbst trage inzwischen ein Kreuz um den Hals, weil ich vom Judaismus zum Christentum gewechselt bin, wobei ich nicht sage, das ersteres die schlechtere Religion ist. Ja, ich sage „die schlechtere“, weil ich Religion tatsächlich nicht als das Übel aller Dinge ansehe. In meinen Augen ist sie wichtig, nicht nur, weil Menschen etwas brauchen, um mit ihrer eigenen Sterblichkeit oder ihrer Lebenssituation besser zurechtkommen zu können. Ich selbst trage das Kreuz unter anderem um zu zeigen, dass ich als Angehörige des westlichen Kulturkreises im 21. Jahrhundert zu Frieden und Nächstenliebe stehe.

Wenn es sich nicht gerade um meine Chefin handelt, doch das ist ein anderes Thema.

Was sind das denn eigentlich für ernste Themen? Das mache ich doch sonst nicht? So viel denken, meine ich. Liegt wahrscheinlich daran, dass die verdammte Wahl näher rückt und dieser verdammte Kriminelle im Weißen Haus schon seine verdammten Waffen putzt.

Ich muss wieder zu meinem wahren Ich zurückkehren: der selbstsüchtigen Pilotin/Seglerin mit der oberflächlichen Schreibe. Vermutlich muss ich das Wörtchen „Fotze“ wieder öfter benutzen. Nicht nur für die Conway-Schlampe.

Ich denke zuviel

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