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Die Zeit für Sex wird knapp

Ja, ich schreibe auch noch. Zurzeit sind es wieder mehrere Bücher gleichzeitig, an denen ich arbeite.

Da ist der Roman, den ich vor sechs Jahren begonnen habe, eine Art Krimi. Er hat den Arbeitstitel „Zoe Wonderland“ und ist etwa zur Hälfte fertig. Er dreht sich um eine forensische Toxikologin auf der Suche nach einem Mörder und um die unverschämten Pilotin Zoe Wonderland. In dem Fall ist Zoe übrigens die Gute – zumindest wirkt das so. Ganz anders als im echten Leben also.

Dann ist da mein wirklicher Liebling, Arbeitstitel „Irina und Tasha“; er hat schon die Länge von „Bella und die Frau im Himmel“ erreicht, ist aber noch weit vom Ende entfernt. Er dreht sich um die abenteuerliche Liebe einer nur wenig bekannten Autorin und einem Superstar. Jede der beiden ist überraschenderweise ein großer Fan der jeweils anderen.

Ein weiteres Buch spielt wieder auf Mallorca: „Yasmin und die Frauen von Surfer’s Bay“ ist der Arbeitstitel. Das ist quasi fertig. Aber nur quasi, weil ich einfach den Schluss nicht auf die Reihe bekomme. Es ist so eine Art Seitengeschichte zu „Anna von England“.

Apropos „Anna von England“. Ich habe endlich mit der Fortsetzung meines ersten Romans von 2011 angefangen! Hurra! Leider habe ich festgestellt, dass ich dazu „Anna von England“ noch einmal komplett lesen muss und ich weiß nicht, wann ich das auch noch machen soll. Falls mir jemand eine Zusammenfassung schreiben möchte…

Weiterhin gibt es da noch „Hamburg Select“, begonnen 2017, über eine Frau die Sushi-Circles liebt und mein großer Virus-Roman (Mist, Covid-19 hat mich überholt) ebenfalls von 2017, für den ich einfach keinen Arbeitstitel finde.

Wer mich kennt, weiß, dass da auch noch andere begonnene Geschichten sind, doch die liegen alle auf Eis und werden vielleicht auch nie geschrieben, doch die oben genannten sind ernsthafte Projekte.

Und dann schreibe ich auch noch jeden Tag ein paar Absätze für die deutsche Übersetzung von „She Doesn’t Do Girlfriend“, was ganz schön fucking schwierig ist. Aber ich bin dran.

Jeder Autor arbeitet anders. Für mich ist es leider nicht denkbar, an nur an einem Buch zu schreiben, dazu bin ich viel zu sprunghaft. Das Buch, an dem ich am meisten an einem Stück geschrieben habe, ist „J. – Forever“. Es ist übrigens ein Riesenerfolg unter echten Andrea-Fans, doch leider fehlt noch der Bekanntheitsgrad unter anderen Leserinnen. Falscher Titel, falsches Titelbild, nehme ich an. Ich hatte wohl zu viel den Inhalt des Buches im Kopf, was bei heutigen Romanen ja eigentlich niemanden mehr interessiert. „Lesbisch“ muss in den Titel und auf das Cover gehören zwei küssende Frauen. Dann verkauft sich das Buch, wie man am Erfolg von „Irren ist lesbisch“ sieht, nachdem wir das Coverfoto gewechselt hatten. Okay, den Fehler mache ich nicht nochmal. Trotzdem, verdammt ärgerlich, zumal mir „J. – Forever“ wirklich viel bedeutet, weil es eine ganze Menge autobiographische Bezüge hat.

Aber meine Arbeit heißt momentan „Fliegen“, doch die Bücher kommen direkt danach. Meine Zeit für Sex wird knapp.

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