Home Sweet Home

Zurück in Palm Springs.

Wurde auch Zeit, wirklich! Sonst hätte ich auch gleich auf meinem Boot bleiben können. Oder weiter Triple Seven fliegen, da war ich auch nicht weniger oft zu Hause.

Aber, wow, das ist tatsächlich so etwas wie „nach Hause kommen“, wenn ich vom Flugplatz aus direkt zu Joana, Gabby und Eva fahre. Und zwar nicht in ein Hotel, sondern in ein richtiges Haus an einer richtigen Straße in der richtige Menschen wohnen!

Etwas außerhalb, zugegeben, doch das muss sein, wie ich weiß. Auch die Mauer drumherum und blablabla, doch ich weiß ja, dass dieser ganze Scheiß zu Joana wie auch zu Gabby gehört. Ist eben sowas wie Klein-Bel-Air in der Wüste hier. Das bin ich ja gewöhnt.

Vollkommen neu jedoch ist, dass Joana und Gabby sich zusammentun und gemeinsam ein Haus kaufen, in dem neben drei Lovern auch noch ein Kind wohnen soll – Eva.

Das ist tatsächlich mal eine echte Überraschung!

„Unter der Woche hier und an Wochenende Catalina – klingt das gut?“, fragt Joana stolz.

„Und Bel Air? Und New York?“, frage ich verwirrt.

„Je nachdem wer wo arbeiten muss“, erklärt Gabby, „nutzt dann entweder meine Wohnung in der Stadt oder Joanas Haus in Bel Air.“

„Viel besser als Hotels“, nickt Joana: „Ausserdem sind Immobilien wichtig.“

Klar, wenn man so viel Kohle hat…, denke ich. Aber mir soll es natürlich recht sein!

„Und das habt ihr gekauft, weil…?“, will ich wissen.

„… du ja jetzt hier arbeiten wirst. Wir möchten nicht dauernd so lange getrennt sein.“

Süß.

Aber irgendwie klingt das, als hätte ich jetzt so einen 9-bis-5-Job. Oder habe ich das jetzt etwa? Wozu habe ich denn dann eigentlich meiner Mieterin in LA gekündigt?

„Das war vorschnell“, nickt Joana.

Das finde ich eigentlich gar nicht; ich hatte mich wirklich auf meine eigene kleine Wohnung gefreut! Na ja, mal sehen.

Aber irgendwie ist es typisch für die beiden: sie sind es gewohnt, Dinge nach eigenem Gutdünken zu tun. Wer das Geld hat… Aber ich will mich ja nicht beschweren. Sie viel öfter zu sehen ist ja ganz in meinem Sinne.

Aber wann ist eigentlich Gabby ernsthaft mein Lover geworden? So richtig, meine ich? Es fühlt sich an als hätte sie auch das ganz alleine entschieden. Nicht, dass ich mich beschweren würde…

Aber – echt jetzt mal – soll das wirklich heißen, dass eine sechsjährige Kakaofresse jetzt zu meinem Lebensumfeld gehört? Dass ich sie jeden Tag ertragen muss?

Ernsthaft?

Ich und ein Kind unter dem selben Dach?

Ich brauche Tequila!

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. 64er sagt:

    Wie lange ist es her, dass Du „Kakaofresse“ vermisst hast?

    Gefällt 1 Person

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