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Meds ohne Grenzen

Mazikeen sagt, sie hätte eine Überraschung für mich.

Ich mag keine Überraschungen, jedenfalls nicht, wenn man mir nicht sagt, was es ist.

Unterdessen hat mich Anik gebeten, in Squamish „vorbei zu schauen“, die hätten dort eine Ladung Medikamente, die ich mitbringen könnte.

Vorbei zu schauen ist gut… Squamish ist erstens in Kanada (nur ein paar Meilen entfernt, zugegeben) und zweitens: SCHAUT DIE EIGENTLICH KEINE WETTERBERICHTE? Seufz…

So läuft das? So klein ist diese verdammte Charity, dass es sich lohnt, Meds mit einer kleinen viersitzigen Propellermaschine einzusammeln?

„Du könntest gleich mal sehen, wie das funktioniert.“

„Medizin? Meds und Zoll? Willst du mich loswerden?“

Doch Anik versichert mir, dass alle Papiere in Ordnung sind… Na ja…

Dann eben rüber nach Kanada.

„Wir bekommen Einiges aus Kanada. Die Meds sind dort tausendmal billiger, die Leute sind freundlich und spenden gerne. Und seit Trump kann sich hier doch keiner mehr Medikamente leisten.“

Jaja… Ich fliege ja schon. Wenn es das Wetter zulässt.

„Bitte auch wenn es das Wetter nicht zulässt… Wir brauchen das Zeug!“

So soll das laufen? Ich hab geahnt, dass die Sache einen Haken hat!

Meinen vorsichtigen Einwurf, dass ich erst im Oktober anfange, lässt meine Schwester nicht gelten: „Und bis dahin sollen die Leute vor die Hunde gehen?“

Ich kann meine Schwester nicht leiden.

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