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Alphabet

Jetzt werde ich schon angegangen, weil ich kein Sternchen benutze – und ich mich weigere jeder männlichen Form eine weibliche folgen zu lassen.

Leute, lest doch einfach was ihr wollt. Lest eben Leute, die „Ärzte und Ärztinnen“ oder „Ärzt*innen“ – oder wie auch immer das dann heißen soll – schreiben.

Ich bleibe bei meiner deutschen Sprache. Die, die ich gelernt habe.

Ich werde auch weiterhin „die Ärzte sagen“ oder „die Piloten fordern“ schreiben. Ich weigere mich ein zweites oder gar drittes Geschlecht in etwas zu packen, was ohnehin schon alle Geschlechter inkludiert. Das Deutsche ist nun einmal eine alte Sprache und ich kann gerne akzeptieren, dass es aus einer Zeit vermeintlicher männlicher Dominanz stammt. Niemand wird jemals bei mir „die Ärzte und Ärztinnen fordern“ (oder gar „die Ärzt*innen fordern)“ lesen. Tut mir leid, verbrennt meine Bücher! Dann gehören sie eben auf den Scheiterhaufen der Geschichte.

Wenn es heißt, dass Emanzipation mit der Sprache beginnt, dann hat Alice Schwarzer wohl versagt. Meinetwegen. Ich jedenfalls lasse mich nicht vor den Karren derjenigen spannen, die Sprache mit Gewalt verändern wollen.

Sprache verändert sich nach Bedarf, nicht unter Zwang. Wenn irgendwann eine neue Generation in der Schule lernt, dass ein * ins Alphabet gehört – so sei es.

In meines gehört es jedenfalls nicht. Auch wenn ich deshalb „Reaktionär*#@%in“ genannt werde.

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