Bücher schreiben sich nicht von alleine

Manchmal verstehe ich diese elende Krankheit nicht.

Vor ein paar Tagen hatte sie wieder angefangen mein Gesicht zu traktieren und mich gezwungen meine tägliche Tablettenration leicht zu erhöhen. Jetzt ist sie wieder weg.

Nicht, dass ich mich beschweren möchte. Es ist nur seltsam, weil noch nie passiert. Normalerweise kommen die Schmerzen mit solch einer Wucht zurück, dass ich mich für Wochen und Monate von Tabletten ernähre, die mich zeitweise völlig ausser Gefecht setzen. So habe ich ja auch meinen Job verloren.

Jetzt ist auf einmal alles anders.

Ich befinde mich immer noch in dem Bereich, in dem ich mich wieder in ein Cockpit mogeln könnte. Vielleicht nicht gleich in eine Tripple Seven, aber sonst…

Vermutlich nerve ich jetzt meine Mitleser, doch wer ein Tagebuch mitliest, muss auch mit persönlichen Einträgen rechnen.

Vermutlich liegt meine Nachdenklichkeit auch an meinen Tagen. Muss der Scheiß denn wirklich jeden Monat kommen? Jetzt bleibt mein Trigeminus schon brav und jetzt bringt mich mein Rücken um!

Und immer denke ich mir: Was? Schon wieder so weit? Ich meine, natürlich führe ich einen Kalender. Schlimm genug, dass frau das machen sollte/muss. Noch schlimmer, dass ich mein Leben drumherum plane! Sex während ich meine Tage habe? Nein danke! Ein bisschen Fummeln meinetwegen, doch nur wenn es wirklich sein muss! Auch wenn mich die Hardcore-Feministinnen jetzt am liebsten schlagen möchten: wer die Sauerei mag – bitte sehr! Ich hasse sowas!

Als ob mir die schwere See hier draußen nicht genug zusetzen würde.

Jammer, jammer, jammer… Nervt!

Das Thema passt übrigens ganz hervorragend zu einem weiteren Gespräch, das ich mit meiner Schwester geführt habe, doch dazu später mehr.

Jetzt trinke ich erst noch zwei weitere Kannen Kaffee. (Koffeinfrei, deshalb so viel. Damit ich mir einbilden kann, dass er hilft.)

Tee kommt dann wieder am Nachmittag.

Morgens eine Tasse Ostfriesentee, danach Unmengen an koffeinfreiem Kaffee und ab Mittags dann Chai in all seinen Variationen, hauptsächlich pfeffer- oder chillischarf. Und alles mit Hafermilch. Wenn das so weitergeht, werde ich noch zur Veganerin. Seufz.

(Ich sage „HaferMILCH“. Wem das nicht passt: bitte weiterklicken!)

So, genug gejammert. Jetzt ein bisschen nachschlafen und dann frisch ans Werk – Bücher schreiben sich nicht von alleine!

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