Den Elementen trotzen

Da ist er, der Sturm.

Noch nichts was uns versenken kann – wenn wir uns nicht allzu dumm anstellen – aber schon ziemlich ungemütlich. 28 Knoten Wind sind schon nicht mehr lustig und 40plus-Böen können einen schon mal von Deck fegen.

Das geht jetzt die nächsten 72 Stunden so. An Schlaf wird nicht zu denken sein. Vor allem, weil wir damit rechnen, dass uns der richtige Sturm noch nicht erreicht hat. Da sind dann in Kürze alle Hände an Deck gefragt.

Fast alle, denn Ken ist zum Kindermädchen avanciert und kümmert sich um unsere Sechsjährige. Und was die angeht – na ja, die kotzt gerade ihren Kakao aus. (Eigentlich sind Kinder doch ziemlich unempfindlich, was Seekrankheit angeht, doch ich schätze, dass ist bei Schauspielerkindern anders.)

Dieser Sturm auf unserem Weg nach Madagaskar ist dann die erste wirkliche Bewährungsprobe für die Lady Branden und vor allem für die Mannschaft. Wie Bram und Elias sich bei so einem Wetter bewähren, weiß ich noch nicht. Ich weiß nur, dass wir einen Dämon an Bord haben, der ihnen die Eier abreißt, wenn sie Mist machen.

Apropos Dämon: Wir hatten eine geile Nacht, mein Dämon und ich. Und ich durfte endlich mal feststellen, dass Mazikeen auch rein anatomisch wirklich weiblich ist. Obwohl sie behauptet, Dämonen wären geschlechtsneutral… Aber davon später mehr.

Jetzt brauche ich einen Tequila zum Aufwärmen und dann geht’s raus, den Elementen trotzen.

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