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Frustfutter

Natürlich ist keiner von uns mit an Land gegangen. Zur Covid-19-Sicherheit.

Ken hat die beiden mit unserem Williams-Schlauchboot in die Marina von Hout Bay gebracht, wo bereits ein Wagen wartete, den einer von Gabbys Bodyguards gemietet hatte. Eine halbe Stunde dauerte die Fahrt nach Cape Town International.

Jetzt sind sie bereits in der Luft. Sie haben eine ganz schöne Reise vor sich: Weil weltweit viele Airports geschlossen sind, nimmt der geleaste Privatjet die Pazifikroute über Quatar, Hongkong, Hawaii. Da würde ich jetzt nicht drinsitzen wollen. Aber da sieht man mal, wie weit wir schon gesegelt sind, bedenkt man, dass wir erst zu Jahresbeginn in der Karibik losgesegelt sind.

Ken kümmert sich dann auch um die Vorräte. Ich schätze, wir dürfen diesmal auch für die Versorgung anlegen; hier reagieren die Behörden nicht so dramatisch wie meine Landsleute auf Ascension Island. Zumal wir von Samstag bis Sonntag ohnehin in die Marina müssen, unsere Wettervorhersage stimmt: Ab Samstagmittag wird es stürmisch.

Joana hat geweint. Gabby auch. Eva nicht. Bei Kindern kommt das oft mit Verzögerung, habe ich gehört. Warum heulen die bloß alle?

Ach ja… Ich würde auch gerne richtig heulen, doch Kapitäne tun das nicht.

Mazikeen hat mich übrigens gewarnt, vor Wut irgendwas kaputtzuschlagen. Jaja…

Hier ist übrigens ziemlich elendes Wetter, das kommt noch dazu! 16 Grad, grau in grau. Und sowas nennt sich Afrika! Ich werde mich jetzt unter Deck verkriechen. Mit einem Liter Milch und einer Tafel Vollmilchschokolade.

Frustfutter.

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