Cape Town

Angekommen.

Endlich oder auch leider. Wie man’s nimmt.

Bei 17 Knoten Gegenwind war es nicht ganz so einfach in die Hout Bay einzufahren. Wie üblich haben wir es trotzdem mit gesetztem Tuch gemacht – was einigen Kapitänen nicht wirklich gefiel. Ähem… Aber wo gespart werden kann…

Wir ankern jedoch noch ziemlich weit draußen in der Bucht, was aber bei Wetterverschlechterung vermutlich nicht die Lösung sein wird. Obwohl in den Hafen einzulaufen wegen des Virus vermutlich auch keine tolle Idee ist, wird uns wohl nichts Anderes übrig bleiben: Spätestens Samstag erreicht uns von Westen her ein Sturm, dem wir selbst dann nicht entkommen könnten, wenn wir unsere Mädels über Bord werfen und sofort weitersegeln würden. Wohl oder übel werden wir das Wetter wohl im Hafen aussitzen müssen. Am Sonntagmorgen machen wir uns dann in aller Früh Richtung Osten davon. Bis dahin haben wir genug Zeit unsere nächsten Ziele zu planen.

Eine Pause tut allen Beteiligten sowieso ganz gut.

Joana, Gabby und Eva bleiben noch für eine Nacht, allerdings sind meine beiden Frauen so müde, dass sie nicht mehr aus den Augen schauen können. Ich habe sie wohl ganz schön auf Trab gehalten. Doch ich gebe zu, dass auch ich nicht mehr die Wacheste bin. Vor allem, da ich direkt danach – wonach ist ja wohl klar – an Deck gestolpert bin und mit Ken und Mazikeen das Boot an der felsigen Küste entlang gesteuert habe. (Unser erstes Ziel war nämlich die viel größere False Bay gewesen, doch nach allem, was uns gesagt wurde, wäre das keine gute Idee bei dem aufkommenden Sturm gewesen.)

Also werde ich jetzt erst einmal eine Auszeit nehmen: Schlafen. Wenigstens ein bisschen. Danach gibt es vermutlich Fisch, denn Ken ist schon wieder mit der Angel unterwegs.

Ich weiß schon: Auf meinem Grabstein wird stehen: „Hier ruht eine Quecksilberstatue“. Denn Verbrennen wird ja vermutlich bei dem Metallgehalt nicht funktionieren.

Hout Bay, South Afrika

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  1. jfriemer sagt:

    Och, in ein Fass packen und endlagern 😉

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