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Oder sie sich um mich

Hier ist alles mehr als verwirrend. Aber vielleicht sollte ich einfach alles nehmen wie es kommt und aufhören zuviel darüber nachzudenken?

Immerhin ist die Entwicklung, was Powerfrau Gabby betrifft, mehr als erfreulich! Zumindest die eine.

Denn leider wird sie in Südafrika von Bord gehen. Genau wie Joana – Megakatastrophe! „Nicht für immer oder für sehr lange“, verspricht Gabby. Das Gleiche gilt für Joana: Sie hat Verpflichtungen, die sie wahrnehmen will. Wann beide allerdings wieder filmen werden ist unklar. Nach wie vor trauen sich die Produktionsfirmen nicht ihre Stars dem Covid-19-Risiko auszusetzen. Außerdem ist da nach wie vor das Problem mit den Ausfallversicherungen und den unterschiedlichen Corona-Auflagen der Counties… Aber das ist ein anderes Thema.

Während sich Joana derzeit für Black-Lives-Matter einsetzt, hat Gabby eigene Projekte, die sie umsetzen möchte.

Und was habe ich schon der Arbeit der beiden entgegenzusetzen. Und eines darf man bei Gabby nicht vergessen: Sie hat einen Typen, der von ihr Anwesenheit erwartet. Selbst Schuld!

Wie auch immer: Eine kleine Weile sind beide noch an Bord. Wir haben noch 1.100 Meilen bis Cape Town vor uns, was noch mindestens 10 Tage auf See bedeutet – falls das Wetter mit seinen 20-Knoten-Winden Bestand hat. Wovon wir nicht ausgehen können. Der Sturm am Kap ist abgezogen und hinterlässt auf seiner Rückseite eine ausgedehnte Flautezone, auf die wir tapfer zuhalten. 14 Tage bis Cape Town sind also durchaus wahrscheinlich. Ich werde die Zeit zu nutzen wissen.

Gabby versprach mir, so bald als möglich zurück zu sein. Was aber von der weiteren Pandemieentwicklung abhängt. Und zwar nicht nur davon, wann die Studios wieder öffnen, sondern auch welche Häfen uns in den kommenden Monaten zur Verfügung stehen werden.

Apropos Häfen: Die südafrikanischen Behörden haben uns schon eine Erlaubnis zur Proviantaufnahme und für einen kurzen Aufenthalt für notwendige Reparaturen erteilt – sofern ihnen unser Logbuch, unsere Papiere und unser Gesundheitszustand genehm sind. Außerdem dürfen Gabby und Joana von Bord, sofern sie ein zeitnahes Flugticket nachweisen können. Da beide mit dem gleichen Privatjet nach Miami reisen werden, ist Letzteres kein Problem.

Ich will jedoch nicht verschweigen, dass mir das alles ziemlich stinkt. Mir bleibt also für die nächste Etappe – wohin auch immer uns diese führen wird – nur noch eine Frau. Und die ist auch noch ein Dämon! Wann sich das ändern wird, steht in den Sternen…

Ich werde also vermutlich ein bisschen mehr Zeit zum Schreiben haben. Auch nicht das Schlechteste, wartet doch der nächste Roman darauf, weitergeschrieben zu werden. Eigentlich warten meine Fingerkuppen ebenfalls darauf, in den Computer zu tippen, was in meinem Kopf herumspukt. Immerhin.

Was das Schreiben angeht, habe ich einige Projekte, die ich umsetzen möchte:

– Ein zweites Anna-Buch,

– die deutsche Übersetzung von She Doesn’t Do Girlfriend,

– eine weitere Kurzgeschichte, damit ich einen Sammelband als Taschenbuch herausbringen kann,

– einen völlig neuen Roman und natürlich

– die Fortsetzung von J. – Forever!

Wann und ob das alles passiert – wer mich kennt, weiß, dass das nur die Götter wissen. Was auf jeden Fall erscheinen wird, ist der zweite Band von Liebe, Sex und Ozeane mit den Monaten April bis Juni 2020. Hoffentlich diesmal etwas zeitnaher als der erste Band.

Und jetzt muss ich mich erst einmal um meinen Gast kümmern. Oder sie sich um mich. Wie man’s nimmt.

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