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Schlaftrunken

„Ich habe immer noch nicht so ganz kapiert, wieso ihr so einfach wieder Freundinnen sein könnt. Das klang vor ein paar Tagen noch ganz anders.“

„Ich küsse gut“, grinst Gabby.

„Das kann ich bestätigen. Was aber meine Frage nicht wirklich beantwortet“, nicke ich.

„Nimm es doch einfach mal so wie es ist.“

„Das kann ich nicht“, schüttele ich den Kopf.

„Du bist anstrengend“, lächelt sie: „Kann ich dich vielleicht mit Sex überzeugen?“

„Mit Sex überzeugt man mich immer, was nicht fair ist.“

Gabbys Fingerspitzen streichen über mein Gesicht. Ich erschauere. Ich denke an einen ihrer Filme und stelle sie mir in einem schwarzen Bodysuit vor. Wie in…

„Ich glaube, dass Joana keine Lust mehr hat mit mir zu streiten“, erklärt sie: „Sie hat einen Ausweg gesucht, genau wie ich.“ Ihre Finger ziehen ein klein wenig meinen Lippen.

Eigentlich möchte ich jetzt nur noch meinen Mund ein wenig öffnen, doch die Erklärung reicht mir noch nicht: „Aber wieso hat sie so einfach zugelassen, dass du sie küsst?“

„Sie war noch nicht richtig wach. Eigentlich solltest gerade DU das wissen!“

STIMMT! VERFICKT NOCHMAL! Joana braucht ewig um aufzuwachen und wieder zurechnungsfähig zu werden. Das habe ich selbst schon zigmal ausgenutzt!

„Und als sie bemerkt hat, dass wir uns küssen, hat sie sich in ihr Schicksal gefügt“, erklärt Gabby weiter und penetriert meinen Mund mit zwei Fingern.

Ich werde nervös. Und ich kann nicht mehr reden.

„Was hältst DU denn von küssen?“

ICH? Was ist denn das für eine blöde Frage?

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