Abschreckung

Wenn von „basic provisions“ von dem „nötigsten Proviant“ die Rede ist, dann meinen die Behörden das nicht wirklich so. Vermutlich schreiben sie das nur, um die Jachten abzuschrecken und sie von ihren Inseln fernzuhalten.

Wir jedenfalls hatten einen sehr netten Typen am Telefon, der uns an einen Shop verwies, dem wir dann schließlich unsere Einkaufsliste mailen konnten. Das Meiste davon konnten wir bekommen. Den Hafen durften wir allerdings nicht anlaufen.

Abgeholt haben wir das Zeug dann mit unserem großen Beiboot, mit dem wir auch unsere Abfälle an Land gebracht haben. Die Gebühren für die Entsorgung waren allerdings ziemlich happig.

Während wir unseren Proviant im Beiboot verluden (Drei separate Fahrten!), winkten uns der Typ vom Laden und einer vom Zoll von Weitem zu. Es fühlte sich schon ein wenig an als hätten wir die Pest. Na ja, wir hatten ja auch die Quarantäneflagge hissen müssen. Schon irgendwie schräg, weil bei uns an Bord, außer Gabby mit ihrem kleinen, nahezu ausgeheilten Nasenbruch, keiner krank war.

Langer Rede kurzer Sinn: Wir sind wieder gut ausgestattet und halten jetzt Kurs auf die Südspitze von Afrika.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Walter sagt:

    Ich weiß nicht, was man Seglern so wünscht, übersetze es einfach in die Seglersprache:
    Gute Fahrt!

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    1. 64er sagt:

      Mast und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel 😉

      Gefällt 1 Person

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