Gesinnungswechsel

„Was ist passiert, Joana? Und jetzt bitte keine dämlichen Gegenfragen!“

„Warum?“, lacht sie.

Ich schaue sie mit gekräuselter Stirn an.

„Okay“, nickt sie: „Ich bin über meinen Schatten gesprungen. Das willst du doch wissen, richtig?“

„Du bist über deinen Schatten gesprungen? Einfach so?“ Ich bin skeptisch. Joana? Über ihren Schatten gesprungen?

Joana nickt.

„Wieso? Ich meine, was ist passiert?“

Jetzt lächelt sie: „Nichts, was dich betreffen würde, Sweetheart.“

Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich in diesem Fall nicht neugierig wäre. Aber natürlich zeige ich es nicht.

„Okay“, nicke ich stattdessen. Ich weiß, dass Leute das nervt. Vor allem, wenn sie Dinge wirklich erzählen, es aber vorher noch ein wenig spannender machen wollen. So wie Joana gerade jetzt.

Ein simples „Okay“ von mir, passt da nicht ins Konzept.

Und wenn ich ihnen dann noch ein Küsschen auf den Mund gebe und das Thema wechsele, frustriert sie das richtig.

Was hinter Joanas Gesinnungswechsel steckt, bekomme ich auch noch anders heraus.

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