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Alternativen gibt es nicht

Gabby hat auf die Nachricht besser reagiert.

Sie sagt, sie hätte nichts dagegen an Bord zu bleiben und „Joana beruhigt sich auch wieder“. Eine ganz neue Ansicht, die ich so nicht erwartet hätte. Gabby klingt jetzt deutlich souveräner als vor ein paar Tagen. Ich sage es ihr.

„Ach, weißt du, was soll ich sagen? Ich habe Dinge falsch gemacht, habe meine Lektion bekommen und es wird nicht mehr passieren. Ich glaube kaum, dass Joana in ihrem Leben keine Fehler gemacht hat. Eva jedenfalls hat es überlebt und Joana wird es auch überleben.“

Oh ja, es klingt deutlich souveräner. Das gefällt mir.

„Sechs Wochen, das ist dir klar?“

Sie zuckt mit den Schultern: „Was hätte ich sonst zu tun? Vor Paparazzi flüchten, die sich sowieso wundern, dass ich vom Erdboden verschwunden war?“

„Und was, wenn plötzlich wieder gedreht wird?“

„Lass das mal meine Sorge sein.“

Ooookayyyy, denke ich.

„Und Eva?“

„Eva hat die Zeit ihres Lebens. Die bekommst du nur mit Gewalt von diesem Boot runter.“

Na dann…

Abgesehen davon – Alternativen gibt es ohnehin nicht. Ich bin gespannt, was aus den beiden, aus Gabby und Joana, wird. Dass sie jemals wieder so enge Freundinnen werden, möchte ich bezweifeln. Aber wir werden sehen.

„Das Einzige…“, grinst sie dann: „Meinst du, du könntest mir etwas Sexspielzeug leihen?“

Hat sie ein Glück, dass ich mich bei sowas nicht so anstelle…

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