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Wo die Liebe so hinfällt

Als ich krampfend und jammernd am Boden lag, war es passiert:

Ich hatte mich verliebt!

Hoffnungslos verliebt.

Nicht, dass ich an Liebe auf den ersten Blick und so einen Unsinn glauben würde: Liebe braucht immer Zeit um zu entstehen.

Nein, ich nenne es nur so, weil ich hoffte, dass mich diese Frau für den Rest meines Lebens beschützen würde.

Das ist diese Sache mit dem Foltern: Man „verliebt“ sich in seinen Peiniger, weil nur er die Macht hat das Leiden zu verkürzen oder gar zu beenden.

In meinem Fall war es wohl der Wunsch nach mehr und die Hoffnung, dass sie mich auch weiterhin vor dem Unheil der Welt beschützen würde.

Beides trat ein, später.

Sie erlaubte mir mehr und sie war für mich da – bedingungslos auch als meine Ex, zu der ich sie zeitweise degradiert hatte.

Doch zählen konnte ich immer auf sie.

Wo die Liebe so hinfällt…

Selbst die seltsamste.

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