Pudel im Wolkenbruch

Noch nie habe ich eine getroffen, die so schnell ihre Finger in meiner Hose hatte!

Zugegeben: Mein Minirock macht es ihr auch leicht und meine schwerlich als solche erkennbare Unterwäsche auch. Trotzdem: Mit so einem Überfall habe ich nicht gerechnet!

Mein Körper auch nicht, doch er ist ja für gewöhnlich flexibel und passt sich den Umständen an.

Die Umstände in diesem Fall sind ein Finger genau an der richtigen, der exponierten Stelle. Andererseits ist die auch nicht schwer zu finden, weil sie eine Insel im Meer der Nässe heraussticht. Schätze ich.

Es sind nicht mehr als fünf gefühlte Sekunden, bis sie mich soweit hat.

Der Höhepunkt kommt und sie geht.

Ich meine wirklich, buchstäblich: Sie lässt mich stehen, geht ans andere Ende vom Raum und holt sich eine Cola aus der Minibar.

Das Dumme ist, sie zieht ihren Finger zurück als der Höhepunkt beginnt. Genau in diesem Moment.

Heute mag ich das. Nicht im eigentlichen Sinne von „mögen“, sondern als Bestrafung, wenn man das so nennen will. Es trifft einen manchmal schlimmer als ein Peitschenschlaf. Und da ich generell auf Bestrafungen stehe…

Doch in diesem Moment, an der Wand stehend, einen massiven Höhepunkt erwartend, der meinen Körper mit Welle über Welle überflutet, trifft es mich so unerwartet, dass ich quasi aufheule.

Am schlimmsten trifft es einen, glaube ich, wenn man nass ist wie ein Pudel im Wolkenbruch.

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