Sexuell und spirituell

Niemand wundert sich vermutlich, dass bei meinem dritten Zufalls(?)treffen mit Chris/Mazikeen eins zum anderen geführt hatte und wir schließlich im Bett ihres Hotelzimmers gelandet waren.

Wie das so ist, wenn zwei Lesben sich einmal zu oft über den Weg liefen.

Ich muss allerdings dazusagen, dass ich es, bis zu einem vierten „zufälligen“ Aufeinandertreffen, nicht mehr ausgehalten hätte.

Wie könnte es jemand wohl ohne sexuellen Notstand durchstehen, immer wieder von einer krass geilen Frau gerettet zu werden? Als ich mich zu ihr an den Tisch gesetzt hatte, war bereits das Hinsetzen unangenehm geworden.

Ich hatte ihr gegenüber gesessen und alles in mir hatte „Sex, Sex, Sex“ geschrien, ohne dass ich noch einen Gedanken an die wundersamen Aufeinandertreffen selbst hatte verschwenden können. In meinem Kopf war nur noch Platz gewesen für die Steuerung meiner Körperflüssigkeiten von überall her in meine Möse.

Man konnte mit Recht sagen: Sie schwemmte mich einfach davon.

Oder auch: Sie schwemmte mich ohne Umwege in ihr Bett.

Spätestens dieses dritte Aufeinandertreffen war der Beginn unserer außerordentlichen, lebenslangen Verbindung gewesen.

Andererseits – vielleicht war auch das, was danach in ihrem Hotelzimmer passierte, der Grund dafür gewesen, dass Chris/Mazikeen für immer meine sexuelle und spirituelle Begleiterin geworden war.

Tammy

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