Fickmaschine

Ich bin nicht der Typ für diesen Angry-Sex.

Man sieht es schon daran, dass mir noch nicht mal das deutsche Wort dafür einfällt.

Und da ich jetzt eine eigene Kabine besitze, weiß ich auch wohin ich gehen muss, wenn ich sauer bin und meine Ruhe haben will.

Dort wartet keine Frau, die mir Vorwürfe machen will oder wird, sondern Vibratoren und eine fuck machine (Fickmaschine?) und die quatschen nicht dumm herum oder zeigen mir die kalte Schulter. Und ich muss auch nicht aufpassen, von welchem Dildo ich mich als nächstes ficken lasse. Keiner ist sauer auf den anderen.

Herrliche, friedliche und vor allem auch befriedigende Welt. Und wenn man müde von einer Schicht an Deck kommt, will man nicht sehr viel mehr als einen unkomplizierten Fick mit ein paar unkomplizierten Orgasmen, einen Tee, der nach Tee schmeckt und ein Schlafstätte für den Schlaf danach.

Ich jedenfalls.

Meine bunten Sexspielzeuge bieten das Eine, meine kleine Küche das Andere und meine kleine Spielwiese sowieso.

Was jetzt nicht heißt, dass ich die Angelegenheit nicht mit einer anderen Frau teilen würde. Nur eben nicht mit denjenigen, die sich partout gar nicht mehr arrangieren wollen.

Irgendwie bin ich sogar froh, dass Mazikeen nicht zur Hand ist, weil sie im Moment das Boot kommandiert und durch die Zwei-Meter-Wellen steuert.

Manchmal bin ich eben ganz froh für etwas Alleinzeit.

Und für meine Fickmaschine, denn die bekommt gerade meine ganzen hässlichen Emotionen zu spüren!

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