Mich zu zerstören

Die Geschichte von Zoe und mir habe ich bereits in meinem jüngsten Roman erzählt und ich beabsichtige nicht, es nochmal zu tun.

Was mich schockiert ist, dass ich mich nicht an sie gewöhne. Dass ich sie jetzt jahrelang kenne, sie jahrelang erlebt habe – auf Distanz zwar, doch immerhin – doch ich verstehe sie immer weniger, statt besser. Und jetzt, mittendrin, gezwungen mittendrin zu sein, bin ich weiter weg denn je.

Kaum zu glauben, dass wir einmal Liebhaber waren!

Kaum zu glauben, dass sie einmal so war wie ich.

Nun ja, zumindest hatte sie die gleichen Präferenzen. Was mehr zählt als alles andere.

Jedenfalls damals war das so.

Heute zählt bei mir die Liebe und bei ihr der Hass.

Oh, ich bin sicher, die gleichen Präferenzen hat sie heute noch, aber es wird alles von dieser einen überlagert: mich zu zerstören.

Was sie am meisten hasst ist, dass es ihr nicht gelingt. Dass sie mein Leben zwar immer wieder unterbrechen, stören und mir zur Hölle machen kann, sie es jedoch niemals stoppen kann.

Jedenfalls bis jetzt nicht. Und ich habe auch nicht vor, es zuzulassen.

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