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Liebe ist…

Natürlich habe ich keinen Ärger mit Joana.

Warum auch? Sie hat ja nichts falsch gemacht und nichts von dem, was sie gesagt hat oder möchte, ist ihr zu verdenken.

Schon klar.

Es passt mir eben nur nicht, das ist alles. Aber ich bin ja schon ein großes Mädchen und nehme lieber den Schokoriegel aus dem Wandschrank als gar keinen Sex.

Außerdem war es ja nie anders gewesen zwischen uns beiden, warum sollte es sich also gerade jetzt ändern?

Aber hoffen durfte man ja, oder?

Also alles beim alten. Ich hoffe nur, dass ich nicht wieder diejenige bin, die ihre Überreste einsammeln muss, wenn der nächste Typ sie enttäuscht. Denn das haben sie bisher alle getan.

Irgendwie hat Joana ein besonderes Talent dafür in die Beziehungsscheiße zu greifen!

Wie auch immer…

Mazikeen sagt, es sei sowieso höchste Zeit, dass ich endlich mit diesen Schauspielerinnen aufhöre und mir richtige Frauen suche (wenigstens eine).

Die ist lustig! Mach mir das mal einer vor, mitten auf dem Ozean! Als ob die hier irgendwo herumschwimmen!

Und ich solle meine Ansprüche herunterschrauben, sagt sie: ich würde schließlich auch nicht jünger werden! Manchmal lebt Maze ja echt ein Leben am Abgrund…

Leben Dämonen eigentlich? Ach, egal!

Vor einer halben Stunde kam Joana übrigens aus meinem Quartier in den Salon gehalbschlaft. Ob ich ihr eine warme Milch machen könnte. (Ja, ich hänge schon wieder mitten in der Nacht im Wohnzimmer herum und ja, ich scheine hier zur Milch- und Kakaoköchin zu avancieren!)

Und dann wollte sie, dass ich für sie masturbiere. Was nichts Aussergewöhnliches ist, darauf steht sie nämlich. Obwohl sie keine Lesbe ist. Mir soll’s Recht sein. Nicht nur, weil ich es kann, sondern auch weil ich es megascharf finde.

Zwar ist die Art wie sie es möchte – nur mit den Fingern und ohne Dildo – etwas ödig, aber immer noch besser als gar keine Selbstbefriedigung.

Interessanterweise ist sie diesmal dabei fast eingeschlafen, während ich aufpassen musste, dass die Milch nicht anbrennt und nicht plötzlich Kakaofresse um die Ecke kam.

Ging aber. Dreimal.

Sie hat die Milch mitgenommen.

„Kommst du auch ins Bett?“ (*gähn)

„Gleich.“

„Okay.“ (*gähn)

Ich bin dann tatsächlich nach ein paar Minuten zu ihr ins Bett gekrabbelt, hab sie ganz fest in den Arm genommen und bin eingeschlafen.

Liebe ist…


……………………………………………


Dieses Tagebuch beginnt in meinem neuen Roman:

J. – Forever

von Andrea Downey-Lauenburg

Als Taschenbuch und Ebook bei Amazon


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1 Kommentar »

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