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Mau-Mau

Eva hat mir erklärt, wie das mit dem home schooling funktioniert.

Ich hab’s nicht kapiert. Ich hab gesagt, das muss sie mit ihrer Mutter machen, wenn die aufhört zu kotzen. Wir haben stattdessen einen halben Tag im Salon Memory und Mau-Mau gespielt und die andere Hälfte Segelboote, Obstbäume und Haie gemalt.

Ich glaube, alle Eddings sind jetzt leer.

Mein Kopf auch.

Zwischendurch sind wir immer mal an Deck und schauten nach Joana und dem Muttertier.

Mama kotzt noch. Joana kümmert sich. Wenn ich eifersüchtig werden könnte, würde ich glatt eifersüchtig werden!

Aber Gabby hat sich – glaube ich – in mich verliebt: „Wenn ich nicht diese ekelhafte Galle im Mund hätte, würde ich dich auf der Stelle kü…“

Und dann hat sie erst einmal wieder gekotzt. „WIE LANGE GEHT DAS NOCH? SCHEISSE!!!“

„Hey! Nicht vor dem Kind!“, tadele ich sie und halte der Göre die Ohren zu.

Und nochmal kotzen…

„Kotzen ist doof!“, sagt Eva.

„Das heißt ‚brechen'“, korrigiere ich sie freundlich.

„Aber DU sagst immer ‚kotzen‘!“

Ich ziehe sie vom jammernden und würgenden Muttertier weg: „Wenn ich sage, dass das ‚brechen‘ heißt, dann ist das so, verdammte Scheiße!“

Oh, wie ich Kinder nicht ausstehen kann!


……………………………………………


Dieses Tagebuch beginnt in meinem neuen Roman:

J. – Forever

von Andrea Downey-Lauenburg

Als Taschenbuch und Ebook bei Amazon


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