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Dämonen widerspricht man nicht

Das Wetter hat sich deulich verbessert.

Meine Laune – na ja.

Wir müssen hart am Wind segeln, immer eine ziemlich ödige Angelegenheit, wenn die See so ruhig ist wie jetzt.

Schmitz‘ Katze ist dafür, trotz aller Renngene, nicht wirklich gemacht. Die Todeszone ist verdammt groß, was uns natürlich ganz schön vom Kurs wegdrängt.

Wie auch immer: die Bitch schläft.

Eigentlich ist sie ja eigentlich gar nicht so verkehrt, meine Joana. Doch wenn sie krank ist, hält man sich am besten mindestens hundert Meilen entfernt auf. Was auf einem Boot mitten auf dem Atlantik nicht wirklich drin ist.

„Du bist schlimmer“, sagt Maze.

„Iiiiich?“, sage ich.

So ein verfickter Unsinn!

„Glaub mir, wenn du dir selbst als Kranke begegnen würdest, würdest du dich auf der Stelle ertränken!“

„SCHWACHSINN!“, schimpfe ich. Und dann leiser: „Themawechsel.“

Frechheit! Ist doch wahr…!

„Wolltest du was sagen?“, grinst sie.

„Nein“, grummele ich.

Dämonen widerspricht man nicht.


Dieses Tagebuch beginnt in meinem neuen Roman:

J. – Forever

von Andrea Downey-Lauenburg

Als Taschenbuch und Ebook bei Amazon

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