Der „Schawuuuuule“ und die geilen Weiber

Ken hat mich vorhin gefragt, wie ich es eigentlich schaffen würde, immer wieder solch geile Weiber wie Mazikeen an Land zu ziehen.

Wieso nun Maze in seinen Augen geil war und Joana nicht so sehr, das weiß wohl nur der große Gott der Schwulen, denn dem huldigt er ja. Wieso er überhaupt irgendeine Frau geil oder sexy finden konnte, wird mir für alle Zeiten ein Rätsel bleiben.

Denn Ken ist schwul im Sinne von „schawuuuuul“. Nicht so was Halbgares mit nur Schwanzlecken und so.


Wer sind eigentlich die geilen Weiber von denen er redet?

Maze ist die Verkörperung der Persephone. Die Königin des Hades, der griechischen Unterwelt in 90 C/D. (Im echten Leben ist sie natürlich nur eine Dämonin mit großen Titten.)

Joana hingegen ist niemand anderes als Aphrodite, was in den vergangenen 25 Jahren hundertfach von Experten und Zeitschriftenlesern bestätigt worden ist. (In Wirklichkeit ist Joana genau das: die Göttin der Schönheit.)

Maze sagte mal, ich wäre so eine Art Mischung aus Nyx und Eurybia – Mmh? Na ja… (In Wirklichkeit bin ich einfach nur verdammt cool und sexy.)

Apropos sexy…

Maze war im Ursprung blond, überragt uns andere Unsterbliche mit ihren 1,77 wie der Eiffelturm die Straßenlaternen und wenn sie auf die Waage steigt, dann verbeugen wir uns alle in Ehrfurcht. (Nicht, dass sie vor uns auf eine Waage steigen würde. Ihre katzengrünen Augen würden uns vermutlich zu Asche lasern, wenn wir es wagen würden sie bei so etwas zu beobachten.)

Joana ist selbstverständlich ebenfalls blond. Obwohl ich auf schwarz stehe lande ich IMMER bei Blondinen! Sie ist deutliche zwei Zentimeter kleiner als ich und könnte Maze noch nicht mal in die Augen schauen, wenn sie auf einen Stuhl klettern würde. Ich weiß ja auch nicht, wie sie das beim Filmen machen. Joana wiegt – nichts. Nichts. Nada. Nothing. Ich meine – bitteschön – was sind 49-50 Kilo? Meine 1.63 verschaffen mir volle 10 Kilo mehr. Meistens. Und ihre Augen? Jeder kennt das Wasser der Bahamas bei Sonnenschein.

Und was mich angeht – da ist schon alles gesagt. Ausserdem: Die Göttin der Finsternis mit dem Herz aus Stahl und einem Faible für alles was mindesten Zwei-Meter-Wellen produzieren kann, braucht sich ja wohl nicht zu erklären!


Aber um nochmal auf Kens Bemerkung mit den geilen Weibern zurückzukommen – er sollte sich wirklich erst einmal umschauen, bevor er so etwas loslässt, wenn eine Dämonin an Bord ist.

Aber Maze ist heute erstaunlich gut gelaunt. Sie tippt ihm lediglich auf die Schulter. Als er erschrocken herumfährt, sagt sie lächelnd und durchaus freundlich: „Das nächste Mal breche ich dir ein paar Finger.“ Als Kens Gesicht die Farbe verliert, fügt sie jovial hinzu: „Am Anfang nur die beiden kleinen. Und vielleicht noch einen Ringfinger. Die anderen hebe ich mir für das nächste Mal auf.“

Und wir wissen, dass Höllenwesen so etwas ernst meinen!

Ist sie nicht herrlich, meine Maze?


Dieses Tagebuch beginnt in meinem neuen Roman:

J. – Forever

von Andrea Downey-Lauenburg

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