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Traumbilder

Sie ist da. Tatsächlich.

Es ist jedes Mal wie eine kleine Auferstehung, wenn wir uns so lange nicht gesehen haben. Was aber bislang recht selten vorgekommen ist. Meistens waren wir nur drei oder vier Tage getrennt, weil ich ihr meist zu den Sets gefolgt bin. Zumindest wenn ich keinen Dienst hatte.

Sie kam allein, ohne SJ, die sich allerdings schon für Bermuda oder die Bahamas angekündigt hatte. Wobei unklar war, welche Route wir überhaupt nehmen würden.

Mit Joanas Ankunft ist Zoe natürlich verschwunden. „Sie war tatsächlich da, richtig?“, hatte Joana gefragt. Ich wusste langsam überhaupt nicht mehr, was ich zu diesem Thema noch sagen konnte oder wollte.


Joana liegt in meinem Bett und schnarcht leise vor sich hin. Natürlich behauptet sie, dass sie das nicht tut. Ich glaube aber kaum, dass es jemanden in ihrem Alter gibt, der noch geräuschlos schlafen kann, oder?

Ich hätte sie ja wahnsinnig gerne auf dieses dämliche (und interessante) Interview angesprochen, doch das hebe ich mir für eine Situation auf, in der wir mit zehn Knoten Fahrt und dreißig Grad Kränkung durch Drei-Meter-Wellen feuern. Genau dann, wenn sie sich an die Reling klammert und sich den alten, gemütlichen Zweimaster herbeiwünscht. Dann werde ich sie über ihre Traumbilder ausquetschen!


Wie auch immer – jetzt brauche ich noch einen Tee. Ostfriesisch. Mit Sahne. Und Kluntje.


Dieses Tagebuch beginnt in meinem neuen Roman:

J. – Forever

von Andrea Downey-Lauenburg

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