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Die letzte Nacht an Land?

So eine Nacht in der man den Glauben verlieren kann.

Es hat, glaube ich, eher damit zu tun, dass man sich ab einem gewissen Zeitpunkt selbst einweisen möchte, aber Angst hat, nicht wieder rauszukommen.

Ich schätze, ich fange langsam an, diese Angst zu überwinden. Zumindest wenn Zoe so weitermacht. Gut, man hat gewisse Freiheiten nicht, aber… Ach, egal.


Joana hat angerufen und mich gefragt, wie ich den Abend fand.

„Meine ehrliche Meinung?“

„Nein.“

Die kennt sie nämlich. Und zu Abenden an denen er auch da ist, kennt sie sie erst recht.

Stattdessen habe ich ihr gesagt, dass ich jetzt gerne in ihrem Bett in Bel Air liegen würde. Da würde es auch nicht so wackeln.

„Oh doch!“, hat sie gegrinst.


Dabei müsste sie wissen, dass es auf einer 50“-Yacht im Hafen auch nicht wirklich wackelt. Aber das übergeht sie.

Sie fragt nicht einmal nach!

„Wann kommst du?“, frage ich.

„Meine Kosmetikerin schaut schon nach Flügen.“

Das sollte jetzt irgendwie witzig sein, nehme ich an, doch ich habe meinen Humor noch nicht wiedergefunden. Aber ich arbeite daran.

Vielleicht war diese Nacht an Land ja endlich mal die letzte für lange Zeit?

…dass es auf einer 50“-Yacht im Hafen auch nicht wirklich wackelt

Dieses Tagebuch beginnt in meinem neuen Roman:

J. – Forever

von Andrea Downey-Lauenburg

Als Taschenbuch und Ebook bei Amazon

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