Nervensäge

Flaute.

Ist das nicht herrlich? Nein, ist es nicht!

Wie auch immer, wir müssen sowieso die Oscars abwarten und dann geht es Richtung Süden in die Westwinde. Nicht, dass das in absehbarer Zeit der Fall sein könnte: Richtung Süden treibt sich noch eine Weile die Windstille herum und im Norden lauern die Stürme: Atlantik im Winter.

Aber Joana hat sich angesagt. Und da meine Diva ein Geschenk mitbringen will, würde ich sowieso warten. Und Zoe ertragen. Die gibt nämlich keine Ruhe.

Wie auch immer…

Joana hat mich mal gefragt, was wäre, wenn sie nicht berühmt wäre.

„Dann wärst du wohl ziemlich unerträglich“, habe ich geantwortet: „Das geht wohl allen Diven so.“

„Lustig, Tammy, wirklich lustig. Und jetzt bitte eine richtige Antwort!“

“ Woher soll ich das wissen? Kenne dich ja nur berühmt.“

„Aber wenn…!“

Keine Ahnung, du Nervensäge!“

„Das ist keine sehr nette Antwort!“

„Soll ich schleimscheißen wie die ganzen Arschkriecher um dich herum?“ Für die Antwort musste ich nicht lange überlegen. Schleimscheißen war das Letzte! Lügen, Betrügen, Verraten um eine heiße Tussi ins Bett zu kriegen – alles okay. Aber Schleimscheißen? Niemals!

„Das heißt also wir wären nicht zusammen!“

„Solange du keine Bedienung bei dieser Gala gewesen wärst – vermutlich nicht.“

Joana musste einen Moment überlegen: „Das heißt also doch?“

„Das heißt: Geh mir nicht länger auf die Nerven!“


Dieses Tagebuch beginnt in meinem neuen Roman:

J. – Forever

von Andrea Downey-Lauenburg

Als Taschenbuch und Ebook bei Amazon

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