Sexy Finger

Sex macht den Kopf klar.

Jedenfalls meinen. Allerdings half er mir diesmal nicht eine Entscheidung zu treffen.

„Reicht! Ich sterbe!“

Mazikeens Kopf tauchte grinsend zwischen meinen Beinen auf: „Du lässt nach.“

„Ich muss dauernd daran denken, was ich jetzt machen soll.“

„Ich habe da so eine ganz abwegige Idee: Du könntest einfach mal ans Telefon gehen, wenn es das nächste Mal klingelt.“ Sie zeigte auf mein Handy, das auf dem Nachttisch lag. Dann öffnete sie den Mund und saugte alles Mögliche da unten hinein.

„Fuuuuck!“, stöhnte ich.

Sie ließ mich frei, nur um kurz darauf wieder unanständige Sachen mit ihrer Zunge zu machen. Bei Maze war es nicht ich, die zu entscheiden hatte, wieviel Orgasmen ich bekommen würde. Offenbar hatte noch einer gefehlt.

„Weisst du, dass die Sache im Diner eigentlich unheimlich sexy war?“

Maze krabbelte unter der Decke hervor: „Hast du beim letzten Orgasmus daran gedacht?“

„Ne. Nur beim ersten, zweiten und dritten Mal“, antwortete ich wahrheitsgemäß. Mir war allerdings nicht so klar, was so sexy daran sein sollte, jemandem zuzuschauen, wie er an einem Salatblatt herumnagte.

„Quatsch!“, meinte Maze: „Es waren garantiert ihre Finger mit den Pommes von dir. Ihre Finger SIND nämlich sexy.“

„Wahrscheinlich“, nickte ich und ließ das Handy leise vor sich hin klingeln.

Sexy

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